RSS Feed http://www.feuerwehr-obenende.de RSS Feed der Feuerwehr Papenburg Obenende de Copyright Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 TYPO3 news-237 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Sonarboot im Einsatz - Feuerwehr sucht in Haren nach Vermisstem http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/sonarboot-im-einsatz-feuerwehr-sucht-in-haren-nach-vermisstem/ In Haren wird seit Dienstag ein Mann vermisst. Auf der Suche nach dem Verschwundenen hat die Feuerwehr am Donnerstag ein Sonarboot eingesetzt, das die Ems in Höhe des Ortsteils Raken absucht.

Der vermisste Harener soll am Dienstag zwischen dem frühen Nachmittag und dem frühen Abend sein Haus verlassen haben. Wo er seitdem geblieben ist, ist unklar.

Weil vermutet wird, der Mann könnte am Ende der Uferstraße an der Ems entlang gelaufen sein, hat die Feuerwehr Haren am Donnerstagmittag ein Sonarboot eingesetzt. Es suchte ab 13.45 Uhr zunächst in Höhe der Straße Blaue Donau den Fluss und den dortigen Hafen ab.

Vor Ort waren nach Worten von Einsatzleiter Tim Hermes insgesamt 13 Feuerwehrleute, davon sieben von der Ortsfeuerwehr Haren und sechs von der Sonargruppe der Feuerwehr Papenburg. Diese brachten ein Sonargerät mit, das dann mithilfe eines Boots der Harener Wehr eingesetzt wurde.

Link zum Original-Artikel der Meppener Tagespost

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news-236 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Seit bis zu 50 Jahren im Dienst - Papenburg würdigt Jubilare der Freiwilligen Feuerwehr http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/seit-bis-zu-50-jahren-im-dienst-papenburg-wuerdigt-jubilare-der-freiwilligen-feuerwehr/ In einer kleinen Feierstunde sind die diesjährigen Jubilare der drei Papenburger Ortsfeuerwehren geehrt worden. Sie können zusammen auf fast 500 Dienstjahre zurückblicken.

Da das traditionelle Feuerwehrfest aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen abgesagt werden musste, fanden die Ehrungen im kleinen Kreis statt. Dabei zog Stadtbrandmeister Josef Pieper eine Zwischenbilanz des laufenden Jahres. Nach seinen Worten war der Dienst- und Einsatzbetrieb maßgeblich durch die Einschränkungen infolge der Pandemie geprägt. Dienstabende mussten abgesagt werden, Lehrgänge fielen aus und die Feuerwehr musste im Einsatzbetrieb zahlreiche Hygieneregeln beachten, die mittlerweile "in Fleisch und Blut übergegangen seien", wie Pieper betonte.

Voll des Lobes und beeindruckt vom professionellen Umgang mit der Corona-Situation zeigte sich Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU). Bereits mehr als 200 Einsätze hätten die Papenburger Feuerwehrleute im laufenden Jahr absolviert, Bechtluft rief unter anderem einen Wohnhausbrand am Grader Weg, den mehrtägigen Moorbrand in der Birkenallee und zahlreiche kleinere Einsätze in Erinnerung.

Für jeweils 50 Dienstjahre wurden Anton Lüken (Feuerwehr Obenende) und Hermann Hegemann (Aschendorf) geehrt. Lüken war von 1988 an 16 Jahre lang Ortsbrandmeister der Obenender Feuerwehr, bevor er 2003 Brandschutz-Abschnittsleiter wurde. 2015 wurde Lüken in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet. Lüken ist Träger des Ehrenzeichens des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für hervorragende Verdienste in der Feuerwehrverbandsarbeit.

Ebenfalls im Jahr 1970 trat Hermann Hegemann in die Feuerwehr ein. Der Aschendorfer war viele Jahre Mitglied im Ortskommando der Feuerwehr und engagiert sich noch heute im Vorstand des Fördervereins.

Seit 40 Jahren in der Feuerwehr sind Frank Haneburger, Benno Korte, Wilhelm Albers (alle Aschendorf), Alwin Potthast, Klaus Schepers und Wilhelm Kösters (alle Untenende). Klaus Schepers wurde nach der Gründung der Untenender Jugendfeuerwehr deren erster Jugendfeuerwehrwart, Frank Haneburger ist als Ausbilder maßgeblich an der Durchführung des Fahrsicherheitsprogramms für Feuerwehrleute beteiligt und war lange in der Maschinistenausbildung tätig.

Zudem geehrt wurden für 25-jährige Mitgliedschaft: Ortsbrandmeister Mirco Krange (Aschendorf), Heinz Kroes und stellvertretender Ortsbrandmeister Stefan Sürken (beide Obenende), Thomas Craayvanger, Günther Kämpf und Frank Meyer (alle Untenende).

Neben Stadtbrandmeister Pieper und Brandschutz-Abschnittsleiter Gerd Köbbe (Werlte) zeigte sich auch Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff (Meppen) vom Engagement der geehrten Kameraden beeindruckt. "Nicht nur für die Feuerwehr der Stadt Papenburg, auch für die Feuerwehr im gesamten Emsland habt ihr Euch ins Zeug gelegt", fasste Dyckhoff zusammen. Ob als Abschnittsleiter, Kreisausbilder oder in verantwortungsvoller Rolle als Ortsbrandmeister oder Stellvertreter, die Feuerwehr lebe vom ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder, so der Kreisbrandmeister weiter. Die Jubiläen seien gute Gelegenheiten "Danke" zu sagen, ergänze Köbbe.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-235 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Illegales Rennen? Auto fährt in Papenburg gegen Baum - Zwei Insassen schwer verletzt http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/illegales-rennen-auto-faehrt-in-papenburg-gegen-baum-zwei-insassen-schwer-verletzt/ In Papenburg hat sich am Mittwochabend ein Unfall ereignet, dem wohl ein illegales Autorennen vorangegangen war. Ein 22-Jähriger und eine 17-Jährige wurden dabei schwer verletzt.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall auf der Straße Splitting rechts. Dort kam gegen 21.10 Uhr ein Auto von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Baum und landete in einem Graben. Die Straße war infolge des Unfalls rund zweieinhalb Stunden voll gesperrt.

Die Polizei teilt mit, dass ein 22-Jähriger die Straße aus Surwold in Richtung Papenburg befuhr. Als er mehrere Fahrzeuge mit sehr hoher Geschwindigkeit überholte, kam er nach links von der Fahrbahn ab. Er lenkte gegen und verlor die Kontrolle über sein Auto. Das Fahrzeug schleuderte zurück auf die Straße, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und prallte gegen einen Baum. Der 22-Jährige sowie seine 17-jährige Beifahrerin wurden dabei schwer verletzt.

Mehrere Zeugen hatten laut Polizei zuvor beobachtet, dass sich das verunfallte Auto mit einem weiteren ein Rennen geliefert hatte: Beide Fahrzeuge sollen sich gegenseitig öfters überholt haben. Die Polizei teilt mit, dass sie derzeit Hinweise prüfe, wonach es sich um ein illegales Autorennen gehandelt haben könnte. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Papenburg unter der Rufnummer 04961/9260 zu melden.

Wie Michael Schütte, Sprecher der Papenburger Feuerwehren, am späten Abend weiter mitteilte, ereignete sich der Unfall rund 500 Meter jenseits der Ortsgrenze zum Surwolder Ortsteil Börgermoor.

Durch das Überschlagen des Fahrzeugs wurde Schütte zufolge der Motor aus dem Auto geschleudert. Dieser sei rund 20 Meter vom Wagen entfernt auf der Straße liegen geblieben. Weitere Fahrzeugteile seien im Vorgarten eines nebenstehenden Einfamilienhauses gelandet.

Die Insassen hätten sich mithilfe von Einsatzkräften Freiwilligen Feuerwehr Papenburg-Obenende aus dem Fahrzeug befreien können und wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr half nach der Rettung der Insassen bei der Straßenreinigung und der weiteren Unfallaufnahme durch die Polizei mit Beleuchtung. Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften angerückt.

Die Polizei lobt in diesem Zusammenhang "die äußerst professionelle Arbeit der freiwilligen Feuerwehren aus Oben- und Untenende". Die Einsatzkräfte hätten mit ihrem besonnenen und hoch engagierten Vorgehen zu einem optimalen Einsatzverlauf beigetragen.

Onlineartikel der Ems-Zeitung

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news-234 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Starkregen: Überschwemmungen im Papenburger Krankenhaus http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/starkregen-ueberschwemmungen-im-papenburger-krankenhaus/ Nach tagelanger Hitzewelle und nur wenigen Schauern mit Blitz und Donner hat am Montag wolkenbruchartiger Regen vor allem in Papenburg und Börger für Überschwemmungen gesorgt. Besonders betroffen war das Marien-Hospital in der Fehnstadt.

Thomas Krallmann kann es noch immer nicht richtig fassen. "So etwas habe ich in 20 Berufsjahren hier noch nicht erlebt", sagt der Technische Leiter des Krankenhauses im Gespräch mit unserer Redaktion. Ähnlich äußerte sich der Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie, Dr. Thomas Klapperich, als er sich gegen Mittag ein Bild vom Ausmaß vor Ort macht.

Als der Starkregen über Papenburg am späten Montagvormittag einsetzte und immer heftiger wurde, sei es so gewesen, "als wenn direkt über dem Krankenhaus die Schleusen aufgegangen wären", berichtet Krallmann. Praktisch von allen Seiten sei massiv Wasser in tiefer gelegene Gebäudeteile eingedrungen, darunter die Liegendeinfahrt und die neue Zentrale Notaufnahme. Binnen kürzester Zeit seien zudem die Innenhöfe vollgelaufen. Wie Krallmann weiter ausführt, sind er und seine Mitarbeiter aus Erfahrung für stärkere Regengüsse durchaus gerüstet. "Kampferbrobt", sagt der Technische Leiter. Das bedeutet, dass die hospitaleigenen Pumpen rechtzeitig in Stellung gebracht worden seien. "Dann haben wir aber relativ schnell gemerkt, dass wir es alleine nicht schaffen", berichtet Krallmann. Zwischenzeitlich sei auch im Kesselhaus das Wasser etwa einen halben Meter hoch geströmt.

Im nächsten Schritt wurde die Feuerwehr alarmiert. Daraufhin rückten nicht nur Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Untenende, sondern auch Kameraden vom Obenende sowie aus Aschendorf an. "Sie haben ganz prima gearbeitet", lobt Krallmann. Mit vereinten Kräften - auch etwa 25 Krankenhausmitarbeiter - habe man den Kampf gegen das Wasser aufgenommen. Die Feuerwehr war mit mehreren Tauchpumpen angerückt, mit denen sich größere Wassermengen abpumpen lassen.

Außer der für 7,6 Millionen Euro neu geschaffenen Notaufnahme, die erst seit diesem Frühjahr in Betrieb ist, war Krallmann zufolge die Station 1 sowie der Rehaklinik Parc von hereindringendem Wasser betroffen. Zudem seien vier bis fünf Aufzugschächte vollgelaufen. Auch die ebenfalls tiefer gelegene Rettungswache der Malteser sei betroffen gewesen. Dort habe man sich letztlich aber selbst helfen können, so Krallmann.

Die Feuerwehrleute seien nach einem etwa zweieinhalbstündigen Einsatz wieder abgezogen - aber nicht, ohne dass sie im Hospital verpflegt worden wären. "Sie haben eine kräftige Suppe bekommen", sagt Krallmann. Für ihn und seine Kollegen war der Unwettereinsatz damit aber noch nicht beendet. Unter anderem mussten noch die Schächte trockengelegt werden. Wie der Technische Leiter nach einer ersten Bestandsaufnahme feststellt, seien glücklicherweise keine größeren Schäden entstanden.

Kurios: Während ihres Einsatzes vor Ort erreichte die Feuerwehr ein Brandalarm aus dem Krankenhaus. Dieser entpuppte sich dann aber rasch als ein technischer Fehler.

Aber nicht nur das Marien-Hospital war von dem Unwetter betroffen. Nach Angaben von Papenburgs Feuerwehrsprecher Michael Schütte fielen in kürzester Zeit große Regenmengen, die für zahlreiche vollgelaufene Keller sorgten. Der Schwerpunkt des Starkregens erstreckte sich demnach auf einen Bereich, der zwischen dem Hauptkanal, der Moorstraße und der Kleiststraße liegt. An der Moorstraße standen den Angaben zufolge zudem zahlreiche Kellerräume unter Wasser, "weite Teile der Straße wurden überflutet, die Straßengullis konnten die großen Wassermassen nicht aufnehmen, an der Kleiststraße drohte zudem ein Trafohäuschen unter Wasser zu geraten, ein weiterer vollgelaufener Keller wurden außerdem an der Hans-Böckler-Straße gemeldet", so Schütte weiter.

Insgesamt seien elf Fahrzeuge und 40 Einsatzkräfte der drei Papenburger Feuerwehren ausgerückt.

Auch in der Gemeinde Börger kam es am Montagmittag an mehreren Orten zu Überschwemmungen durch das Unwetter. Etwa die Straße Am Mühlenberg, eine Zubringerstraße zum Gewerbegebiet, wurde auf voller Breite durch Wassermassen versperrt. Auch an der Waldstraße, am Tannenweg und am Kuhlenweg waren die Straßen überflutet und unpassierbar. Die Feuerwehr war insgesamt etwa gut zwei Stunden im Einsatz, um die Fahrbahnen wieder freizumachen

Originalartikel der Ems-Zeitung

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news-233 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Pferd ertrinkt in Papenburger See - Wasserrettung der Feuerwehr im Einsatz http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/pferd-ertrinkt-in-papenburger-see-wasserrettung-der-feuerwehr-im-einsatz/ Am Samstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Papenburg-Obenende um kurz vor 20 Uhr zur Bergung eines Pferdes an einen Spülsee in die Straße Erste Wiek alarmiert. Aus nicht näher bekannten Umständen war kurz zuvor der Reiter eines 20-jährigen Friesen-Pferdes vom Tier abgeworfen worden. Das Pferd ging durch und flüchtete in den etwa 15 Hektar großen See. Dem Reiter gelang es nicht mehr, das Tier ans Ufer zurückzuholen.

Die Wasserrettungseinheit der Papenburger Feuerwehr begann nach Durchzug einer schweren Unwetterfront mit der Lokalisierung des untergegangenen Pferdes. Mit Hilfe eines Sonargerätes, welches zur erweiterten Ausrüstung des Rettungsbootes gehört, gelang es schnell, dass Tier in etwa 8 Meter Tiefe aufzufinden.

Der Einsatz von Feuerwehrtauchern musste mit Einbruch der Dunkelheit  abgebrochen werden. Die Bergung des etwa 600 kg schweren Tierkadavers erfolgte am frühen Sonntagmorgen mit Unterstützung des Eigentümers.

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news-232 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Kalb verendet in brennender Halle in Papenburg - Bis zu 100.000 Euro Schaden durch Feuer http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/kalb-verendet-in-brennender-halle-in-papenburg-bis-zu-100000-euro-schaden-durch-feuer/ Auf bis zu 100.000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden nach dem Brand einer Lagerhalle in Papenburg. In den Flammen kam ein Kalb um. Die Ursache ist weiterhin unklar.

Wie die Polizei am Morgen nach dem Unglück am Donnerstagabend an der Straße "Bethlehem links" im Ortsteil Obenende weiter mitteilte, wurden vorsorglich mehrere Menschen aus dem angrenzenden Wohnhaus evakuiert. Verletzt wurde den Beamten zufolge aber niemand.

In dem etwa 10 mal 20 Meter großen Gebäude, das durch das Feuer komplett zerstört wurde, waren außer Heu und einem Pkw unter anderem auch ein Roller und Brennholz untergebracht. Während der Löscharbeiten war die Straße "Bethlehem links" zeitweise voll gesperrt.

Zur Bekämpfung der Flammen waren alle drei Papenburger Ortsfeuerwehren (Obenende, Untenende und Aschendorf) angerückt. Ihre schweißtreibende Arbeit, die sie bei hochsommerlichen Temperaturen von rund 35 Grad in voller Schutzmontur und teilweise unter Atemschutz verrichteten, wurden nach Angaben eines Sprechers durch dichten Rauch erschwert. Der Qualm hatte sich vor allem durch das brennende Heu gebildet. Löschwasser pumpten die Einsatzkräfte aus dem Bethlehemkanal ab.

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news-231 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Lagerhalle in Papenburg geht in Flammen auf http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/lagerhalle-in-papenburg-geht-in-flammen-auf/ Eine rund 150 Quadratmeter große Halle ist am Donnerstagabend gegen 18:00 Uhr komplett niedergebrannt. Die alarmierte Feuerwehr Papenburg war mit ihren Ortsfeuerwehren Obenende, Untenende und Aschendorf vor Ort.

Da die Brandbekämpfung aufgrund der starken Rauchentwicklung zunächst nur unter Atemschutz durchgeführt werden konnte, gestalteten sich die Löscharbeiten zunächst sehr aufwändig. Auch die hohen Temperaturen von annähernd 35 Grad zehrten an den Kräften der eingesetzten Feuerwehrleute.

In der Halle, die sich hinter einem Wohnhaus befand, lagerten verschiedene Gegenstände, unter anderem eine größere Menge Heu, die für die starke Rauchentwicklung sorgten.

Die Feuerwehr konnte das Feuer nach rund einer Stunde unter Kontrolle bringen, die Löscharbeiten zogen sich noch bis in den späten Abend hinein, insgesamt waren über 60 Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten beschäftigt.

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news-230 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Papenburger Stadtbrandmeister tritt vierte und letzte Dienstzeit an http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/papenburger-stadtbrandmeister-tritt-vierte-und-letzte-dienstzeit-an/ Das wird ihm in Papenburg so schnell keiner nachmachen. Zum vierten Mal ist Josef Pieper in das Ehrenamt des Stadtbrandmeisters berufen worden. Die offizielle Dauer seiner letzten Dienstzeit wird der Aschendorfer allerdings nicht mehr voll ausschöpfen.

Größer kann das Vertrauen nicht sein: Einstimmig wählten die Mitglieder des Stadtrates Pieper zu Beginn der Sitzung am späten Donnerstagnachmittag in der Stadthalle Forum Alte Werft in das Ehrenbeamtenverhältnis, dessen Dauer sechs Jahre beträgt. Dann wäre Pieper 67 Jahre alt und hätte damit das zulässige Höchstalter für Stadtbrandmeister erreicht. So lange will er nach eigenem Bekunden aber nicht mehr auf dem Posten bleiben, bekräftigte der Stadtbrandmeister nach seiner abermaligen und letzten Berufung. Voraussichtlich in drei bis vier Jahren werde er das Amt in jüngere Hände abgeben - zeitgleich mit seinem Abschied aus dem Rathaus in den Ruhestand. Beruflich ist Pieper im Bauamt (Technische Gebäudeverwaltung) tätig.

In einer kurzen Laudatio würdigte Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) die bisherigen Verdienste Piepers als Stadtbrandmeister. Er sei "lange Zeit nicht nur im Ehrenamt, sondern an vorderster Front" aktiv. Schon jetzt sei überdies klar, dass Pieper derjenige sein wird, der das Amt mit Abstand am längsten ausgeübt haben wird. Wie Bechtluft weiter ausführte, sei es dem Aschendorfer "vortrefflich" gelungen, die drei Papenburger Ortsfeuerwehren (Untenende, Obenende, Aschendorf) mit ihren insgesamt rund 170 freiwilligen Einsatzkräften zu einer Stadtfeuerwehr zu machen, ohne dass sie ihr Profil als Ortsfeuerwehr verloren hätten. "Das ist bei Weitem nicht das einzige, aber ein großes Verdienst", betonte Bechtluft. Dass es inzwischen beispielsweise einen gemeinsamen Kameradschaftsabend gebe, sei lange undenkbar gewesen. "Menschen wie Du sind für das Ehrenamt einer Stadt eine riesige Hilfe", rief der Bürgermeister Pieper zu, bevor er ihm die Ernennungsurkunde überreichte.

Ratsvorsitzender Friedhelm Führs (CDU) fügte hinzu, dass Josef Pieper es geschafft habe, der Feuerwehr in der Öffentlichkeit buchstäblich ein Gesicht zu geben. Das verdiene "alle Bewunderung".

Als Pieper 2002 erstmals gewählt wurde, war er der jüngste Stadtbrandmeister in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehren Papenburgs. Pieper selbst hob hervor, dass die Ausübung des Amtes kein Alleingang ist. Dankenswerterweise könne er sich auf die Mitglieder des Stadtkommandos sowie auch die Ortsbrandmeister und ihre jeweiligen Stellvertreter verlassen. Ausdrücklich dankte er überdies der Spitze der Stadtverwaltung sowie dem Leiter des Ordnungsamtes, Matthias Heyen, für die Unterstützung.

Originalartikel der Ems-Zeitung

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news-229 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Wieder Brand auf Schiffsneubau der Meyer Werft in Papenburg http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/wieder-brand-auf-schiffsneubau-der-meyer-werft-in-papenburg/ Auf einem Schiffsneubau auf der Meyer Werft in Papenburg ist am Mittwochmorgen ein Brand ausgebrochen. Mittlerweile ist das Feuer gelöscht. Fünf Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Es ist bereits der zweite Vorfall dieser Art innerhalb weniger Wochen - und deutlich schwerwiegender als der erste.

Einer ersten Mitteilung der Polizei zufolge handelte es sich um ein "offenes Feuer" auf Deck 2 eines neuen Kreuzfahrtschiffes, das zu etwa Dreiviertel fertiggestellt sei. Werft-Sprecher Florian Feimann bestätigte unserer Redaktion, dass es sich hierbei um die im Bau befindliche "Odyssey of the Seas" handelt. Gemeldet worden ist der Brand um 9.13 Uhr.

Laut einer Pressemitteilung der Werft kam es zu einem Deckenbrand der Isolierung mit entsprechender Rauchentwicklung. Das Feuer breitete sich durch den heiß gewordenen Stahl auf zwei umliegende Kabinen aus.

Der Gefahrenbereich wurde evakuiert. Neben der Werkfeuerwehr waren die Feuerwehren der Stadt Papenburg aus Aschendorf, Obenende und Untenende zu dem Brand gerufen worden, ebenso Einsatzkräfte aus dem Landkreis Leer, weil weiteres Schlauchmaterial angefordert wurde. Auch Notärzte hielten sich bereit.

Laut Feimann mussten fünf Personen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht werden. Außerhalb der Fertigungshallen war deutlicher Brandgeruch und leichter Rauch wahrnehmbar.

Michael Schütte, Pressesprecher der Papenburger Feuerwehren, berichtete, die Hitze im Innern der betroffenen Kabinen sei so stark gewesen, dass sich die darüber befindliche Decke nach oben gewölbt habe. Inzwischen sind die Löscharbeiten abgeschlossen. Gegen 15 Uhr konnten die städtischen Feuerwehren nach Schüttes Angaben wieder abrücken. Es laufen noch Belüftungsarbeiten. Die Brandursache ist noch unklar.

Erst vor gut vier Wochen, am 22. Mai 2020, war es zuletzt zu einem Brand auf demselben Schiffsneubau auf der Meyer Werft gekommen. Dabei war in einer Kabine ein Schwelbrand ausgebrochen. Etwa 100 Arbeiter mussten vorsorglich evakuiert werden. Die Schadenssumme soll etwa 40.000 Euro betragen haben. Der aktuelle Brand war nach Schüttes Einschätzung deutlich umfangreicher als der frühere.

Timo Milbrandt, Betriebsleiter der Tochterfirma Meyer Port 4, in die die Werksfeuerwehr kürzlich ausgegliedert wurde, zeigte sich in einer Pressemitteilung froh über die "exzellente" Zusammenarbeit der Werkfeuerwehr mit den Feuerwehren der Region: "Ich bedanke mich bei allen Einsatzkräften für die tatkräftige Unterstützung."

Die Arbeiten an Bord sollen im Laufe des morgigen Tages weitergehen.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-228 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Nach technischem Defekt - Feuerwehr holt Passagiere von havariertem Boot in Aschendorf http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/nach-technischem-defekt-feuerwehr-holt-passagiere-von-havariertem-boot-in-aschendorf/ Einsatzkräfte der Papenburger Feuerwehren haben im Bereich der Emsschleuse in Aschendorf zwei Passagiere von einem havarierten Motorboot gerettet.

Wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte, waren die beiden Geretteten aus den Niederlanden bereits am Freitagmorgen wegen eines technischen Defekts mit ihrem Boot liegen geblieben. Im Laufe des Tages sei es den beiden nicht gelungen, das Boot wieder fahrtüchtig zu bekommen.

Die alarmierte Feuerwehr Aschendorf und die Fachgruppe Wasserrettung der Feuerwehr Obenende befreite die Passagiere am Abend mithilfe eines Rettungsbootes aus ihrer misslichen Lage.

Die Bergung des Bootes sei in die Verantwortung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes übergeben worden, so der Feuerwehrsprecher.

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news-227 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Kreativer Dank - Bemalte Kieselsteine für Moorbrand-Löscher in Papenburg http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/kreativer-dank-bemalte-kieselsteine-fuer-moorbrand-loescher-in-papenburg/ Eine solche Form des Dankes haben die Kameraden der Papenburger Feuerwehr wohl noch nie für einen Einsatz erhalten: Mit selbst bemalten Kieselsteinen hat sich Silvia Schepers-Tota bei den Feuerwehrleuten bedankt, die Mitte April den Moorbrand an der Birkenallee im Aschendorfer Obermoor unter Kontrolle brachten.

Stadtbrandmeister Josef Pieper staunte nach Angaben der Feuerwehr nicht schlecht, als er vor einigen Tagen eine etwas ungewöhnliche Anfrage erhielt: Schepers-Tota wollte sich bei den zahlreichen Einsatzkräften bedanken, die vor drei Wochen den Moorbrand löschten. Dabei hatte die Papenburgerin eine originelle Idee: Sie bemalte für jeden Feuerwehrmann einen Kieselstein mit einem Feuerwehrauto und dem Schriftzug "Danke". Auch für die weiteren Einsatzkräfte der Malteser, vom Deutschen Roten Kreuz, der Polizei und dem THW bemalte sie Kieselsteine. Zudem wurden auch die Landwirte bedacht, die bei der Löschwasserversorgung unterstützten.

"Ich war einfach beeindruckt von der Schnelligkeit und Professionalität, mit der die Feuerwehrleute zu Werke gegangen sind", wird die Künstlerin in der Mitteilung der Feuerwehr zitiert. Bei dem Moorbrand, der die Einsatzkräfte mehrere Tage beschäftigt hatte, waren teilweise auch angrenzende Häuser von den Flammen bedroht, sodass die Anwohner evakuiert werden mussten. Zudem hatten starke Winde immer wieder vereinzelte Glutnester neu entfacht.

Während einer Dienstbesprechung der Feuerwehrführung zum Moorbrand übergab Schepers-Tota nun ihre Kunstwerke, die an alle Beteiligten weiterverteilt werden. Rund 90 Steine habe sie bemalt, so Schepers-Tota, die auch in der Gruppe "Emslandkiesel" aktiv ist. Seit mehreren Monaten bemalen die Emsländer fleißig Kieselsteine und platzieren sie an öffentlichen Orten, um anderen Menschen ein Freude zu machen. Wer einen findet, kann den Stein mit nach Hause nehmen oder ihn an einem anderen Ort wieder "auskieseln". Viele Finder machen ein Foto vom Fund und laden es mit Angaben zum Fundort in der Facebook-Gruppe "Emslandkiesel" hoch, die inzwischen mehr als 5200 Mitglieder zählt. So erfährt der Künstler des Kiesels, ob sein Stein gefunden wurde.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-226 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Lagerhalle mit Restmüll brennt im Papenburger Hafen - Rund 100 Kräfte im Einsatz http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/lagerhalle-mit-restmuell-brennt-im-papenburger-hafen-rund-100-kraefte-im-einsatz/ Auf dem Betriebsgelände der Entsorgungsfirma Augustin im Nordhafen der Stadt Papenburg ist am Mittwochmittag ein Feuer ausgebrochen. Für die Löscharbeiten wurden zusätzliche Einsatzkräfte aus Ostfriesland angefordert. Gegen 13.30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert.

Eine etwa 1000 Quadratmeter große Lagerhalle mit gemischtem Abfall stand zu diesem Zeitpunkt in Vollbrand. Eine Gefährdung für Menschen oder angrenzende Gebäude bestand nicht. Auch Fahrzeuge befanden sich nicht in der Halle.

Wegen der großen Rauchentwicklung habe man sich dafür entschieden, die Bevölkerung über Rundfunkdurchsagen dazu aufzufordern, Fenster und Türen geschlossen zu halten, teilte Michael Schütte, Sprecher der Feuerwehren in der Stadt Papenburg, am Brandort auf Anfrage unserer Redaktion mit. Bei Nordwind sei der Luft in Richtung Papenburger Stadtgebiet gezogen. Eine Messung der Luft auf giftige Stoffe sei aber nicht notwendig gewesen. Wegen des Rauchs konnten die Einsatzkräfte ausschließlich unter Atemschutz tätig werden, daher wurden weitere Atemschutzträger aus der Gemeinde Westoverledingen angefordert.

Probleme bereitete zunächst die Versorgung mit Löschwasser, denn das Betriebsgelände liegt am Ende einer Stichstraße noch hinter dem Biomassekraftwerk, die sogenannte Stichleitung verfüge über weniger Wasserdruck als beispielsweise eine Ringleitung, erklärte Schütte. Daher musste Wasser aus dem mehrere Hundert Meter entfernten Hafenbecken über Tanklöschfahrzeuge zur brennenden Halle gebracht werden.

Gemeinsam gelang es den rund 100 Kameraden, das Feuer binnen einer Stunde weitgehend zu löschen. Zwar entstand Sachschaden an der Halle, beispielsweise an den seitlichen Fensterelementen, die Halle selbst konnte aber vor der vollständigen Zerstörung gerettet werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den späten Nachmittag hinein. Mit einem Radlader der Firma Augustin wurde der brennende Müll auf den Hof vor der Halle gezogen, um ihn dort endgültig abzulöschen.

Ein Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes zog sich leichte Verletzungen zu, teilte die Feuerwehr am Nachmittag mit. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben der Polizei ist das Feuer bei Verladearbeiten in der Werkshalle entstanden. Durch die Flammen wurden die Halle und mehrere Betriebsfahrzeuge beschädigt. Die Feuerwehr Papenburg konnte den Brand löschen. Die Gesamtschadenshöhe ist noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt. Die Ursache des Feuers ist nach Angaben des Feuerwehrsprechers und der Polizei derzeit unklar. Eine Selbstentzündung sei nicht auszuschließen.

Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-225 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Moorbrand in Papenburg endgültig gelöscht - Moorverwaltung behält Lage im Blick http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/moorbrand-in-papenburg-endgueltig-geloescht-moorverwaltung-behaelt-lage-im-blick/ Der Brand im Aschendorfer Obermoor ist endgültig gelöscht. "Wir haben die Einsatzstelle an die Moorverwaltung übergeben", sagte Stadtbrandmeister Josef Pieper am Dienstagnachmittag auf Anfrage. Am Vormittag waren etwa 20 Kräfte und je ein Tanklöschfahrzeug aus allen drei Wehren im Stadtgebiet noch einmal vor Ort. Auch der Bauhof der Stadt Papenburg war wie am Montag im Einsatz.

Zwar qualmt es an viele kleinen Stellen auf dem Areal noch ein wenig, es wurde auch vereinzelt gelöscht, aber nicht mehr großflächig. Mitarbeiter der Moorverwaltung werden die Lage nun im Blick behalten. Sie verfügen über Moorraupen, Quads oder geländegängige Lkw und sind in der Lage, kleinere Wassermengen auszubringen. "Sofern sie der Meinung sind, die Feuerwehr muss noch einmal unterstützen, können sie sich natürlich jederzeit melden", sagte Lambert Brand, Sprecher der Kreisfeuerwehr Emsland, auf Anfrage.

Am Wochenende hatten nahezu 300 Feuerwehrleute aus allen Teilen des Emslandes den Brand in dem Naturschutzgebiet im südlichen Stadtgebiet bekämpft. Unterstützt wurden sie zeitweise vom THW, den Maltesern und der Polizei. Auch Drohnen und ein Flugzeug kamen zum Einsatz, außerdem halfen zahlreiche Landwirte mit riesigen Güllefässern, in denen Wasser transportiert wurde. 15 Anwohner mussten am Samstagabend ihre Häuser verlassen.

Am Montag loderten die Brände an verschiedenen Stellen wieder auf, sodass die Feuerwehr Papenburg erneut mit rund 70 Kräften und 21 Fahrzeugen ausrücken musste. Zugute kam der Feuerwehr dabei der hohe Wasserstand in dem Moor. Dadurch konnte sich das Feuer größtenteils nicht in tiefere Erdschichten ausbreiten.

Weiter unklar ist die Ursache des Feuers. "Wir haben bisher keine Hinweise auf ein Fremdverschulden", sagte Dennis Dickebohm, Sprecher der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, auf Anfrage. Die Ermittlungen laufen weiter, gestalten sich aber aus verschiedenen Gründen sehr schwierig. Gut möglich sei daher, dass die Ursache auch ungeklärt bleibt, so Dickebohm.

Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-224 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Starke Winde lodern Moorbrand in Papenburg wieder auf - Lob für Landwirte http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/starke-winde-lodern-moorbrand-in-papenburg-wieder-auf-lob-fuer-landwirte/ Ein nervenaufreibendes Wochenende haben die Wehren aus dem Emsland und den umliegenden Landkreisen hinter sich - der Brand im Naturschutzgebiet Aschendorfer Obermoor in Papenburg ist gelöscht. Doch vollends gebannt ist die Gefahr nicht. Starke Winde lassen Glutnester wieder auflodern. Ein Lob gibt es für die Landwirte.

Die vereinzelten Glutnester auf dem gesamten rund 80 bis 100 Hektar großen betroffenen Gebiet, werden an diversen Stellen vom Wind immer wieder neu entfacht. So wurde am Montagnachmittag die gesamte Papenburger Stadtfeuerwehr mit den Ortswehren vom Unten- und Obenende sowie aus Aschendorf alarmiert. 21 Fahrzeuge und rund 70 Einsatzkräfte rückten aus, um die neu entfachten Feuer unter Kontrolle zu bringen. Ein Teil von ihnen wird als Brandwache auch noch bis in den Abend und womöglich auch in der Nacht noch vor Ort bleiben, weil der Wind erst einmal nicht abflauen wird.

In der Nacht zu Montag hatte die Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd mit 50 Kameraden Brandwache gehalten und das Gelände regelmäßig kontrolliert. Am Vormittag konnten alle auswärtigen Kräfte nach Hause geschickt werden, wie Kreisfeuerwehr-Sprecher Lambert Brand berichtet. "Es gab in der Nacht keine besonderen Vorkommnisse."Seither behielt die Feuerwehr der Stadt Papenburg mit einer kleinen Zahl von Einsatzkräften bis auf Weiteres das Moor im Blick. Allerdings war noch auf dem gesamten Gelände Material, darunter mehrere Kilometer an Schläuchen, verteilt. Beim Herausfahren halfen Mitarbeiter des städtischen Bauhofs.

Seit Sonntagabend sind auch alle evakuierten Anwohner der Birkenallee wieder zurück in ihren Häusern, darunter auch Christian Landau mit seiner Frau, den zwei Kindern und den Katzen und Hunden. Die beiden Pferde sollen allerdings vorerst noch im Stall ihres Hufschmieds in Tunxdorf bleiben, wo sie am Samstagabend noch kurzfristig untergebracht wurden, wie Landau im Gespräch mit unserer Redaktion erzählt.

"Da warten wir erstmal ein bisschen ab." Auch die in der Eile der Evakuierung zusammengepackten Gegenstände wie Fotos und der Computer mit weiteren Erinnerungen in Form von Fotos darauf, seien vorerst noch im Auto geblieben, "falls wir noch einmal evakuiert werden müssen". Im Haus selbst habe es noch stark nach Rauch gerochen. "Wir sind aber alle froh, wieder zuhause zu sein", zeigt er sich erleichtert.

Den Einsatzkräften brachten er und seine Nachbarn noch Kaffee und Kuchen zur Stärkung. In ihrer Abwesenheit hatten sie ihre Haustür-Schlüssel im Schloss für die Feuerwehrleute stecken lassen, damit diese eine Möglichkeit haben, während ihres Einsatzes im Moor zur Toilette zu gehen. "Das ist das Mindeste,was man machen konnte", betont Landau. All den Helfern sei er überaus dankbar, denn das Feuer sei "haarscharf" an seinem Haus vorbeigegangen: "Die haben ganze Arbeit geleistet."

Auch Stadtbrandmeister und Gesamteinsatzleiter Josef Pieper sowie Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff sprachen den Hunderten Einsatzkräften ihren Dank aus. Durch den massiven Einsatz sei es gelungen, das Feuer in den Griff zu kriegen. Gerade in Zeiten des Coronavirus sei das nicht selbstverständlich gewesen.

"Der Brand hat gezeigt, wie risikoreich die Lage in Wald und Flur aktuell ist", merkt Kreisfeuerwehr-Sprecher Lambert Brand an. Denn wegen der akuten Trockenheit bestehe auch für andere Flächen die Gefahr, dass aufgrund von Fahrlässigkeit Feuer ausbreche. Deshalb warnt die Feuerwehr davor, auf freiem Gelände beispielsweise mit offenem Feuer zu hantieren, zu rauchen oder heiße Fahrzeugkatalysatoren mit trockenen Grasflächen in Kontakt kommen zu lassen, und bittet darum, besonders aufzupassen. Bei jedem Brand solle darüber hinaus schnellstmöglich die Feuerwehr alarmiert werden, um starke Ausbreitung zu verhindern.

Auch an die Landwirte richten die Einsatzkräfte eine Bitte: Nicht benötigte Güllefässer sollen mit Wasser gefüllt in Bereitstellung gehalten werden. "Die Bauern waren mit ihren Tanks bei diesem Einsatz eine wertvolle Hilfe. Sie begünstigen damit die Wasserversorgung und tragen dazu bei, dass die Löscherfolge so gut sind", betont Brand. Pieper sprach am Montagnachmittag noch einmal explizit den Landwirten, die in den vergangenen Tagen fast rund um die Uhr mit ihren großen Güllefässern den Einsatz unterstützten, ein großes Dankeschön aus.

"Ohne deren Hilfe sähe es zum jetzigen Zeitpunkt hier wohl ganz anders aus. Das war eine große Unterstützung, auf Tanks mit bis zu 40.000 Liter zurückgreifen zu können", sagte Pieper. Die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr fassen in der Regel 4000 oder 5000 Liter, sodass ein Landwirt mit einer Fahrt etwa zehn Touren eines Feuerwehrfahrzeugs ersparte. "Obendrein kommen die Bauern mit ihren großen Reifen an Traktor und Auflieger viel tiefer ins Moor als wir", sagte Pieper. Die Landwirte, die mit einer eigenen App untereinander kommunizierten, hätten ihren Einsatz ganz eigenständig koordiniert.

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news-223 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Feuerwehr bringt Moorbrand in Papenburg unter Kontrolle - Anwohner müssen Häuser zwischenzeitlich verlassen http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/feuerwehr-bringt-moorbrand-in-papenburg-unter-kontrolle-anwohner-muessen-haeuser-zwischenzeitlich-verlassen/ In Papenburg läuft seit Samstagnachmittag ein Großeinsatz der Feuerwehren, um einen Moorbrand zu löschen. Teilweise sind auch angrenzende Häuser von den Flammen bedroht, sodass die Anwohner evakuiert werden mussten. Einer von ihnen schildert seine Erlebnisse.

Es ist etwa 16.30 Uhr am Samstag, als Christian Landau hinter seinem Grundstück an der Birkenallee in Papenburg Rauchschwaden aufsteigen sieht. In der Nachbarschaftsgruppe bei WhatsApp werden noch Späßchen gemacht, der heimische Feuerkorb brenne wohl etwas stärker als sonst. Doch schnell wird den Anwohnern klar, dass die Lage ernster ist.

"Der Rauch wurde immer dunkler", erzählt Landau. Kurz darauf steht auch schon die Polizei vor seiner Tür. 15 Häuser müssen sofort evakuiert werden - das Naturschutzgebiet Aschendorfer Obermoor steht in Flammen, der Brand nur etwa 100 Meter von Landhaus Grundstück entfernt.

"Für Schreck war gar keine Zeit", sagt er. Denn schnell musste nicht nur seine vierköpfige Familie, sondern auch seine Pferde in Sicherheit gebracht werden. Freunde holten die Hunde und Katzen ab, Verwandte kümmerten sich um die beiden drei und 13 Jahre alten Kindern. "Wir haben dann noch Fotos und den Computer, wo auch Fotos drauf sind, eingepackt - eben das, was nicht ersetzbar ist", berichtet Landau. Den Schlüssel ließ er für die Einsatzkräfte in der Haustür stecken. Untergekommen ist die Familie schließlich bei den Schwiegereltern. Auch die anderen Anwohner sind während der Evakuierung zu Verwandten und Bekannten gefahren. Das Angebot der Stadt, im Dorfgemeinschaftshaus in Aschendorfer Moor unterzukommen, sei nicht genutzt worden, so Ordnungsamtsleiter Matthias Heyen.

Unterdessen kämpften zwischenzeitlich rund 280 Einsatzkräfte der Kreisfeuerwehrbereitschaften sowie der Ortswehren Untenende, Obenende und Aschendorf mit den Flammen. Insgesamt 80 bis 100 Hektar des Moores sind von dem Brand betroffen. Rettungsdienst, das Technische Hilfswerk und der Malteser Hilfsdienst unterstützten die Feuerwehrleute vor Ort. Zusätzlich wurden fünf Fahrzeuge der Ortswehren aus dem Gebiet Aschendorf-Hümmling gerufen.

Um den Papenburger Einsatzkräften nach fast ununterbrochenem Einsatz eine Verschnaufpause zu gönnen, rückten auch ostfriesische Kameraden an. Landwirte halfen mit Wasser aus ihren Gülletanks aus. Einer von ihnen konnte die Leitung seiner Beregnungsanlage an Bassins vor Ort anschließen. Damit sich das Feuer nicht weiter ausbreitet, wurde eine sogenannte Riegelstellung zwischen dem Sandweg und der Gutshofstraße eingerichtet.

Noch am Samstagabend wurde die Evakuierung aufgehoben. Gegen 22 Uhr lösten die Kreisfeuerwehren Nord und Süd die Kollegen ab und sollten nur noch Feuerwache halten. Ein aktives Löschen war zunächst über Nacht nicht mehr vorgesehen, da erwartet wurde, dass der Brand von alleine ausläuft. Doch in der Nacht breitete sich das Feuer wegen des aufkommenden und wechselnden Windes aus, sodass auch wieder eine Gefahr für die angrenzenden Häuser bestand.

"In der Nacht wurde es sehr chaotisch. Deshalb waren wir froh, dass wir noch ausreichend Kräfte hier hatten und das Feuer wieder unter Kontrolle gebracht werden konnte", so Kreisfeuerwehr-Sprecher Lambert Brand. Am Sonntagvormittag dann die Entwarnung: Es gibt kein offenes Feuer mehr. Sorgen bereitete den Kameraden jedoch der für den Nachmittag vorhergesagte Wind, der die Glutnester wieder aufflammen lassen könnte. Von oben behielt der Flugdienst der Landesfeuerwehr das Gebiet im Blick. Auch eine Drohne der Feuerwehr Sögel überprüfte, wie sich das Feuer weiterentwickelt.

Die Geräte der Stunde seien aber vor allem Quads, berichtete Brand. Damit kämen die Feuerwehrleute in schwer erreichbare Bereiche, um so die Schläuche dorthin zu transportieren. Zusätzlich kam eine Löschraupe der Bundeswehr zum Einsatz, die bereits beim Moorbrand auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle in Meppen im September 2018 beim Löschen half. "Mit den breiten Ketten sackt sie nicht ein, sodass sie auch auf Gelände kommt, wo unsere Leute nicht hin können", so Brand.

Eine Pistenraupe der staatlichen Moorverwaltung, der das Gebiet zum Großteil neben der Stadt Papenburg und Privateigentümern gehört, schlug Schneisen in das Gelände, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Gleichzeitig beseitigte die Feuerwehr mit Kettensägen einige Bäume.

Der Bürgermeister der Stadt Papenburg, Jan Peter Bechtluft, war sowohl am Samstag als auch am Sonntag vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen. "Es ist bemerkenswert, wie die Einsatzkräfte wie Zahnräder ineinander greifen und die Lage in den Griff kriegen", betonte er. Ihnen und auch den vielen Landwirten, die mit ihren Gülletanks ausgeholfen hatten, sprach er seinen Dank aus.

Ab etwa 21 Uhr löste die Bereitschaft die Einsatzkräfte wieder ab, um über Nacht Brandwache zu halten. "Montag früh wird dann entscheiden, wie es weiter geht", erklärte der Kreisfeuerwehr-Sprecher. Das weitere Vorgehen sei vor allem von der Windprognose abhängig.

Die Birkenallee ist bis auf Weiteres zwischen Betlehem und Gutshofstraße gesperrt. Allerdings verirrten sich am Sonntag immer wieder Fahrradfahrer und Spaziergänger in die Straße und behinderten teilweise die Wege für die Einsatzfahrzeuge.

Die Ursache des Feuers ist noch unklar, die Ermittlungen dauern an. Doch nicht nur das Feuer beschäftigte die Einsatzkräfte. Denn die Coronavirus-Pandemie beinflusst auch die Arbeit der Feuerwehrleute. "Wir haben uns vorgenommen, voll einsatzbereit zu bleiben", betonte Brand. Bei so vielen Leuten sei es schwer, die vorgeschriebenen Abstände einzuhalten. Das Hauptproblem seien dabei die Einsatzfahrzeuge. "Wir gehen schon dazu über, in den Fahrzeugen Masken zu tragen." Material ebenso wie Desinfektionsmittel sei ausreichend vorhanden.

Beim Stichwort Moorbrand denken nicht nur Emsländer an den Großeinsatz im September 2018. Damals hatte das Feuer auf dem WTD-Gelände in Meppen 1224 Hektar befallen. Nachdem ein Militärhubschrauber auf dem Gelände Raketen auf ein Ziel im Moor abgefeuert hatte, geriet die Tinner Dose in Brand und das Emsland bundesweit in die Schlagzeilen. Denn das Feuer ließ sich erst nach fünf Wochen durch den Einsatz von weit mehr als 1700 Helfern von Feuerwehr, THW und Bundeswehr löschen. Auch in der Esterweger Dose gab es 2019 einen größeren Brand. Die Dürren der letzten Jahre erhöhen immer öfter die Wahrscheinlichkeit von zunehmenden Flächenbränden, auch dieser April ist bereits wieder sehr warm und trocken verlaufen. Seit 1969 ist das Aschendorfer Obermoor nach jahrelangem Kampf als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

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news-222 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Bewohner nach Evakuierung wieder zurück im Pflegeheim in Papenburg http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/bewohner-nach-evakuierung-wieder-zurueck-im-pflegeheim-in-papenburg/ Großalarm in Papenburg: Am Mittwochmorgen ist es zu einem Feuer in einem Zimmer eines Pflegeheimes gekommen. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten alle 82 Bewohner evakuiert werden. Auf dem Weg an den Einsatzort wurde ein Arzt auf der B 70 in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt.

Wie die Polizei mitteilt, stand gegen 6.15 Uhr plötzlich das Bett eines Patienten im Erdgeschoss eines Pflegeheims am Vosseberg in Brand. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Doch die Rauchentwicklung war so stark, dass ein Mensch, vermutlich die Stationsleitung, eine Rauchvergiftung erlitt und die Feuerwehr gemeinsam mit der Polizei entschied, das Gebäude mit all seinen Bewohnern zu evakuieren.

Die insgesamt mehr als 80 Bewohner wurden mit Bussen und mehreren Rollstuhl- und Liegendtransporten von den Maltesern in die Sporthalle an der Heinrich-von-Kleist-Schule sowie ins Marien-Hospital gefahren. Etwa 150 Einsatzkräfte waren beziehungsweise sind vor Ort.

Nach Angaben der Polizei ist die Brandursache bislang unklar. Den Angaben zufolge war das betroffene Zimmer zum Zeitpunkt des Feuers leer. Die Evakuierung aller 82 Bewohner sei veranlasst worden, nachdem die Feuerwehr einen stark überhöhten CO2-Wert im gesamten Gebäude festgestellt hatte. Die Polizei ermittelt.

Auf dem Weg nach Papenburg wurde ein Arzt auf der B 70 in Meppen in einen Verkehrsunfall verwickelt, bei dem zwei Menschen schwere Verletzungen erlitten. Nach Angaben der Polizei war der Mediziner in einem zivilen Pkw samt eingeschaltetem Blaulicht unterwegs. Als er ein Fahrzeug überholt habe, habe der entgegenkommende Verkehr abgebremst und sei an den Straßenrand gefahren. Dabei prallten laut Polizei vier Fahrzeuge aufeinander. Zwei Menschen im Alter von 20 und 21 Jahren wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Unfallbeteiligten kamen den Angaben zufolge mit leichten Verletzungen davon. Die Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt.

Mit rot-weißem Flatterband ist ein Abschnitt der Straße "Am Vosseberg" seit dem Morgen abgesperrt. In einer langen Reihe stehen Feuerwehrautos und Rettungswagen. Blaulichter zucken unentwegt. Die Rettungswagen richten einen Pendelverkehr zwischen dem Pflegeheim und dem Marien-Hospital beziehungsweise zwischen der Sporthalle an der Heinrich-von-Kleist-Oberschule ein. Mit einem Bus wird der Großteil der Bewohner abgeholt. Die übrigen, die auf einen Rollstuhl angewiesen oder bettlägerig sind, müssen gesammelt in einem Raum auf die Transporter vom Malteser Hilfsdienst und vom Roten Kreuz warten, die im Takt angefahren kommen. Immer wieder treffen Angehörige der Bewohner am Heim ein, werden jedoch von den Einsatzkräften zum eingerichteten Evakuierungszentrum an der Schule geschickt. Elf der Bewohner werden dagegen ins Krankenhaus gebracht, heißt es vom Hospital auf Anfrage. "Durch die interne Hausalarmkette wurde sowohl pflegerisches als auch ärztliches Personal mobilisiert und aufgestockt", sagte eine Sprecherin.

In der Sporthalle schlagen die Einsatzkräfte eine Notunterkunft auf. Für wie lange, ist vorerst unklar. Schulleiterin Marita Niehoff bietet spontan jede erdenkliche Hilfe an. Um 7.20 Uhr erreicht sie die Anfrage, ob sie die Sporthalle zur Verfügung stellen könne. Sie zögert keine Sekunde, wie die Schulleiterin im Gespräch mit unserer Redaktion sagt. "Das war für mich selbstverständlich."

Auf dem Parkplatz vor der Halle steht ein Reisebus. Weitere Heimbewohner werden mit Rettungswagen herangefahren. Einer nach dem anderen wird in die Sporthalle geführt - manche im Rollstuhl, andere zu Fuß, teils in Hausschuhen und Morgenmantel und in Decken gehüllt. Unterwegs sprechen ihnen die Helfer gut zu und beruhigend auf sie ein. Die Rede ist von einem "Schreck am Morgen" nach dem Brand und das Bedauern über den notgedrungenen Verzicht auf den morgendlichen Kaffee. Zwischenzeitlich schafft ein Feuerwehrmann Stühle mit Armlehnen aus der Schule heran.

Die Einsatzkräfte gehen mit der unerwarteten Situation augenscheinlich routiniert um. Ruhig, besonnen, zielgerichtet. Hand in Hand arbeiten Feuerwehrleute und Rettungskräfte vom Deutschen Roten Kreuz und Maltesern zusammen. "Das Zusammenspiel war hervorragend, sonst wäre das auch nicht so reibungslos abgelaufen", lobt Einsatzleiter und Stadtbrandmeister Josef Pieper. Mit den Maltesern zusammen übe die Feuerwehr häufig Notsituationen. "Wir haben auch solche Szenen schon durchgespielt. Das sitzt in Fleisch und Blut", so Pieper weiter. Etwa 40 Einsatzkräfte kümmern sich vor Ort um die Bewohner in der Turnhalle. Feldbetten, Tische und Stühle sind für sie aufgestellt. Die Lage in der Halle ist überaus ruhig und entspannt. Die Evakuierten werden mit Kaffee und Brötchen versorgt, unterhalten sich miteinander. Auch Notfallseelsorger sind vor Ort. Zu dritt kümmern sich Angelina Gerdes, Pastor Andreas Bröcher und Pastor Gerrit Weusthof um die Heimbewohner, sprechen ihnen ruhig zu, sorgen sich darum, dass Füße und Oberkörper warm sind, helfen beim Essen. "Die kleinen und praktischen Dinge eben", fasst Bröcher im Gespräch mit unserer Redaktion zusammen. "Einige haben sich noch wichtige Dinge aus dem Heim mitgenommen", erzählt er. Eine ältere Dame habe sich noch ihr Fotoalbum geschnappt. "Das war für sie hilfreich, dass man sich das mit ihr angucken und darüber reden konnte." Von der Arbeit der Einsatzkräfte zeigt sich später auch eine Angehörige, deren Mutter in dem Pflegeheim wohnt, berührt, als sie sich bei unserer Redaktion meldet. "Ich bin so unheimlich dankbar", sagt sie. "Das ist nicht selbstverständlich, wie sie in so einer Krisensituation Ruhe bewahrt und sich um die Alten gekümmert haben."

Dass für die Oberschüler zumindest für diesen Tag kein Sport in der Halle und dort auch keine Nachmittagsaktivitäten aus dem Ganztagsschulbetrieb stattfinden können, sei kein Problem, sagt Niehoff. Die Lehrer seien flexibel. Davon unabhängig sei die Aufregung an der Schule am Morgen groß gewesen. Viele Eltern hätten sich besorgt gezeigt, als sie vor Unterrichtsbeginn die zahlreichen Einsatzfahrzeuge gesehen hätten.

Während die Bewohner umsorgt werden, kümmert sich die Feuerwehr darum, Messungen im Heim durchzuführen, um dann zu entscheiden, ob Teile des Gebäudes wieder freigegeben werden können oder erst gereinigt werden müssen. Gegen 11 Uhr dann die Freigabe: Die Bewohner dürfen wieder zurück. Lediglich der Bereich der Demenzkranken bleibe gesperrt, weil er verrußt und verraucht sei, berichtet Pieper. Die Heimleitung organisiere jedoch andere Zimmer im Wohnheim für die betroffenen Bewohner.

Nach und nach werden die Evakuierten von den Einsatzkräften aus der Turnhalle zu den Transportern gebracht. Einzeln begleiten sie sie zum Eingang der Halle, wo Helfer an einem Tisch handschriftlich dokumentieren, wer das Notfalllager wieder verlässt. Anschließend werden die Heimbewohner, je nachdem ob zu Fuß oder per Rollstuhl unterwegs, auf die einzelnen Wagen, die in einer Reihe vor der Sporthalle stehen, zugeteilt und zurück ins Heim gebracht. Andere werden von ihren Angehörigen abgeholt. Um 12.30 Uhr ist die Turnhalle schließlich wieder leer, zumindest personell. Doch bevor die Einsatzkräfte Tische, Stühle und Liegen wieder zusammenpacken müssen, dürfen sie sich in der Mensa der Oberschule stärken. Schulleiterin Niehoff bietet die Verpflegung für die 40 Leute an: "Das, was wir tun können, tun wir", betont sie.

Das mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund acht Millionen Euro errichtete Pflegeheim für bis zu 88 Bewohner ist im Herbst 2017 eröffnet worden. Auf dem etwa 7000 Quadratmeter großen Gelände in direkter Nachbarschaft der DRK-Kita am Vosseberg stand einst das Papenburger Berufsbekleidungswerk, das bis 1982 existierte. Nach jahrzehntelangem Leerstand wurde der Komplex 2016 abgerissen. Das Pflegeheim errichtete der Investor Volker Schomaker aus Dörpen. Betrieben wird es von der Münchner Curanum AG.

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news-221 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Sechs Neuzugänge im letzten Jahr http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/sechs-neuzugaenge-im-letzten-jahr/ Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Papenburg-Obenende ließ Ortsbrandmeister Thorsten Bröring in seinem Jahresbericht nun das vergangene Einsatzjahr Revue passieren.

In der Summe 61 Mal riefen die Funkmeldeempfänger zum Einsatz. Die lange Trockenperiode im Sommer letztens Jahres bescherte auch den Kameraden vom Obenende neben dem "üblichen" Einsatzalltag den ein oder anderen Einsatz in Form von Flächen- oder Waldbränden. Auch beim Moorbrand in der Esterweger Dose rückten zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Obenende aus. Der Fachzug Wasserrettung wurde im zurückliegenden Jahr zu sechs Einsätzen alarmiert.

Der Begriff "Feuerkrebs" (Lungenerkrankung, die in Zusammenhang mit Tätigkeit in der Feuerwehr gebracht wird), welcher aktuell ein großes Thema in den Feuerwehren ist, führte auch am Obenende zu ersten Maßnahmen. Kreisbrandmeister Dyckhoff lobte in diesem Zuge die schnelle Umsetzung dieser Maßnahmen. Zu diesen zählt u.a. die Installation der neuen Abgasanlage für das Gerätehaus, sowie die Anschaffung von Trainingsanzügen, die nach den Einsätzen noch vor Ort angezogen werden, damit die mit Rauchgas verschmutzte Kleidung nicht zu gesundheitlichen Schäden führen und gereinigt werden kann.

Die Ortsfeuerwehr Obenende zählt derzeit 56 aktive Mitglieder, darunter 5 Frauen. Der Altersdurchschnitt aller Aktiven lag zum Jahresende bei 37,2 Jahren. Insgesamt wurden 5.980 Einsatzstunden geleistet. Hinzu kamen 1.536 Stunden im Rahmen des Ausbildungs- und Übungsdienstes.

Pascal Hermes, Steffen Cornelius, Nicklas Fehrmann, Nathalie Fehrmann, David Sonntag und Steffen Kleinhaus wurden im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau ernannt.

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news-220 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Ersthelfer retten Familie über Bulli-Dach aus brennendem Haus in Papenburg http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/ersthelfer-retten-familie-ueber-bulli-dach-aus-brennendem-haus-in-papenburg/ In Papenburg ist am frühen Montagmorgen ein Wohn- und Geschäftshaus am Grader Weg in Brand geraten. Eine fünfköpfige Familie, unter ihnen ein zwei Monate alter Säugling, konnten im letzten Moment dank des Eingreifens engagierter Ersthelfer aus dem Gebäude gerettet werden. Zu den Helfern gehörte auch Hund Balou.

Dramatische Szenen spielten sich um kurz nach 6 Uhr am Grader Weg in Papenburg ab. Innerhalb weniger Minuten muss das Wohn- und Geschäftshaus, in dessen Ladenlokal eine Änderungsschneiderei betrieben wird, in voller Ausdehnung gebrannt haben.

"Alles ging rasend schnell", berichtet Focko Peters, der im Haus gleich gegenüber wohnt. Sein Hund Balou, ein Mischling, hatte mehrfach gebellt und dadurch ihn und seine Verlobte Ines Kowalczyk auf das brennende Haus gegenüber aufmerksam gemacht. Der 41-Jährige zog das Nötigste an, schlüpfte ohne Socken in seine Schuhe und eilte nach Draußen. Dort sah er, wie im Obergeschoss die Nachbarn, ein Ehepaar, mit einem Säugling auf dem Arm am Fenster standen und nach Hilfe riefen. "Dichter schwarzer Rauch drang aus dem Haus, aus dem Ladenlokal kamen Flammen, die bereits die Dachrinne erreicht hatten", erklärt der Papenburger.

Ein 34-jähriger Radfahrer, der zufällig am Haus vorbei gekommen war, hatte bereits versucht, in das Haus zu gelangen und die Anwohner aus dem Obergeschoss zu retten. Das misslang, er musste wieder zurück auf die Straße, weil der Rauch bereits zu dicht war und den Weg durchs Treppenhaus versperrte. Der Ersthelfer klingelte an den beiden angrenzenden Häusern, um die Bewohner zu warnen.

Nachbar Focko Peters wiederum eilte zu seinem Nachbarn nebenan, Marvin Griep. Der war ebenfalls bereits auf das Feuer auf der gegenüberliegenden Seite aufmerksam geworden. Griep besitzt einen VW Bulli. Er startete das Fahrzeug und fuhr es bis vor das brennende Haus. Focko Peters und Mario Griep kletterten auf das Dach des Bullis, von dort auf das Vordach und retteten so das Ehepaar samt Säugling aus dem Obergeschoss - gerade noch rechtzeitig, wie sich herausstellte. "Nur wenige Augenblicke später zerplatzten die Fenster im Erdgeschoss und ein riesiger Feuerball schoss heraus", berichtet Focko Peters. Eine sogenannte Durchzündung von Rauchgas.

"Wenn die Ersthelfer nicht gewesen wären, hätten wir vermutlich schwerstverletzte oder sogar tote Personen aus dem Haus bergen müssen. Das hätte heute hier sehr viel schlimmer enden können", sagte Stadtbrandmeister Josef Pieper, der den Nachbarn, dem Radfahrer und natürlich Hund Balou ein großes Lob aussprach. "Ich denke, alle haben eine Dankesmedaille verdient", sagte Piepers. Allen Ersthelfern, zu denen auch zwei Polizisten gehörten, die noch vor der Feuerwehr am Einsatzort waren, bescheinigte Pieper ein "umsichtiges Handeln".

Der Mieter des Hauses und Vater des Säuglings, ein 40-Jähriger, erlitt genauso wie seine 35 Jahre alte Frau nur leichte Verletzungen, weil sie Rauch eingeatmet hatten. Das gilt auch für den zwei Monate alten Säugling und die beiden weiteren Kinder, ein zehn Jahre alter Junge und ein sieben Jahre altes Mädchen. Die beiden älteren Kinder hatten im Erdgeschoss des Gebäudes, rechts neben dem Ladenlokal, ihre Zimmer und wurden vermutlich durch das Klingeln des Radfahrers auf den Brand aufmerksam. Sie konnten jedenfalls das Haus aus eigener Kraft verlassen.

Der Vater erlitt zwar noch leichtere Brandverletzungen, weil er versucht hatte, durchs Treppenhaus zu gelangen, diese stellten sich aber nicht als schwerwiegend heraus, berichtete Stadtbrandmeister Pieper. Alle fünf Familienmitglieder kamen zur Beobachtung ins Papenburger Krankenhaus. Der 35 Jahre alte Radfahrer, der kurzzeitig das brennende Gebäude betreten hatte, erlitt ebenfalls eine leichte Rauchgasvergiftung, konnte aber nach einer Untersuchung das Krankenhaus wieder verlassen. Nicht mehr im Haus waren etwa zwölf Monteure, die im links angrenzenden Gebäudetrakt leben.

Alle drei Feuerwehren der Stadt Papenburg, Obenende, Untenende und Aschendorf, waren mit etwa 60 Kräften und acht Fahrzeugen im Einsatz. Sie gingen mit Atemschutz und über die Drehleiter gegen den Brand vor. Außerdem wurden sämtliche Räume des Hauses noch einmal durchsucht, um sicherzustellen, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befinden. Das war nicht der Fall.

Nach etwa einer Stunde war das Feuer gelöscht, die Nachlöscharbeiten zogen sich aber bis nach 10 Uhr hin. "Wir müssen sämtliche Zwischendecken öffnen", berichtete Stadtbrandmeister Pieper. Mehrere Anwohner unterstützten die Einsatzkräfte, zu denen auch der Malteser Hilfsdienst gehörte, mit Kaffee und anderen Heißgetränken.

Der Grader Weg musste für die Lösch- und Aufräumarbeiten zwischen Dieckhausstraße und Am Vosseberg bis etwa 11 Uhr voll gesperrt werden. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es aber nicht. Was genau zu dem Feuer geführt hat und wie hoch der Schaden ist, ist im Moment noch unklar. Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Entstanden sein muss das Feuer im Bereich der Schneiderei, heißt es in einer ersten Einschätzung von Brandsachverständigen der Polizei.

Innerhalb weniger Stunden haben sich am Montagvormittag im sozialen Netzwerk Facebook engagierte Papenburger organisiert, um Sachspenden für die Familie zu sammeln. "Die Familie hat nix mehr", heißt es in einer Nachricht in der Gruppe "Papenburg, gestern und heute", die mehr als 12.000 Mitglieder hat. Gebraucht werde zum Beispiel Kleidung für die Kinder (Mädchen-Größe 62/68 und 134, Jungen-Größe 140, Erwachsenen-Kleidung S und M), Bettwäsche, Handtücher, Spielzeug und so weiter, heißt es. Eine Sammelstelle wurde im Imbiss Meyers Tannen, Meyers Tannen 59, eingerichtet.

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news-219 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Papenburger Feuerwehr für Moorbrand-Einsatz ausgezeichnet http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/papenburger-feuerwehr-fuer-moorbrand-einsatz-ausgezeichnet/ Die drei Ortsfeuerwehren der Stadt Papenburg haben gemeinsam am Samstagabend ihr Kameradschaftsfest gefeiert. Die Neuauflage bei bester Stimmung im Saal des Hotels Hilling am Obenende begann mit der Ehrung von vier und die Beförderung von 19 Mitgliedern.

Ortsbrandmeister Georg Kruth von der gastgebenden Ortsfeuerwehr Untenende konnte außer den Feuerwehrmännern und -frauen auch zahlreiche Gäste begrüßen. Darunter waren Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, der stellvertretende Abschnittsleiter EL-Nord Hans-Bernd Ahlers sowie Papenburgs stellvertretenden Bürgermeister Heiner Butke (CDU). Dieser lobte die ständige Einsatzbereitschaft und dankte auch den Partnern der Feuerwehrleute: "Deren Bereitschaft, die Feuerwehrarbeit zu unterstützen, ist alles andere als selbstverständlich."

Butke bekräftigte die Entscheidung der politischen Gremien, den Mitgliedern der Feuerwehr Vorrang bei der Vergabe von Bauplätzen zu gewähren. Dem sichtlich überraschten Stadtkommando überreichte der stellvertretende Bürgermeister eine vom niedersächsischen Minister Boris Pistorius (SPD) unterzeichnete Urkunde als Dankeschön "für den außergewöhnlichen Einsatz bei der Bekämpfung des Moorbrandes auf der Wehrtechnischen Dienststelle 91 im Herbst 2018", wie es auf dem Schriftstück steht.

Stadtbrandmeister Josef Pieper bezeichnete das Fest als inzwischen festen Bestandteil im Veranstaltungskalender der Wehr. "Und das freut mich sehr", so der Aschendorfer. Der Zusammenhalt der Wehren sei auch 2019 weiter gewachsen. "Das kann man an den 216 Einsätzen sehen, die wir gemeinsam bewältigt haben", sagte Pieper. Vor allem habe man den Zusammenhalt in den herausfordernden Momenten, von denen es auch in diesem Jahre wieder einige gegeben habe, bemerkt. Als Beispiele nannte er die Großbrände auf dem Gelände des Unternehmens Holzrecycling Papenburg im Nordhafen, in der Poststraße und im sogenannten Schepersturm, wie auch bei der Großübung aller Feuerwehren bei der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Aschendorf.

In diesem Jahr ist es Pieper zufolge der Feuerwehr Papenburg wieder bei Kernaufgaben gelungen, seine Qualität bei der Sicherheit und dem Schutz der Papenburger unter Beweis zu stellen. "Wir haben auch 2019 gezeigt, dass wir für unsere Bürger da sind. Ob nun bei Unwettereinsätzen, schweren Verkehrsunfällen, Bränden oder Taucheinsätzen - auf die freiwillige Feuerwehr kann man sich in Papenburg zu 100 Prozent verlassen." Dabei rücke die Wehr immer mit der gleichen Ernsthaftigkeit und Professionalität aus, "ob es nun um einen Großbrand geht, oder um einen Fehlalarm einer Brandmeldeanlage."Dieses werde im Übrigen auch von den Bürgern und der Stadt selbst so erkannt: "So erhalten wir auch aus dem Rathaus die Unterstützung bei den Aufgaben, die vor uns liegen", sagte Pieper.

Nach den Worten des Stadtbrandmeisters handelt es sich um die gemeinsame Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplanes, die Einstellung eines hauptamtlichen Gerätewartes in 2020 und "wenn alles klappt, können wir bereits in Kürze einen neuen Gerätewagen Logistik in Empfang nehmen." Darüber hinaus stehe die Ausschreibung eines neuen Tanklöschfahrzeuges (TLF) vom Typ 3000 Wald für die Ortswehr Aschendorf auf dem Programm, ebenso wie eine gemeinsame Fahrt zur Interschutz nach Hannover und die Schwarz-Weiß-Trennung bei der PSA an. "Das war ein Thema, das in diesem Jahr im Mittelpunkt stand, vor allem beim Brand im Nordhafen.

Auch bei anderen Einsätzen ist die Kooperation mit den Feuerwehren in Ostfriesland und dem übrigen Kreisgebiet gut. Ich bin sehr froh, dass wir hier eine gute Zusammenarbeit haben", so der Aschendorfer weiter. "Deshalb darf ich heute auch den Kameradinnen und Kameraden der Nachbarwehren ein großes Dankeschön aussprechen - ebenso wie der Stadt, die durch Rat und Verwaltung uns in unserer ehrenamtlichen Arbeit unterstützt und ausrüstet."

Beim Blick in den mit rund 225 Personen gefüllten Saal sagte Pieper weiter: "Das größte Dankeschön und die größte Anerkennung gilt heute Abend aber natürlich Euch! Ohne euch und euren Einsatz bräuchten wir uns über diese vielen spannenden Themen, die ich aufgezählt habe, gar keine Gedanken machen." Ergänzend hieß es: "Denn ihr seid das Herz und die Seele der Papenburger Feuerwehr. Mit eurem Engagement setzt ihr euch für die Bürger ein und helft in jeder Notlage. Das kann man nicht oft genug würdigen und auch nicht oft betonen - denn ihr macht das alles freiwillig."

Genauso dankte Pieper den Familien und Partnern der Retter. "Ohne die Unterstützung im engsten Kreise ist so ein forderndes Ehrenamt gar nicht zu machen. Euch allen also ein herzliches, tief empfundenes Dankeschön. Dieser Abend ist für Euch alle gedacht und darum wollen wir gemeinsam feiern, nicht nur als Belohnung für das Geleistete, sondern auch als Wertschätzung für die gesamte Feuerwehr in Papenburg."

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news-218 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Feuerwehr muss brennende Filteranlage in Papenburg löschen http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/feuerwehr-muss-brennende-filteranlage-in-papenburg-loeschen/ Eine heiß gelaufene Filteranlage für Metallspäne hat am Montagmittag zu einem größeren Feuerwehreinsatz im Gewerbegebiet Flachsmeerstraße in Papenburg geführt. Mitarbeiter der Firma ESK (Ems Stahl- und Konstruktionsbau), die inzwischen die Hallen der früheren Schmitz Stahl- und Konstruktionsbau GmbH bezogen haben, hatten Alarm geschlagen, weil aus der Anlage in einer kleineren Halle der Firma an der Segelmacherstraße im Gewerbegebiet Flachsmeerstraße dichter Rauch drang.

"Wir haben sofort die Feuerwehren Aschendorf und Obenende mit alarmiert, um genügend Atemschutzträger vor Ort zu haben", sagte Michael Schütte, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Untenende, auf Anfrage am Einsatzort. Offene Flammen seien nicht zu sehen gewesen, vielmehr handelte es sich um einen Schwelbrand der insgesamt acht Filtereinsätze und von Staub, sagte Schütte.

Die Anlage wurde geöffnet, um die runden Filter in einen Metallcontainer zu legen. Dieser wurde dann vor das Hallentor gebracht, um dort die heißen Filter endgültig abzulöschen. Ursache für den Schwelbrand dürfte ein technischer Defekt gewesen sein, erklärte Schütte.

Gegen 13.30 Uhr konnte ein Großteil der Einsatzkräfte, die Schütte auf rund 45 schätzte, abrücken. Zu größeren Beeinträchtigungen des Verkehrs oder der Arbeitsabläufe in der Firma kam es nicht. In den benachbarten größeren Hallen des Unternehmens wurde weitgehend normal weitergearbeitet, lediglich einige wenige Arbeiter verfolgten das Treiben der Feuerwehr in der Nachbarschaft.

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news-217 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 18-Jähriger stirbt bei Badeunfall in der Ems - Taucher finden jungen Mann in Steinbild http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/18-jaehriger-stirbt-bei-badeunfall-in-der-ems-taucher-finden-jungen-mann-in-steinbild/ Ein 18-Jähriger ist am Sonntagnachmittag in Steinbild bei einem Badeunfall in der Ems ertrunken. Ein Großaufgebot an Hilfskräften war vor Ort.

Wie ein Sprecher der Feuerwehr auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, wollte der junge Mann gegen 16 Uhr durch die Ems schwimmen. Der junge Flüchtling aus Afghanistan war in Begleitung mehrerer Freunde. Nachdem er den Fluss von der Kirchstraße in Steinbild aus betreten und durchschwommen hatte, wollte er wieder zurück ans Ufer schwimmen. Dabei sei der junge Mann untergegangen, wie Passanten, die in einem Boot vorbeikamen, berichteten. Diese seien auch sofort ins Wasser gesprungen, hätten den 18-Jährigen aber nicht finden können, so die Feuerwehr.

Feuerwehr und DLRG waren mit drei Sonarbooten auf der Ems und fanden den jungen Mann gegen 18.30 Uhr leblos auf dem Grund der Ems in etwa 5,60 Metern Tiefe. Auch Taucher der Feuerwehren Papenburg Obenende, Meppen und Haren waren vor Ort und suchen die Ems ab.

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news-216 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 18 Verletzte aus verrauchter KJPP gerettet http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/18-verletzte-aus-verrauchter-kjpp-gerettet/ Es raucht und qualmt am Samstag, 25. Mai, auf Station 23 in der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik (KJPP) Aschendorf des Marien Hospitals Papenburg Aschendorf. 18 Personen sind vermisst.

Gegen 9.30 Uhr löst ein Rauchmelder der Station aus. Die Rettungsleitstelle wird alarmiert, die Einsatzkräfte der Feuerwehr Aschendorf treffen als Erstes ein. Schnell wird klar, es handelt sich bei dem Szenario um eine Stadtübung mit dem Schwerpunkt Massenanfall von Verletzten.

Am Samstag fand die Stadtübung der Feuerwehren bei der Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik (KJPP) Aschendorf statt. Einige Personen stehen auf dem Balkon und können nicht zurück ins verqualmte Gebäude. Andere Verletzte haben sich ein Stockwerk höher gerettet, der Fluchtweg ist abgeschnitten. Diese Personen gilt es ausfindig zu machen, zu evakuieren und zu retten. Mehrere Atemschutzgeräteträger sind unterwegs. Hinzu kommt ein Atemschutzfall eines Feuerwehrmanns, der ebenfalls gerettet werden muss.

Unter anderem wurden die Hubrettungsbühne der Werkfeuerwehr der Meyer Werft und die Drehleiter der Feuerwehr Papenburg-Untenende sowie der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Emsland eingesetzt. Die Schnelleinsatzgruppe des Malteser Hilfsdienstes hatte zur Erstversorgung vor dem Gebäude eine Verletztensammelstelle eingerichtet.

Insgesamt waren rund 120 Einsatzkräfte aus den Wehren Aschendorf, Untenende, Obenende, die Werkfeuerwehr der Meyer Werft, die Technische Einsatzleitung des Landkreises Emsland und der Malteser Hilfsdienst im Einsatz. Auch ein Teil des Krisenstabs des Marien Hospitals kam zusammen.

Insgesamt dauerte die Übung rund 90 Minuten. "Für mich ist der Einsatz sehr gut organisiert und stringent abgelaufen", sagte Erster Stadtrat der Stadt Papenburg, Hermann Wessels, bei einer gemeinsamen Erbsensuppe, die vom Marien Hospital zur Verfügung gestellt wurde. Er dankte allen Einsatzkräften für ihr Engagement und ihre Einsatzbereitschaft auch im Namen von Bürgermeister Jan Peter Bechtluft.

Mirco Krange, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Aschendorf, hatte im Vorfeld die Übung ausgearbeitet. Das Hauptziel: die Zusammenarbeit und Koordination der Feuerwehren, mit dem Malteser Hilfsdienst sowie der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Emsland bei einem Massenanfall von Verletzten erproben. Daneben sollte der Einsatz mit Atemschutzgeräten geschult werden. "Wir sind mit der Übung sehr zufrieden. Die Abläufe haben im Großen und Ganzen reibungslos funktioniert", sagte Krange.

"Die KJPP ist flächendeckend mit einer Brandmeldeanlage ausgestattet und auf dem neuesten Stand der Technik. Die Rahmenbedingungen sind gut", teilte der Technische Leiter des Marien Hospitals, Thomas Krallmann, mit. Im Vorfeld hatte es umfangreiche Absprachen mit dem Krankenhaus und der Feuerwehr gegeben. Alle Beteiligten waren sich am Ende einig: Die Zusammenarbeit hat einwandfrei funktioniert. "Wir sind beeindruckt von der Professionalität der Truppe", so Krallmann.

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news-215 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 500.000 Euro Schaden nach Feuer in Wohn- und Geschäftshaus http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/500000-euro-schaden-nach-feuer-in-wohn-und-geschaeftshaus/ Auf etwa 500.000 Euro schätzt die Polizei den Schaden nach dem Feuer in einem Wohn- und Geschäftshaus in Aschendorf. Das Gebäude ist nach dem Brand am Samstagnachmittag vorerst unbewohnbar. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Was das Feuer ausgelöst hat, ist nach Angaben der Beamten auch einen Tag nach dem Brand, der einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungskräften und Polizei ausgelöst hat, noch unklar. Fest steht den Ermittlern zufolge bislang lediglich, dass das Feuer im Obergeschoss des Gebäudes ausbrach und sich über den gesamten Dachstuhl ausbreitete, der dadurch teilweise einstürzte.

Alle Bewohner, die zum Zeitpunkt des Brandes zuhause waren, konnten sich rechtzeitig ins Freie bringen. Mithilfe der Stadt Papenburg wurden sie in Ersatzunterkünften untergebracht. Das Gebäude mit sechs Wohnungen sowie Geschäftsräumen, darunter einer Allgemeinarztpraxis, ist laut Polizei vorerst unbewohnbar.

Schon von weitem ist eine dichte Rauchsäule zu sehen, die am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr über der Aschendorfer Ortsmitte aufsteigt. In dem Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke Poststraße/Molkereistraße ist ein Feuer ausgebrochen. "Vermutlich auf dem Balkon einer der Wohnungen im Obergeschoss", sagt der stellvertretende Ortsbrandmeister Thorsten Bögemann. Von dort aus hätten die Flammen auf das Gebäude übergegriffen.

Um 16.35 Uhr werden die Einsatzkräfte alarmiert. Als sie eintreffen, schlagen sichtbar Flammen aus dem Dachstuhl. Die Feuerwehrleute starten teils unter Atemschutz Löschangriffe von mehreren Seiten. Für die Aschendorfer Feuerwehr dürfte es eine der kürzesten Anfahrten ihrer Einsatzgeschichte sein. Das Gebäude steht direkt neben dem Feuerwehrhaus. Einen Teil der Löscharbeiten absolvieren sie von dessen Dach aus.

Schaulustigen, die von allen Seiten an den Brandherd strömen, schlägt zum Teil die Hitze aus dem Haus entgegen. Einige zücken ihre Mobiltelefone und machen Fotos.

Zur Unterstützung der Aschendorfer Feuerwehr rücken die Kameraden vom Unten- und Obenende an. Wegen der Größe des Gebäudes stößt später die Feuerwehr Dörpen mit einer zweiten Drehleiter hinzu. Auch Polizei und Rettungskräfte sind vor Ort. Letztere brauchen offenbar aber nicht einzugreifen.

Wie Bögemann berichtet, konnten alle Bewohner, die zum Zeitpunkt des Brandausbruchs zuhause waren, das Gebäude rechtzeitig verlassen. Die Allgemeinarztpraxis hat geschlossen. "Trotzdem haben wir das Gebäude zunächst nach weiteren Personen durchsucht. Das hat oberste Priorität", erklärt der stellvertretende Ortsbrandmeister. Nach derzeitigem Stand sei niemand verletzt, so Bögemann.

Ortsbrandmeister Mirco Krange leitet den Einsatz der schätzungsweise bis zu 90 Feuerwehrleute. Zwischenzeitlich quillt immer wieder dunkler Rauch aus dem Gebäude. Augenscheinlich fressen sich die Flammen durch das Obergeschoss. Gelegentlich ist ein lautes Knacken zu hören. Dachpfannen purzeln zu Boden und geben den Blick auf verkohltes Gerippe des Dachstuhls frei. Um besser an den Brandherd zu gelangen, bringen zwei Feuerwehrleute aus dem Korb der Drehleiter heraus Teile des Giebels gezielt zum Einsturz.

Ein Polizeibeamter ärgert sich derweil sichtlich über die Schaulustigen. "Gaffen ist teuer. Wer hier nichts zu suchen hat, zahlt!", rüffelt er einige. Daraufhin trollt sich ein Teil der Gaffer. Ein Mitarbeiter des Energieversorgers EWE schaltet die Strom- und Gaszufuhr ab. Erschöpft und mit zum Teil hochrotem Kopf hocken sich mehrere Feuerwehrleute auf den Bürgersteig. Wasserflaschen machen die Runde. Der Besitzer eines nahe gelegenen Restaurants schleppt eine Kiste mit Cola und Wasser heran. Die Getränke finden dankbare Abnehmer.

Der Ordnungsamtsleiter der Stadt Papenburg, Matthias Heyen, macht sich ein Bild von der Lage. Es müssen Übergangsunterkünfte für die Bewohner organisiert werden. Zwischenzeitlich dürfte nahezu das gesamte Gebäude von Löschwasser durchtränkt sein. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes sperren das Gebäude am Abend ringsherum ab. Die Polizei beschlagnahmt den Einsatzort.

Derweil setzt sich der Schaulustigen-Tourismus am Sonntag fort. Mehrere Radfahrer umkurven das Gebäude und richten neugierige Blicke gen Dachstuhl. Noch immer hängt der Geruch von Brandrauch in der Luft.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-214 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Moorbrand in Esterweger Dose verlangt langen Atem der Feuerwehr http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/moorbrand-in-esterweger-dose-verlangt-langen-atem-der-feuerwehr/ Großalarm in der Esterweger Dose: Der Moorbrand an der Bundesstraße 401 ist nach Angaben der Feuerwehr unter Kontrolle, aber noch lange nicht gelöscht. Der Kampf gegen die Flammen verlangt einen langen Atem der insgesamt mehr als 200 Einsatzkräfte.

Zwischenzeitlich hatte sich das Feuer am Dienstagnachmittag weiter ausgedehnt. Die B 401 bei Esterwegen blieb zunächst weiterhin voll gesperrt. Die ersten Informationen und Bilder am Nachmittag wecken unheilvolle Erinnerungen an den Moorbrand auf dem Bundeswehrgelände bei Meppen im vergangenen Herbst sowie an den Dürresommer 2018 mit zahlreichen Einsätzen für die Freiwilligen Feuerwehren im nördlichen Emsland.

Als die Nachricht die Mitglieder des emsländischen Feuerwehrausschusses erreicht, die parallel in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Sögel tagen, macht sich Unruhe und hektische Betriebsamkeit in dem Gremium breit. Dezernent Marc-André Burgdorf, Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff und Abschnittleiter Nord, Gerd Köbbe, verlassen die Sitzung. Lagebesprechung.

Nach der ersten Alarmierung gegen 15 Uhr rücken zwischenzeitlich an der Einsatzstelle die ersten Feuerwehren an. Und es werden immer mehr. Aus gutem Grund. Die Lage war zeitweise unübersichtlich und auch gefährlich, erklärt ein Feuerwehrsprecher der Samtgemeinde Nordhümmling auf Anfrage unserer Redaktion. Kaum 50 Meter von der B 401 entfernt sind die ersten Brandnester zu sehen. Angefacht durch zeitweise böigen Wind, breitet sich der Brand weiter aus - und zwar in Richtung Bundesstraße. Die ist zu diesem Zeitpunkt wegen der Rauchentwicklung bereits in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Außerdem parken dort die Feuerwehrfahrzeuge, berichtet der Sprecher.

Nach Angaben der Feuerwehr brennt inzwischen eine Fläche von geschätzt etwa 20 Hektar - Büsche, Strauchwerk, Ödland. Die Samtgemeinde (SG) Nordhümmling spricht von gar von etwa 50 Hektar brennenden Hochmoorflächen und Birkenwald. SG-Bürgermeister Christoph Hüntelmann (parteilos) verschafft sich vor Ort ein Bild der Lage.

Windböen fegen zeitweise bis zu sieben Meter hohe Flammen über das Gelände. Immer wieder wird das Feuer dadurch neu entfacht. Vorteil für die Einsatzkräfte, deren Zahl im Verlauf des stundenlangen Einsatzes auf mehr als 200 anschwillt: Löschwasser steht dank des nahegelegenen Küstenkanals ausreichend zur Verfügung. Nachteil: Mit ganz schwerem Gerät sind die Brandherde in dem für Großfahrzeuge nicht einfach zugänglichen Gelände nicht ohne Weiteres zu erreichen.

Am besten kommen wir mit Quads und geländegängigen Allradfahrzeugen voran, berichtet der Feuerwehrsprecher. Auf diese Weise werden Mannschaften und Gerätschaften transportiert, Schläuche (insgesamt 2700 Meter Leitung) verlegt und für Verpflegung der Einsatzkräfte gesorgt.

Um Essen und Trinken kümmert sich die Schnelle Eingreiftruppe des Malteser-Hilfsdienstes. Für Nachschub von Benzin und Diesel sorgen Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes. Weitere Unterstützung gibt es aus dem Fuhrpark eines Lohnunternehmers, der auf dem Torfabbaugelände tätig ist. Er stellt Pistenraupen und -bullis zur Verfügung. Die Einsatzkräfte stehen derweil bis zu den Knien im Moor.

Gegen 18.30 Uhr meldet der Feuerwehrsprecher, dass der Brand unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht sei. Zwischenzeitlich war es hektisch, berichtet er. Zeitweise war ein Bekämpfen der Flammen aus der Luft durchaus in Erwägung gezogen worden. Daten aus der Luft liefert eine Feuerwehr-Flugdrohne aus dem Landkreis Cloppenburg.

Am Abend rücken weitere Feuerwehrtrupps aus dem nördlichen Emsland an. Zug um Zug lösen sie die Einsatzkräfte ab, die seit Stunden den Brand bekämpfen. Dass das Feuer unter Kontrolle ist, bedeutet aber noch lange nicht das Ende des Einsatzes. Es kann gut sein, dass wir bei Sonnenaufgang noch immer hier sind, sagt der Feuerwehrsprecher. Allein den überall in dem unwegsamen Gelände lodernden Glutnestern rasch Herr zu werden, sei praktisch unmöglich. Gleichwohl steht für den Sprecher schon jetzt fest: Durch den massiven Einsatz der Feuerwehren wurde Schlimmeres verhindert.

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news-210 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Mehr als 300 Einsatzkräfte bei Großbrand im Nordhafen http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/mehr-als-300-einsatzkraefte-bei-grossbrand-im-nordhafen/ Kilometerweit war die Rauchsäule über dem Nordhafen am Donnerstagabend zu sehen: Ein Großbrand in einem Holz-Recycling-Betrieb führte vom frühen Abend bis zum Freitagmorgen dazu, dass mehr als 300 Kräfte aus der gesamten Region im Einsatz waren. Dabei mussten im Laufe der Nacht zehn Feuerwehrleute mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

In Brand geraten war ein großer Haufen Sperrgut mit Metallteilen, Kunststoff und Holz. "Wir waren zunächst davon ausgegangen, dass es sich nur um Holz handelt. Im Verlauf der Löscharbeiten konnten wir feststellen, dass sich auch anderer Sperrmüll darunter befand", erklärte Papenburgs Stadtbrandmeister am Freitagmorgen nach dem Einsatz.

"Zunächst sind alle Feuerwehren aus der Stadt Papenburg sowie aus Surwold, Dörpen, Völlen und Völlenerfehn zum Brand gerufen worden." Ebenfalls im Einsatz waren das THW sowie die Werkfeuerwehr der Meyer Werft. "So waren wir direkt nach der Alarmierung um kurz vor halb sechs am Donnerstagabend bereits mit gut 140 Leuten vor Ort", erklärt Pieper weiter.

Insbesondere die dichte Rauchentwicklung auf dem Gelände erschwerte die Arbeiten. "Wir haben den Brand sehr schnell unter Kontrolle gehabt. Aber die starke Rauchentwicklung hat über mehrere Stunden angedauert." Darum ist am frühen Abend auch noch die Feuerwehr Jemgum alarmiert worden, die mit einem Schaum-Löschroboter zur Einsatzstelle kam. "Damit konnten wir noch näher an die Brandherde heran", so der Stadtbrandmeister.

Blausäure in der Luft erschwerte Löscharbeiten

Erschwerend kam im Laufe des Abends hinzu, dass bei den Schadstoffmessungen in der Luft direkt beim Brand eine gefährliche Konzentration von Blausäure gemessen wurde. "Wir konnten also die weiteren Arbeiten am Einsatzort nur unter Atemschutz durchführen. Das ist für alle Kameraden immer sehr anstrengend."

Weil für die lange Dauer des Einsatzes nicht genügend Atemschutz-Geräteträger vor Ort waren, wurden um halb zehn am Abend auch noch weitere Feuerwehren aus dem südlichen Ostfriesland und dem nördlichen Emsland alarmiert. "Insgesamt hatten wir 314 Männer und Frauen von fast 20 Wehren im Einsatz", berichtet Pieper.

Eine Gefahr für die Bevölkerung hat allerdings zu keinem Zeitpunkt bestanden. "Wir haben natürlich auch Messungen der Luft im Stadtgebiet durchgeführt. Hier konnten wir keine Erhöhungen von Schadstoffen feststellen", sagt Josef Pieper.

Der Einsatz war dann am Freitagmorgen um halb sechs zu Ende. "Danach sind alle Kameradinnen und Kameraden mit den Fahrzeugen wieder eingerückt. Es war eine lange Nacht. Aber die Zusammenarbeit und die Kameradschaft der vielen Wehren aus der gesamten Region war wirklich beeindruckend", betont Stadtbrandmeister Josef Pieper.

Auch Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft fügt hinzu: "Ein solcher Großbrand ist eine Herausforderung für alle Beteiligten. Ich darf im Namen der Stadt Papenburg allen Feuerwehrleuten, Mitgliedern des THW, der Rettungsdienste und der Schnellen Einsatzgruppe der Malteser sowie der Polizei und der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Emsland sehr herzlich danken. Mit ihrem Können haben sie schlimmeres für unsere Stadt verhindert und das unter dem Einsatz ihrer Gesundheit. Den Kameradinnen und Kameraden, die noch ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, wünschen wir eine schnelle Genesung."

Mittlerweile konnten sieben der zehn Feuerwehrleute bereits wieder aus dem Krankenhaus nach Hause. Aktuell sind noch drei Feuerwehrleute zur Beobachtung im Papenburger Krankenhaus. "Wir gehen davon aus, dass auch diese Kameraden im Laufe des Tages wieder nach Hause können", sagt Stadtbrandmeister Pieper.

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news-208 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 42 Jahre im Dienst gewesen - Papenburger Udo Pooth zum Ehrenbrandmeister ernannt http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/42-jahre-im-dienst-gewesen-papenburger-udo-pooth-zum-ehrenbrandmeister-ernannt/ Mit stehendem Applaus haben die Feuerwehrkameraden Ortsbrandmeister Udo Pooth in den Ruhestand verabschiedet. Der 63-Jährige hatte der Obenender Ortsfeuerwehr 15 Jahre vorgestanden.

In einer Feierstunde wartete Stadtbrandmeister Josef Pieper mit beeindruckenden Zahlen auf. 15.330 Tage oder 367.920 Stunden sei Udo Pooth aktiver Feuerwehrmann gewesen. In den 42 Jahren seines Wirkens habe er sich stets mit vollem Einsatz und Hingabe für die Ortsfeuerwehr, die Belange der Stadtfeuerwehr und die Bürger der Stadt eingesetzt.

In einem ausführlichen Rückblick skizzierte Pieper die Stationen Pooths, der 1977 in die Feuerwehr eintrat, sich über zahlreiche Lehrgänge weiterbildete und 2009 zum Hauptbrandmeister befördert wurde. 2004 trat er die Nachfolge von Anton Lüken als Ortsbrandmeister und stellvertretender Stadtbrandmeister an.

Bürgermeister Jan Peter Bechtluft dankte dem scheidenden Ortsbrandmeister für seinen, so wörtlich, ein halbes Menschenleben umfassenden Einsatz sowie dessen Ehefrau Gerlinde, die ihm für seinen gefährlichen und aufopferungsvollen Dienst am Nächsten stets den Rücken freigehalten habe. Hinter den mehr als vier Jahrzehnten verbergen sich Blut, Schweiß und Tränen und Ereignisse, die ihn und seine Kameraden häufig an physische und psychische Belastungsgrenzen und bisweilen sogar darüber hinaus geführt hätten, so Bechtluft.

Mit den Worten "Ich bin stolz, einen solchen Menschen auszeichnen zu dürfen" überreichte Bechtluft die Ernennungsurkunde zum Ehrenbrandmeister der Stadt Papenburg an Pooth. Die Besonderheit dieser Auszeichnung lasse sich Bechtluft zufolge daran ablesen, dass sich bislang nur zwölf Personen aus Papenburg und Aschendorf mit diesem Titel schmücken dürfen.

Neuer Ortsbrandmeister und stellvertretender Stadtbrandmeister für den Löschbezirk Obenende ist Thorsten Bröring, der im Rahmen der Abschiedsfeier seine Ernennungsurkunde entgegennahm. In seiner Dankesrede wies Bröring auf die neuen Herausforderungen hin, denen er und seine Kameraden sich stellen müssten, um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr dauerhaft erhalten zu können.

Der technische Fortschritt geht Bröring zufolge auch mit vielen Gefahren einher, beispielsweise in der Entwicklung neuer Materialien und in der Elektromobilität. Darüber hinaus gelte es, dem demografischen Wandel wirkungsvoll zu begegnen. "Wir brennen für die Feuerwehr", so Bröring, der zusammen mit seinem Stellvertreter Stefan Sürken und den 55 aktiven Kameraden die Zukunft der Ortsfeuerwehr gestalten will.

Dankesworte für den ausgeschiedenen Ortsbrandmeister und einen Vertrauensvorschuss an dessen Nachfolger brachten die geladenen Gäste zum Ausdruck. Kreisbrandmeister Holger Dykhoff wies auf eine neue Ausbildungsserie für den Kreis hin, die bei der Obenender Ortsfeuerwehr starten wird.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-209 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Kameraden unter neuer Führung - Obenender Feuerwehr zu 66 Einsätzen gerufen http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/kameraden-unter-neuer-fuehrung-obenender-feuerwehr-zu-66-einsaetzen-gerufen/ Zu 66 Einsätzen ist die Ortsfeuerwehr vom Papenburger Obenende im vergangenen Jahr gerufen worden. Insgesamt wurden 6170 Einsatzstunden geleistet.

Auf der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr ließ der stellvertretende Ortsbrandmeister Thorsten Bröring das vergangene Einsatzjahr Revue passieren. Unter den 66 Einsätzen waren nach seinen Worten 26 Brandeinsätze und 28 technische Hilfeleistungen. Der bei der Ortsfeuerwehr stationierte Fachdienst Wasserrettung, bestehend aus Feuerwehrtauchern und Bootsbesatzung, rückte Bröring zufolge zu sechs Einsätzen aus.

Wie es in der Mitteilung der Kameraden vom Obenende weiter heißt, zählt die Ortsfeuerwehr derzeit 55 aktive Mitglieder, darunter vier Frauen. Der Altersdurchschnitt aller Aktiven lag zum Jahresende bei 39,1 Jahren. Zu den 6170 Einsatzstunden kamen 1488 Stunden im Rahmen des Ausbildungs- und Übungsdienstes hinzu.

Zum Ende des vergangenen Jahres standen die Wahlen der neuen Wehrführung sowie des neuen Ortskommandos an. Nach fünfzehnjähriger Tätigkeit als Ortsbrandmeister der Feuerwehr Obenende stellte Udo Pooth aufgrund seines Alters das Amt zur Verfügung. Die Nachfolge tritt Thorsten Bröring an.

Einen Dank an alle Kameraden sprach Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff aus. Für die gesamte Arbeit in der Ortswehr und besonders für die Unterstützung beim Moorbrand in Meppen, bedankte er sich bei den Obenendern im Namen des Landkreises Emsland für das ehrenamtliche Engagement.

Während der Versammlung wurden Jörg Tiaden und Nico Stier zu Feuerwehrmännern sowie Susanne Lange zur Feuerwehrfrau ernannt. Udo Gerdes verabschiedete sich aus dem aktiven Dienst und gehört nun der Altersabteilung an.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-207 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Wohnhaus in Papenburg durch Feuer zerstört - Ursache womöglich Feuerwerk http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/wohnhaus-in-papenburg-durch-feuer-zerstoert-ursache-womoeglich-feuerwerk/ Ein Wohnhaus ist in der Nacht zum Dienstag in Papenburg bei einem Feuer zerstört worden. Laut Zeugen soll ein Feuerwerkskörper den Brand ausgelöst haben.

Um 0.39 Uhr sind die drei Feuerwehren der Stadt Papenburg alarmiert worden. In der Straße An der Beeke im Wohngebiet Behnes Wiesen stand das Wohnhaus beim Eintreffen der Wehren bereits im Vollbrand. Wie die Feuerwehr weiter mitteilt, haben die Einsatzkräfte das Feuer bis 5 Uhr morgens gelöscht und sind dann wieder abgerückt.

Gegen 7.30 Uhr wurde erneut Alarm geschlagen: Glutnester im Dachstuhl hatten sich wieder entzündet, sodass die Feuerwehren ein zweites Mal anrückten und bis in den Vormittag hinein nachlöschen mussten.

Am Haus entstand laut Feuerwehr Totalschaden. Die Polizei teilt zudem mit, dass die Höhe des Schadens derzeit noch nicht bekannt ist. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache werden aufgenommen, heißt es seitens der Polizei.

Wie die Feuerwehr vor Ort berichtet, hätten Anwohner in der Nacht noch berichtet, dass ein Feuerwerkskörper auf das Kunststoffdach des Carports am Haus gelandet sei. Dieses Dach habe dann Feuer gefangen. Vom brennenden Carport seien die Flammen unmittelbar auf das Dachgeschoss des Wohnhauses übergegangen. Personen kamen nicht zu Schaden, die Bewohner waren beim Ausbruch des Feuers nicht zu Hause, so die Feuerwehr.

Die Wehren aus Aschendorf, Untenende und Obenende waren mit insgesamt 15 Fahrzeugen und 80 Einsatzkräften vor Ort.

Generell ist es laut Polizei in der Silvesternacht sehr ruhig gewesen im nördlichen Emsland. Lediglich in Dörpen an der Bahnhofstraße hätten einige Mülltonnen und eine Hecke gebrannt. Hier geht die Polizei auch davon aus, dass diese Brände im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern stehen.

Link zum NOZ Onlineartikel

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news-206 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Zwei Schwerverletzte nach Verkehrsunfall an Heiligabend - PKW schleudert über Kanal http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/zwei-schwerverletzte-nach-verkehrsunfall-an-heiligabend-pkw-schleudert-ueber-kanal/ Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Heiligabend um kurz nach 18 Uhr im Papenburger Stadtteil Obenende. Zwei Unfallbeteiligte erlitten dabei schwere Verletzungen und mussten notärztlich versorgt werden.

Vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit verlor der 26-jährige Fahrer eines Audi A5 Sportcoupé, der die Straße Lüchtenburg links in Richtung Zentrum Obenende befuhr, im Einmündungsbereich der Umländerwiek links die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Audi kollidierte mit einer Straßenlaterne und schoss über den mehrere Meter breiten Umländerwiek-Kanal. Das Unfallfahrzeug schleuderte anschließend gegen die Fassade eines Wohnhauses an der Umländerwiek rechts bevor es im Vorgarten zum Stillstand kam.

Eine Passantin wurde durch umherfliegende Fahrzeugteile schwer verletzt. Der Fahrer des Audi wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Obenender Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Die ärztliche Versorgung am Unfallort übernahmen Feuerwehrarzt Dr. Volker Eissing sowie ein Notarzt des örtlichen Rettungsdienstes. 

Da zunächst nicht klar war, ob sich weitere Insassen im verunfallten Audi befanden, suchten die Einsatzkräfte der Feuerwehr sowohl den Umländerwiek-Kanal, als auch die nähere Umgebung mit Hilfe einer Wärmebildkamera ab.

Die Obenender Feuerwehr, die von Kräften der Untenender Wehr mit einem zweiten Rettungsgerät unterstützt wurde, konnte die Einsatzstelle nach etwa 2 Stunden wieder verlassen.

Der entstandene Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen der Polizei bei ca. 120.000 Euro. Der Fahrer des Audi stand laut Polizeiangaben unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss. Ein Schnelltest ergab einen Wert von 2,5 Promille. Es besteht zudem der Verdacht, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Die Straße Umländerwiek war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

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news-205 Sa, 05 Dez 2020 13:19:55 +0100 Papenburger Feuerwehren in einer guten Verfassung http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/papenburger-feuerwehren-in-einer-guten-verfassung/ Die Papenburger Feuerwehren sind personell und ausrüstungstechnisch in einer guten Verfassung. Zu diesem Urteil kommt ein 172-seitiger Feuerwehrbedarfsplan, den die Stadt in den vergangenen eineinhalb Jahren gemeinsam mit einem Planungsbüro erarbeitete. Doch es gibt auch Verbesserungspotenzial.

"Der Grundschutz ist sichergestellt", teilte Patrik Habeth, Brandschutz-Gutachter bei der Forschungs- und Planungsgesellschaft "Forplan", während der Sitzung des städtischen Feuerwehr- und Präventionsausschusses mit. Etwa 30 Kameraden der Ortswehren vom Oben- und Untenende sowie aus Aschendorf sowie die Feuerwehrführung hörten neben den Ausschussmitgliedern den Ausführungen des Gutachters zu. Von einem "respektablen Ergebnis" spricht Stadtbrandmeister Josef Pieper im Video.

Erstmalig haben sich Stadt und Feuerwehr vor eineinhalb Jahren auf den Weg gemacht, den Zustand der drei Ortswehren ermitteln zu lassen. "Wir wollten von außen geprüft haben, wie leistungsfähig unsere Wehren sind und Schutzziele formulieren", erklärte Ordnungsamtsleiter Matthias Heyen.

"Generell ist festzustellen, dass sie vieles richtig machen und an den richtigen Stellschrauben drehen", so Habeth. Mit einer motivierten Wehr im Rücken sei die derzeitige Ausgangsposition hervorragend. Nachdem der Gutachter zu Beginn seiner Ausführungen über rechtliche Grundlagen informierte, ging er auf die Einsatzstatistik der drei freiwilligen Wehren in den Jahren 2013 bis 2016 ein.

"Im Durchschnitt sind sie alle 1,5 bis 2 Tage im Einsatz, was eine hohe Frequentierung ist." Da es sich in Papenburg um freiwillige Feuerwehrmänner und -frauen handele, sieht Habeth die Gefahr, dass "den Freiwilligen es irgendwann zu viel werden könnte." Als positiv bewertete er das schnelle Eintreffen der Einsatzkräfte am Ort des Geschehens. "Binnen weniger Minuten sind sowohl der erste als auch der nachrückende Trupp unterwegs." Zu Engpässen könne es allerdings tagsüber an Werktagen kommen, wenn aufgrund des Berufs einige Kameraden nicht umgehend einsatzfähig seien.

Die Gesamtzahl der Feuerwehrleute in Papenburg liegt nach seinen Worten bei 146 und damit deutlich über dem gesetzlich vorgeschriebenen Wert. "Diese Zahl ist in den vergangenen Jahren konstant bleibend. Es gibt keinen Abwärtstrend, was auch daran liegt, dass durchweg neuer Nachwuchs generiert wird", lobte Habeth.

Als "perfekt" bewertete er das Durchschnittsalter der Kameraden, das bei knapp 38 Jahren liegt. "Damit haben sie im Vergleich zu anderen Städten eine sehr junge Wehr, die zudem gut ausgebildet ist." Für die hohe Ausbildungsquote zollte der Gutachter der Feuerwehr Respekt. "Solche traumhaften Zahlen habe ich in 25 Jahren noch nicht erlebt. Der Ausbildungsstand wird hier pingelig verfolgt."

Einen modernen Eindruck würden zudem die Feuerwehrhäuser machen. Kleine Abstriche gebe es allerdings in Aschendorf. "Es ist nicht so schlimm, dass man es gleich sprengen müsste. Doch was die Räume und Parkflächen betrifft, ist es dort schon recht beengt", so Habeth.

Was den Fuhrpark betrifft, machte er deutlich, dass in Zukunft neue Fahrzeuge benötigt werden. "Da kommen sie nicht drumherum." Damit die Personalstärke unverändert hoch bleibt, schlug der Gutachter vor, eine Kinderfeuerwehr einzurichten. Auch eine regelmäßige Werbung für den Dienst in der Feuerwehr sei unerlässlich. Neu-Bürger könnten beispielsweise auch bei der Anmeldung im Rathaus darauf hingewiesen werden.

Stadtbrandmeister Pieper teilte mit, dass teilweise schon Anpassungen ausgehend von der Analyse vorgenommen wurden. Ausschussmitglied Heiner Butke (CDU) bedankte sich für den Bedarfsplan, mit dem das Gremium lange arbeiten könne. "Ich habe einige Zusammenhänge erkannt, die mir bislang unbekannt waren."

Der Ausschuss votierte abschließend einstimmig dafür, im Bedarfsplan aufgeführte Vorschläge umzusetzen und ein Schutzziel für die Stadt Papenburg zu benennen. Dieses sieht vor, dass die erste Einheit bei zeitkritischen Einsätzen mit einer Stärke von neun Einsatzkräften innerhalb von acht Minuten nach Alarmierung durch die Leitstelle am Einsatzort eintreffen soll. Das soll in 80 Prozent der Fälle erreicht werden. Eine weitere Einheit mit einer Mindeststärke von sieben Einsatzkräften soll innerhalb der folgenden fünf Minuten, also 13 Minuten nach Alarmierung, vor Ort sein. Dieses Ziel soll in mindestens 90 Prozent der Fälle erreicht werden.

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