RSS Feed http://www.feuerwehr-obenende.de RSS Feed der Feuerwehr Papenburg Obenende de Copyright Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 TYPO3 news-244 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Auto in Papenburger Kanal: Anwohner birgt verunglückte Frau http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/auto-in-papenburger-kanal-anwohner-birgt-verunglueckte-frau/ Eine Frau ist am Samstagmittag in Papenburg mit ihrem Auto an der Straße Splitting rechts in den Kanal geraten. Ein Ersthelfer brachte die 53-Jährige zurück an Land. Sie wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Erkenntnissen der Polizei zufolge war die Frau mit ihrem Nissan im Stadtteil Obenende auf der Straße Splitting rechts in Richtung Surwold unterwegs. Unweit der Einmündung des Burlagewegs verlor sie gegen 13 Uhr vermutlich aufgrund plötzlich auftretender gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet mit ihrem Wagen in den Splittingkanal.

Nach Auskunft der Polizei war ein Anwohner als Ersthelfer zur Stelle. Der 24-Jährige war ins Wasser gesprungen, befreite die bewusstlose Frau aus ihrem Wagen und brachte sie zurück an Land.

Die Freiwillige Feuerwehr Papenburg-Obenende war mit ihrer Gruppe Wasserrettung vor Ort im Einsatz. Laut Einsatzleiter Jürgen Meyer durchsuchte ein Taucher der Gruppe den Unfallwagen nach Dokumenten der verunglückten Frau, unter anderem um so dem Rettungsdienst für die Behandlung wichtige Informationen zu beschaffen.

Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften zum Unglücksort ausgerückt. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf 10.000 Euro. Der Rettungsdienst brachte die Verunglückte in ein Krankenhaus.

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news-243 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 21-jährige Frau landet mit Auto in Papenburg kopfüber im Kanal http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/21-jaehrige-frau-landet-mit-auto-in-papenburg-kopfueber-im-kanal/ In Papenburg ist es am Samstag zu einem Verkehrsunfall gekommen. Dabei ist eine 21-jährige Frau mit ihrem Auto kopfüber in den Kanal gestürzt. Der Unfall ereignete sich um kurz nach 14 Uhr.

Nach Angaben der Polizei war eine 21-jährige Frau aus Surwold mit ihrem Fahrzeug der Marke Peugeot auf der Straße Mittelkanal Links in Papenburg in Richtung Obenende unterwegs. In einer starken Rechtskurve geriet sie bei Regen mit dem Auto ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab.

Die Frau konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, überschlug sich und stürzte mit dem Auto kopfüber in den Kanal. "Ein Mann hat den Unfall beobachtet, ist ins Wasser gesprungen und hat der Frau geholfen, aus dem Auto zu gelangen", sagt ein Sprecher der Polizei in Papenburg auf Nachfrage.

Der 25-jähriger Zeuge half der Fahrerin aus dem Auto, so dass sie lediglich mit einem Schock davonkam. Vorsorglich wurde sie aber in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 5000 Euro geschätzt.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

Anmerkung: Auf dem Rückweg von einer Motorsägenausbildung wurden wir auf den Unfall aufmerksam und haben bis zum Eintreffen der Polizei die Absicherung der Unfallstelle übernommen. Die Fahrerin des PKW war zu diesem Zeitpunkt bereits aus ihrem Fahrzeug befreit worden.

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news-242 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Feuer in Papenburg: Bewohner werden über Balkon gerettet http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/feuer-in-papenburg-bewohner-werden-ueber-balkon-gerettet/ Am Dienstagmorgen ist es in Papenburg zu einem Feuer in einem Mehrparteienhaus gekommen. Alle Ortsfeuerwehren von Papenburg waren im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen. Wie Papenburgs Feuerwehrsprecher Michael Schütte auf Nachfrage erklärte, wurde der Brand in der Gutshofstraße um 6.14 Uhr gemeldet.

In einem Mehrparteienhaus brannte es in der ersten Etage eine Wohnung. Die Bewohner konnten sich teilweise selbst aus der Wohnung retten, zwei Personen wurden vom Rettungsdienst über den Balkon gerettet.

Die Einsatzkräfte konnten aufgrund der starken Rauchentwicklung nur unter schwerem Atemschutz an den Brandherd vorrücken, das Feuer konnte nach rund eineinhalb Stunden gelöscht werden, die Nachlöscharbeiten waren ebenfalls nach rund eineinhalb Stunden beendet. Mithilfe der Drehleiter konnte die Dachhaut geöffnet werden, hier wurden weitere Glutnester abgelöscht.

Im Einsatz waren alle drei Papenburger Ortsfeuerwehren, insgesamt 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Das Gebäude wurde durch die starke Verrauchung zunächst unbewohnbar, in der Brandwohnung entstand hoher Sachschaden.

Zur Brandursache und genauen Schadenshöhe konnte die Feuerwehr am Morgen noch keine Aussage treffen. Die Gutshofstraße wurde wegen des Einsatzes zwischen der Rheiderlandstraße und Vosseberg für mehrere Stunden voll gesperrt.

Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-241 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Feuerwehr probt Eisrettung http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/feuerwehr-probt-eisrettung/ Die Fachgruppe Wasserrettung der Freiwilligen Feuerwehr Papenburg hat am vergangenen Samstag die Rettung einer auf Eis verunglückten Person geprobt.

Veranlasst durch die seit einigen Tagen winterlichen Temperaturen, und die damit einhergehende Eisbildung auf den Gewässern, nutzte man die seltene Gelegenheit, um sich bestmöglich auf das Szenario einer Eisrettung vorzubereiten. Als Übungsgewässer diente der zugefrorene See beim Campingplatz am Papenburger Obenende.

Nachdem zuvor eine Öffnung in die Eisdecke geschaffen worden war, begab sich ein Feuerwehrtaucher als zu rettende Person ins eisig kalte Wasser. Vom Ufer aus begannen währenddesssen die Vorbereitungen zur Rettung.

Mittels eines aufblasbaren Rettungssteges, welcher mit Leinen von Land aus gesichert wurde, begab sich ein weiterer Feuerwehrtaucher zur vermeindlich verunfallten Person. Durch die große Auflagefläche des Steges wurde verhindert, dass die Eisdecke weiter einbrach. Rettungskräfte können sich somit sicher der in das Eis eingebrochenen Person nähern. Retter und Geretteter wurden anschließend von den Einsatzkräften am Ufer über Leinen zurückgezogen.

Als weiteren Übungsteil wurden anschließend mehrere Eistauchgänge unternommen. Für den Fall, dass verunfallte Personen unter die Eisdecke geraten, bliebe nur noch die Möglichkeit einer Rettung mittels Feuerwehrtaucher.

Die Feuerwehr warnt derzeit eindringlich vor dem Betreten von Eisflächen! Auch nach einigen Tagen Dauerfrost sind die Eisdecken mitunter noch nicht tragfähig! Bei Eisunfällen alarmieren Sie umgehend die Rettungskräfte unter der Notrufnummer 112!

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news-240 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Feuer auf dem Museumsschiff "Friederike von Papenburg" gelöscht http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/feuer-auf-dem-museumsschiff-friederike-von-papenburg-geloescht/ Im Herzen von Papenburg hat eines der Wahrzeichen der Stadt das Museumsschiff "Friederike von Papenburg" am Samstagmorgen gebrannt. Wie es dazu kommen konnte, ist noch unklar.

Das Museumsschiff "Friederike von Papenburg", das im Stadtzentrum von Papenburg gegenüber vom Rathaus auf dem Kanal liegt, hat am frühen Samstagmorgen Feuer gefangen. Ein vorbeifahrender Passant entdeckte den Rauch an Bord gegen 7.25 Uhr und alarmierte die Feuerwehr. Zunächst hatte die Polizei von einem Vollbrand auf dem zweimastigen Segelschiff im Stadtzentrum gesprochen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Untenende kam bereits dichter Qualm aus dem Schiff. Da dieses mit Strom und Gas versorgt wird, gab es kurzzeitig eine Explosionsgefahr. Der Städtische Energieversorger klemmte deshalb die Leitungen ab. Nach Polizeiangaben waren durch das Feuer zu keiner Zeit Menschen gefährdet.

Das Feuer sei laut Feuerwehr im vorderen Schiffsbereich unter Deck ausgebrochen. "Im Inneren hatte sich aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer entwickelt, neben den Räumlichkeiten unter Deck stand auch ein Küchenraum im Heck des Schiffes in Flammen", so ein Sprecher der Feuerwehr. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Das unter Deck liegende Trauzimmer auf der "Perle des Schiffahrtsmuseums" stand komplett in Flammen, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

Mehrere Feuerwehren waren am Morgen im Einsatz und konnten das Feuer unter Deck löschen. Neben der Ortsfeuerwehr Untenende waren auch die Einsatzkräfte von den Ortsfeuerwehren Obenende und Aschendorf vor Ort, um den Atemschutzeinsatz zu unterstützen. Die Feuerwehren waren mit 13 Fahrzeugen und 70 Einsatzkräften vor Ort. Der untere Bereich soll durch das Feuer und den Rauch stark beschädigt worden sein. Von Außen seien keine deutlichen Schäden erkennbar, sagte der Polizeisprecher.

Der Brandeinsatz konnte nach rund drei Stunden und entsprechenden Löscharbeiten abgeschlossen werden, so die Feuerwehr. Nach dem Brand führte die Feuerwehr Belüftungsmaßnahmen durch.

Die Stadt Papenburg veröffentlichte am Samstagmittag eine Pressemitteilung über den Feuerwehreinsatz auf dem Museumsschiff. Dort heißt es: "Wir sind geschockt. Das Feuer konnte zwischenzeitlich gelöscht werden. Großer Dank an die Feuerwehren, die vor Ort waren." Derzeit kann das Schiff nicht betreten werden.

Zur Brandursache konnte die Feuerwehr und die Polizei noch keine Aussage treffen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Auch die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden.

Das Museumsschiff "Friederike von Papenburg" ist das Wahrzeichen der Stadt, Deutschlands ältester und längster Fehnkolonie. Das Schiff ist ein Nachbau und liegt im Hauptkanal direkt vor dem Rathaus und ist Teil des schwimmenden Schifffahrts-Museums. Die Schiffstypen des Freilichtmuseums wurden in den 1980er Jahren anhand der Originalpläne von der Lehrwerkstatt der Meyer Werft nachgebaut und per Autokran in die Kanäle gehievt. An Bord befindet sich auch die Nebenstelle der Tourist-Information Papenburg. Auf dem Schiff finden zudem auch standesamtliche Trauungen statt und das Narrenpaar wird traditionell an Bord proklamiert.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-239 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Zwei große Scheunen in Papenburg abgebrannt - Wohnhaus kann gerettet werden http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/zwei-grosse-scheunen-in-papenburg-abgebrannt-wohnhaus-kann-gerettet-werden/ Zwei große Scheunen sind am Mittwochmorgen in Papenburg links des Bethlehem-Kanals abgebrannt. Alle drei Ortsfeuerwehren der Stadt Papenburg inklusive der Drehleiter waren im Einsatz.

Wie ein Sprecher der Feuerwehr Obenende mitteilte, wurden die Einsatzkräfte um 5.20 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte gegen halb sechs stellte sich heraus, dass insgesamt zwei separate Schuppen am Haus Feuer gefangen hatten. Die Grundfläche schätzte der Sprecher auf zehn Mal zehn Meter, der Schuppen war voll gestellt mit Geräten, Fahrzeugen und anderen unterschiedlichsten Dingen.

Die beiden Schuppen-Gebäude brannten zum Teil komplett aus. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Bürger im gesamten Stadtgebiet zeitweise aufgefordert, Türen und Fenster zu schließen und automatische Lüftungsanlagen zu deaktivieren. Grund für die starke Rauchentwicklung war nach Angaben des Feuerwehrsprechers die Dachbedeckung, die aus Asbest-haltigen Platten bestand.

Da ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden unterstützende Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Untenende und Aschendorf hinzugezogen. Außerdem wurde die Drehleiter der Untenender Feuerwehr an den Löscharbeiten beteiligt.

Am Ende waren rund 90 Feuerwehrkräfte sowie Rettungswagen und Polizei an dem Einsatz beteiligt. Das Wohnhaus konnte letztlich gerettet werden. Die Bewohner hatten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können und blieben unverletzt. Ein Feuerwehrmann wurde vorsorglich wegen Kreislaufbeschwerden ins Krankenhaus gebracht.

Gegen 7.30 Uhr lief der Einsatz noch, aber er beschränkte sich auf Nachlösch- und Aufräumarbeiten. Zur Brandursache konnte die Polizei auf Anfrage noch keine Angaben machen.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-238 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Mann nach Autobrand in Papenburger Garage verletzt - Haus unbewohnbar http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/mann-nach-autobrand-in-papenburger-garage-verletzt-haus-unbewohnbar/ In Papenburg ist ein in einer Garage geparktes Auto in Brand geraten. Ein Mann wurde verletzt. Ein angrenzendes Wohnhaus ist vorerst unbewohnbar. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.

Wie die Polizei Papenburg am Samstagabend mitteilte, standen Auto und Garage an der Johannesstraße in Vollbrand. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehren der Stadt Papenburg stellte sich nach Angaben eines Sprechers heraus, dass der in der Garage abgestellte Pkw lichterloh in brannte. Die Flammen waren bereits in einen dahinter liegenden Wintergarten und Schuppen übergegriffen.

Durch die starke Hitzeentwicklung wurden dem Sprecher zufolge außerdem Teile des Wohnhauses in Mitleidenschaft gezogen, weite Teile des Hauses seien zudem durch starken Brandrauch beschädigt worden, sodass das Gebäude vorerst unbewohnbar ist. Der Hausbewohner konnte sich nach Angaben des Feuerwehrsprechers leicht verletzt ins Freie retten, er wurde vom Rettungsdienst versorgt.

Bei der ersten Alarmmeldung hatte es zunächst noch geheißen, dass sich noch Personen im Gebäude befänden. Es war zudem von einer Evakuierung angrenzender Gebäude die Rede, da das Feuer überzugreifen drohe. Ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Wohnhaus habe von den Einsatzkräften verhindert werden können, so der Sprecher.

Im Zuge der Löscharbeiten wurde das ausgebrannte Fahrzeug aus der Garage gezogen, mit einer Wärmebildkamera wurden letzte Kontrollen durchgeführt, der Einsatz konnte nach rund eineinhalb Stunden beendet werden.

Zur Brandursache gab es zunächst keine Angaben, die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Außer Polizei und Feuerwehr waren am Abend auch Rettungskräfte im Einsatz. Zur Ursache des Brandes gab es zunächst keine Angaben.

Die Papenburger Feuerwehr war mit ihren drei Ortsfeuerwehren Untenende, Obenende und Aschendorf angerückt. Insgesamt waren 80 Einsatzkräfte an den Löscharbeiten beteiligt.

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news-237 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Sonarboot im Einsatz - Feuerwehr sucht in Haren nach Vermisstem http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/sonarboot-im-einsatz-feuerwehr-sucht-in-haren-nach-vermisstem/ In Haren wird seit Dienstag ein Mann vermisst. Auf der Suche nach dem Verschwundenen hat die Feuerwehr am Donnerstag ein Sonarboot eingesetzt, das die Ems in Höhe des Ortsteils Raken absucht.

Der vermisste Harener soll am Dienstag zwischen dem frühen Nachmittag und dem frühen Abend sein Haus verlassen haben. Wo er seitdem geblieben ist, ist unklar.

Weil vermutet wird, der Mann könnte am Ende der Uferstraße an der Ems entlang gelaufen sein, hat die Feuerwehr Haren am Donnerstagmittag ein Sonarboot eingesetzt. Es suchte ab 13.45 Uhr zunächst in Höhe der Straße Blaue Donau den Fluss und den dortigen Hafen ab.

Vor Ort waren nach Worten von Einsatzleiter Tim Hermes insgesamt 13 Feuerwehrleute, davon sieben von der Ortsfeuerwehr Haren und sechs von der Sonargruppe der Feuerwehr Papenburg. Diese brachten ein Sonargerät mit, das dann mithilfe eines Boots der Harener Wehr eingesetzt wurde.

Link zum Original-Artikel der Meppener Tagespost

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news-236 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Seit bis zu 50 Jahren im Dienst - Papenburg würdigt Jubilare der Freiwilligen Feuerwehr http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/seit-bis-zu-50-jahren-im-dienst-papenburg-wuerdigt-jubilare-der-freiwilligen-feuerwehr/ In einer kleinen Feierstunde sind die diesjährigen Jubilare der drei Papenburger Ortsfeuerwehren geehrt worden. Sie können zusammen auf fast 500 Dienstjahre zurückblicken.

Da das traditionelle Feuerwehrfest aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen abgesagt werden musste, fanden die Ehrungen im kleinen Kreis statt. Dabei zog Stadtbrandmeister Josef Pieper eine Zwischenbilanz des laufenden Jahres. Nach seinen Worten war der Dienst- und Einsatzbetrieb maßgeblich durch die Einschränkungen infolge der Pandemie geprägt. Dienstabende mussten abgesagt werden, Lehrgänge fielen aus und die Feuerwehr musste im Einsatzbetrieb zahlreiche Hygieneregeln beachten, die mittlerweile "in Fleisch und Blut übergegangen seien", wie Pieper betonte.

Voll des Lobes und beeindruckt vom professionellen Umgang mit der Corona-Situation zeigte sich Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU). Bereits mehr als 200 Einsätze hätten die Papenburger Feuerwehrleute im laufenden Jahr absolviert, Bechtluft rief unter anderem einen Wohnhausbrand am Grader Weg, den mehrtägigen Moorbrand in der Birkenallee und zahlreiche kleinere Einsätze in Erinnerung.

Für jeweils 50 Dienstjahre wurden Anton Lüken (Feuerwehr Obenende) und Hermann Hegemann (Aschendorf) geehrt. Lüken war von 1988 an 16 Jahre lang Ortsbrandmeister der Obenender Feuerwehr, bevor er 2003 Brandschutz-Abschnittsleiter wurde. 2015 wurde Lüken in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet. Lüken ist Träger des Ehrenzeichens des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für hervorragende Verdienste in der Feuerwehrverbandsarbeit.

Ebenfalls im Jahr 1970 trat Hermann Hegemann in die Feuerwehr ein. Der Aschendorfer war viele Jahre Mitglied im Ortskommando der Feuerwehr und engagiert sich noch heute im Vorstand des Fördervereins.

Seit 40 Jahren in der Feuerwehr sind Frank Haneburger, Benno Korte, Wilhelm Albers (alle Aschendorf), Alwin Potthast, Klaus Schepers und Wilhelm Kösters (alle Untenende). Klaus Schepers wurde nach der Gründung der Untenender Jugendfeuerwehr deren erster Jugendfeuerwehrwart, Frank Haneburger ist als Ausbilder maßgeblich an der Durchführung des Fahrsicherheitsprogramms für Feuerwehrleute beteiligt und war lange in der Maschinistenausbildung tätig.

Zudem geehrt wurden für 25-jährige Mitgliedschaft: Ortsbrandmeister Mirco Krange (Aschendorf), Heinz Kroes und stellvertretender Ortsbrandmeister Stefan Sürken (beide Obenende), Thomas Craayvanger, Günther Kämpf und Frank Meyer (alle Untenende).

Neben Stadtbrandmeister Pieper und Brandschutz-Abschnittsleiter Gerd Köbbe (Werlte) zeigte sich auch Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff (Meppen) vom Engagement der geehrten Kameraden beeindruckt. "Nicht nur für die Feuerwehr der Stadt Papenburg, auch für die Feuerwehr im gesamten Emsland habt ihr Euch ins Zeug gelegt", fasste Dyckhoff zusammen. Ob als Abschnittsleiter, Kreisausbilder oder in verantwortungsvoller Rolle als Ortsbrandmeister oder Stellvertreter, die Feuerwehr lebe vom ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder, so der Kreisbrandmeister weiter. Die Jubiläen seien gute Gelegenheiten "Danke" zu sagen, ergänze Köbbe.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-235 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Illegales Rennen? Auto fährt in Papenburg gegen Baum - Zwei Insassen schwer verletzt http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/illegales-rennen-auto-faehrt-in-papenburg-gegen-baum-zwei-insassen-schwer-verletzt/ In Papenburg hat sich am Mittwochabend ein Unfall ereignet, dem wohl ein illegales Autorennen vorangegangen war. Ein 22-Jähriger und eine 17-Jährige wurden dabei schwer verletzt.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall auf der Straße Splitting rechts. Dort kam gegen 21.10 Uhr ein Auto von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Baum und landete in einem Graben. Die Straße war infolge des Unfalls rund zweieinhalb Stunden voll gesperrt.

Die Polizei teilt mit, dass ein 22-Jähriger die Straße aus Surwold in Richtung Papenburg befuhr. Als er mehrere Fahrzeuge mit sehr hoher Geschwindigkeit überholte, kam er nach links von der Fahrbahn ab. Er lenkte gegen und verlor die Kontrolle über sein Auto. Das Fahrzeug schleuderte zurück auf die Straße, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und prallte gegen einen Baum. Der 22-Jährige sowie seine 17-jährige Beifahrerin wurden dabei schwer verletzt.

Mehrere Zeugen hatten laut Polizei zuvor beobachtet, dass sich das verunfallte Auto mit einem weiteren ein Rennen geliefert hatte: Beide Fahrzeuge sollen sich gegenseitig öfters überholt haben. Die Polizei teilt mit, dass sie derzeit Hinweise prüfe, wonach es sich um ein illegales Autorennen gehandelt haben könnte. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Papenburg unter der Rufnummer 04961/9260 zu melden.

Wie Michael Schütte, Sprecher der Papenburger Feuerwehren, am späten Abend weiter mitteilte, ereignete sich der Unfall rund 500 Meter jenseits der Ortsgrenze zum Surwolder Ortsteil Börgermoor.

Durch das Überschlagen des Fahrzeugs wurde Schütte zufolge der Motor aus dem Auto geschleudert. Dieser sei rund 20 Meter vom Wagen entfernt auf der Straße liegen geblieben. Weitere Fahrzeugteile seien im Vorgarten eines nebenstehenden Einfamilienhauses gelandet.

Die Insassen hätten sich mithilfe von Einsatzkräften Freiwilligen Feuerwehr Papenburg-Obenende aus dem Fahrzeug befreien können und wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr half nach der Rettung der Insassen bei der Straßenreinigung und der weiteren Unfallaufnahme durch die Polizei mit Beleuchtung. Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften angerückt.

Die Polizei lobt in diesem Zusammenhang "die äußerst professionelle Arbeit der freiwilligen Feuerwehren aus Oben- und Untenende". Die Einsatzkräfte hätten mit ihrem besonnenen und hoch engagierten Vorgehen zu einem optimalen Einsatzverlauf beigetragen.

Onlineartikel der Ems-Zeitung

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news-234 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Starkregen: Überschwemmungen im Papenburger Krankenhaus http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/starkregen-ueberschwemmungen-im-papenburger-krankenhaus/ Nach tagelanger Hitzewelle und nur wenigen Schauern mit Blitz und Donner hat am Montag wolkenbruchartiger Regen vor allem in Papenburg und Börger für Überschwemmungen gesorgt. Besonders betroffen war das Marien-Hospital in der Fehnstadt.

Thomas Krallmann kann es noch immer nicht richtig fassen. "So etwas habe ich in 20 Berufsjahren hier noch nicht erlebt", sagt der Technische Leiter des Krankenhauses im Gespräch mit unserer Redaktion. Ähnlich äußerte sich der Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie, Dr. Thomas Klapperich, als er sich gegen Mittag ein Bild vom Ausmaß vor Ort macht.

Als der Starkregen über Papenburg am späten Montagvormittag einsetzte und immer heftiger wurde, sei es so gewesen, "als wenn direkt über dem Krankenhaus die Schleusen aufgegangen wären", berichtet Krallmann. Praktisch von allen Seiten sei massiv Wasser in tiefer gelegene Gebäudeteile eingedrungen, darunter die Liegendeinfahrt und die neue Zentrale Notaufnahme. Binnen kürzester Zeit seien zudem die Innenhöfe vollgelaufen. Wie Krallmann weiter ausführt, sind er und seine Mitarbeiter aus Erfahrung für stärkere Regengüsse durchaus gerüstet. "Kampferbrobt", sagt der Technische Leiter. Das bedeutet, dass die hospitaleigenen Pumpen rechtzeitig in Stellung gebracht worden seien. "Dann haben wir aber relativ schnell gemerkt, dass wir es alleine nicht schaffen", berichtet Krallmann. Zwischenzeitlich sei auch im Kesselhaus das Wasser etwa einen halben Meter hoch geströmt.

Im nächsten Schritt wurde die Feuerwehr alarmiert. Daraufhin rückten nicht nur Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Untenende, sondern auch Kameraden vom Obenende sowie aus Aschendorf an. "Sie haben ganz prima gearbeitet", lobt Krallmann. Mit vereinten Kräften - auch etwa 25 Krankenhausmitarbeiter - habe man den Kampf gegen das Wasser aufgenommen. Die Feuerwehr war mit mehreren Tauchpumpen angerückt, mit denen sich größere Wassermengen abpumpen lassen.

Außer der für 7,6 Millionen Euro neu geschaffenen Notaufnahme, die erst seit diesem Frühjahr in Betrieb ist, war Krallmann zufolge die Station 1 sowie der Rehaklinik Parc von hereindringendem Wasser betroffen. Zudem seien vier bis fünf Aufzugschächte vollgelaufen. Auch die ebenfalls tiefer gelegene Rettungswache der Malteser sei betroffen gewesen. Dort habe man sich letztlich aber selbst helfen können, so Krallmann.

Die Feuerwehrleute seien nach einem etwa zweieinhalbstündigen Einsatz wieder abgezogen - aber nicht, ohne dass sie im Hospital verpflegt worden wären. "Sie haben eine kräftige Suppe bekommen", sagt Krallmann. Für ihn und seine Kollegen war der Unwettereinsatz damit aber noch nicht beendet. Unter anderem mussten noch die Schächte trockengelegt werden. Wie der Technische Leiter nach einer ersten Bestandsaufnahme feststellt, seien glücklicherweise keine größeren Schäden entstanden.

Kurios: Während ihres Einsatzes vor Ort erreichte die Feuerwehr ein Brandalarm aus dem Krankenhaus. Dieser entpuppte sich dann aber rasch als ein technischer Fehler.

Aber nicht nur das Marien-Hospital war von dem Unwetter betroffen. Nach Angaben von Papenburgs Feuerwehrsprecher Michael Schütte fielen in kürzester Zeit große Regenmengen, die für zahlreiche vollgelaufene Keller sorgten. Der Schwerpunkt des Starkregens erstreckte sich demnach auf einen Bereich, der zwischen dem Hauptkanal, der Moorstraße und der Kleiststraße liegt. An der Moorstraße standen den Angaben zufolge zudem zahlreiche Kellerräume unter Wasser, "weite Teile der Straße wurden überflutet, die Straßengullis konnten die großen Wassermassen nicht aufnehmen, an der Kleiststraße drohte zudem ein Trafohäuschen unter Wasser zu geraten, ein weiterer vollgelaufener Keller wurden außerdem an der Hans-Böckler-Straße gemeldet", so Schütte weiter.

Insgesamt seien elf Fahrzeuge und 40 Einsatzkräfte der drei Papenburger Feuerwehren ausgerückt.

Auch in der Gemeinde Börger kam es am Montagmittag an mehreren Orten zu Überschwemmungen durch das Unwetter. Etwa die Straße Am Mühlenberg, eine Zubringerstraße zum Gewerbegebiet, wurde auf voller Breite durch Wassermassen versperrt. Auch an der Waldstraße, am Tannenweg und am Kuhlenweg waren die Straßen überflutet und unpassierbar. Die Feuerwehr war insgesamt etwa gut zwei Stunden im Einsatz, um die Fahrbahnen wieder freizumachen

Originalartikel der Ems-Zeitung

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news-233 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Pferd ertrinkt in Papenburger See - Wasserrettung der Feuerwehr im Einsatz http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/pferd-ertrinkt-in-papenburger-see-wasserrettung-der-feuerwehr-im-einsatz/ Am Samstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Papenburg-Obenende um kurz vor 20 Uhr zur Bergung eines Pferdes an einen Spülsee in die Straße Erste Wiek alarmiert. Aus nicht näher bekannten Umständen war kurz zuvor der Reiter eines 20-jährigen Friesen-Pferdes vom Tier abgeworfen worden. Das Pferd ging durch und flüchtete in den etwa 15 Hektar großen See. Dem Reiter gelang es nicht mehr, das Tier ans Ufer zurückzuholen.

Die Wasserrettungseinheit der Papenburger Feuerwehr begann nach Durchzug einer schweren Unwetterfront mit der Lokalisierung des untergegangenen Pferdes. Mit Hilfe eines Sonargerätes, welches zur erweiterten Ausrüstung des Rettungsbootes gehört, gelang es schnell, dass Tier in etwa 8 Meter Tiefe aufzufinden.

Der Einsatz von Feuerwehrtauchern musste mit Einbruch der Dunkelheit  abgebrochen werden. Die Bergung des etwa 600 kg schweren Tierkadavers erfolgte am frühen Sonntagmorgen mit Unterstützung des Eigentümers.

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news-232 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Kalb verendet in brennender Halle in Papenburg - Bis zu 100.000 Euro Schaden durch Feuer http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/kalb-verendet-in-brennender-halle-in-papenburg-bis-zu-100000-euro-schaden-durch-feuer/ Auf bis zu 100.000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden nach dem Brand einer Lagerhalle in Papenburg. In den Flammen kam ein Kalb um. Die Ursache ist weiterhin unklar.

Wie die Polizei am Morgen nach dem Unglück am Donnerstagabend an der Straße "Bethlehem links" im Ortsteil Obenende weiter mitteilte, wurden vorsorglich mehrere Menschen aus dem angrenzenden Wohnhaus evakuiert. Verletzt wurde den Beamten zufolge aber niemand.

In dem etwa 10 mal 20 Meter großen Gebäude, das durch das Feuer komplett zerstört wurde, waren außer Heu und einem Pkw unter anderem auch ein Roller und Brennholz untergebracht. Während der Löscharbeiten war die Straße "Bethlehem links" zeitweise voll gesperrt.

Zur Bekämpfung der Flammen waren alle drei Papenburger Ortsfeuerwehren (Obenende, Untenende und Aschendorf) angerückt. Ihre schweißtreibende Arbeit, die sie bei hochsommerlichen Temperaturen von rund 35 Grad in voller Schutzmontur und teilweise unter Atemschutz verrichteten, wurden nach Angaben eines Sprechers durch dichten Rauch erschwert. Der Qualm hatte sich vor allem durch das brennende Heu gebildet. Löschwasser pumpten die Einsatzkräfte aus dem Bethlehemkanal ab.

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news-231 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Lagerhalle in Papenburg geht in Flammen auf http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/lagerhalle-in-papenburg-geht-in-flammen-auf/ Eine rund 150 Quadratmeter große Halle ist am Donnerstagabend gegen 18:00 Uhr komplett niedergebrannt. Die alarmierte Feuerwehr Papenburg war mit ihren Ortsfeuerwehren Obenende, Untenende und Aschendorf vor Ort.

Da die Brandbekämpfung aufgrund der starken Rauchentwicklung zunächst nur unter Atemschutz durchgeführt werden konnte, gestalteten sich die Löscharbeiten zunächst sehr aufwändig. Auch die hohen Temperaturen von annähernd 35 Grad zehrten an den Kräften der eingesetzten Feuerwehrleute.

In der Halle, die sich hinter einem Wohnhaus befand, lagerten verschiedene Gegenstände, unter anderem eine größere Menge Heu, die für die starke Rauchentwicklung sorgten.

Die Feuerwehr konnte das Feuer nach rund einer Stunde unter Kontrolle bringen, die Löscharbeiten zogen sich noch bis in den späten Abend hinein, insgesamt waren über 60 Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten beschäftigt.

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news-230 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Papenburger Stadtbrandmeister tritt vierte und letzte Dienstzeit an http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/papenburger-stadtbrandmeister-tritt-vierte-und-letzte-dienstzeit-an/ Das wird ihm in Papenburg so schnell keiner nachmachen. Zum vierten Mal ist Josef Pieper in das Ehrenamt des Stadtbrandmeisters berufen worden. Die offizielle Dauer seiner letzten Dienstzeit wird der Aschendorfer allerdings nicht mehr voll ausschöpfen.

Größer kann das Vertrauen nicht sein: Einstimmig wählten die Mitglieder des Stadtrates Pieper zu Beginn der Sitzung am späten Donnerstagnachmittag in der Stadthalle Forum Alte Werft in das Ehrenbeamtenverhältnis, dessen Dauer sechs Jahre beträgt. Dann wäre Pieper 67 Jahre alt und hätte damit das zulässige Höchstalter für Stadtbrandmeister erreicht. So lange will er nach eigenem Bekunden aber nicht mehr auf dem Posten bleiben, bekräftigte der Stadtbrandmeister nach seiner abermaligen und letzten Berufung. Voraussichtlich in drei bis vier Jahren werde er das Amt in jüngere Hände abgeben - zeitgleich mit seinem Abschied aus dem Rathaus in den Ruhestand. Beruflich ist Pieper im Bauamt (Technische Gebäudeverwaltung) tätig.

In einer kurzen Laudatio würdigte Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) die bisherigen Verdienste Piepers als Stadtbrandmeister. Er sei "lange Zeit nicht nur im Ehrenamt, sondern an vorderster Front" aktiv. Schon jetzt sei überdies klar, dass Pieper derjenige sein wird, der das Amt mit Abstand am längsten ausgeübt haben wird. Wie Bechtluft weiter ausführte, sei es dem Aschendorfer "vortrefflich" gelungen, die drei Papenburger Ortsfeuerwehren (Untenende, Obenende, Aschendorf) mit ihren insgesamt rund 170 freiwilligen Einsatzkräften zu einer Stadtfeuerwehr zu machen, ohne dass sie ihr Profil als Ortsfeuerwehr verloren hätten. "Das ist bei Weitem nicht das einzige, aber ein großes Verdienst", betonte Bechtluft. Dass es inzwischen beispielsweise einen gemeinsamen Kameradschaftsabend gebe, sei lange undenkbar gewesen. "Menschen wie Du sind für das Ehrenamt einer Stadt eine riesige Hilfe", rief der Bürgermeister Pieper zu, bevor er ihm die Ernennungsurkunde überreichte.

Ratsvorsitzender Friedhelm Führs (CDU) fügte hinzu, dass Josef Pieper es geschafft habe, der Feuerwehr in der Öffentlichkeit buchstäblich ein Gesicht zu geben. Das verdiene "alle Bewunderung".

Als Pieper 2002 erstmals gewählt wurde, war er der jüngste Stadtbrandmeister in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehren Papenburgs. Pieper selbst hob hervor, dass die Ausübung des Amtes kein Alleingang ist. Dankenswerterweise könne er sich auf die Mitglieder des Stadtkommandos sowie auch die Ortsbrandmeister und ihre jeweiligen Stellvertreter verlassen. Ausdrücklich dankte er überdies der Spitze der Stadtverwaltung sowie dem Leiter des Ordnungsamtes, Matthias Heyen, für die Unterstützung.

Originalartikel der Ems-Zeitung

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news-229 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Wieder Brand auf Schiffsneubau der Meyer Werft in Papenburg http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/wieder-brand-auf-schiffsneubau-der-meyer-werft-in-papenburg/ Auf einem Schiffsneubau auf der Meyer Werft in Papenburg ist am Mittwochmorgen ein Brand ausgebrochen. Mittlerweile ist das Feuer gelöscht. Fünf Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Es ist bereits der zweite Vorfall dieser Art innerhalb weniger Wochen - und deutlich schwerwiegender als der erste.

Einer ersten Mitteilung der Polizei zufolge handelte es sich um ein "offenes Feuer" auf Deck 2 eines neuen Kreuzfahrtschiffes, das zu etwa Dreiviertel fertiggestellt sei. Werft-Sprecher Florian Feimann bestätigte unserer Redaktion, dass es sich hierbei um die im Bau befindliche "Odyssey of the Seas" handelt. Gemeldet worden ist der Brand um 9.13 Uhr.

Laut einer Pressemitteilung der Werft kam es zu einem Deckenbrand der Isolierung mit entsprechender Rauchentwicklung. Das Feuer breitete sich durch den heiß gewordenen Stahl auf zwei umliegende Kabinen aus.

Der Gefahrenbereich wurde evakuiert. Neben der Werkfeuerwehr waren die Feuerwehren der Stadt Papenburg aus Aschendorf, Obenende und Untenende zu dem Brand gerufen worden, ebenso Einsatzkräfte aus dem Landkreis Leer, weil weiteres Schlauchmaterial angefordert wurde. Auch Notärzte hielten sich bereit.

Laut Feimann mussten fünf Personen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht werden. Außerhalb der Fertigungshallen war deutlicher Brandgeruch und leichter Rauch wahrnehmbar.

Michael Schütte, Pressesprecher der Papenburger Feuerwehren, berichtete, die Hitze im Innern der betroffenen Kabinen sei so stark gewesen, dass sich die darüber befindliche Decke nach oben gewölbt habe. Inzwischen sind die Löscharbeiten abgeschlossen. Gegen 15 Uhr konnten die städtischen Feuerwehren nach Schüttes Angaben wieder abrücken. Es laufen noch Belüftungsarbeiten. Die Brandursache ist noch unklar.

Erst vor gut vier Wochen, am 22. Mai 2020, war es zuletzt zu einem Brand auf demselben Schiffsneubau auf der Meyer Werft gekommen. Dabei war in einer Kabine ein Schwelbrand ausgebrochen. Etwa 100 Arbeiter mussten vorsorglich evakuiert werden. Die Schadenssumme soll etwa 40.000 Euro betragen haben. Der aktuelle Brand war nach Schüttes Einschätzung deutlich umfangreicher als der frühere.

Timo Milbrandt, Betriebsleiter der Tochterfirma Meyer Port 4, in die die Werksfeuerwehr kürzlich ausgegliedert wurde, zeigte sich in einer Pressemitteilung froh über die "exzellente" Zusammenarbeit der Werkfeuerwehr mit den Feuerwehren der Region: "Ich bedanke mich bei allen Einsatzkräften für die tatkräftige Unterstützung."

Die Arbeiten an Bord sollen im Laufe des morgigen Tages weitergehen.

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news-228 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Nach technischem Defekt - Feuerwehr holt Passagiere von havariertem Boot in Aschendorf http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/nach-technischem-defekt-feuerwehr-holt-passagiere-von-havariertem-boot-in-aschendorf/ Einsatzkräfte der Papenburger Feuerwehren haben im Bereich der Emsschleuse in Aschendorf zwei Passagiere von einem havarierten Motorboot gerettet.

Wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte, waren die beiden Geretteten aus den Niederlanden bereits am Freitagmorgen wegen eines technischen Defekts mit ihrem Boot liegen geblieben. Im Laufe des Tages sei es den beiden nicht gelungen, das Boot wieder fahrtüchtig zu bekommen.

Die alarmierte Feuerwehr Aschendorf und die Fachgruppe Wasserrettung der Feuerwehr Obenende befreite die Passagiere am Abend mithilfe eines Rettungsbootes aus ihrer misslichen Lage.

Die Bergung des Bootes sei in die Verantwortung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes übergeben worden, so der Feuerwehrsprecher.

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news-227 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Kreativer Dank - Bemalte Kieselsteine für Moorbrand-Löscher in Papenburg http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/kreativer-dank-bemalte-kieselsteine-fuer-moorbrand-loescher-in-papenburg/ Eine solche Form des Dankes haben die Kameraden der Papenburger Feuerwehr wohl noch nie für einen Einsatz erhalten: Mit selbst bemalten Kieselsteinen hat sich Silvia Schepers-Tota bei den Feuerwehrleuten bedankt, die Mitte April den Moorbrand an der Birkenallee im Aschendorfer Obermoor unter Kontrolle brachten.

Stadtbrandmeister Josef Pieper staunte nach Angaben der Feuerwehr nicht schlecht, als er vor einigen Tagen eine etwas ungewöhnliche Anfrage erhielt: Schepers-Tota wollte sich bei den zahlreichen Einsatzkräften bedanken, die vor drei Wochen den Moorbrand löschten. Dabei hatte die Papenburgerin eine originelle Idee: Sie bemalte für jeden Feuerwehrmann einen Kieselstein mit einem Feuerwehrauto und dem Schriftzug "Danke". Auch für die weiteren Einsatzkräfte der Malteser, vom Deutschen Roten Kreuz, der Polizei und dem THW bemalte sie Kieselsteine. Zudem wurden auch die Landwirte bedacht, die bei der Löschwasserversorgung unterstützten.

"Ich war einfach beeindruckt von der Schnelligkeit und Professionalität, mit der die Feuerwehrleute zu Werke gegangen sind", wird die Künstlerin in der Mitteilung der Feuerwehr zitiert. Bei dem Moorbrand, der die Einsatzkräfte mehrere Tage beschäftigt hatte, waren teilweise auch angrenzende Häuser von den Flammen bedroht, sodass die Anwohner evakuiert werden mussten. Zudem hatten starke Winde immer wieder vereinzelte Glutnester neu entfacht.

Während einer Dienstbesprechung der Feuerwehrführung zum Moorbrand übergab Schepers-Tota nun ihre Kunstwerke, die an alle Beteiligten weiterverteilt werden. Rund 90 Steine habe sie bemalt, so Schepers-Tota, die auch in der Gruppe "Emslandkiesel" aktiv ist. Seit mehreren Monaten bemalen die Emsländer fleißig Kieselsteine und platzieren sie an öffentlichen Orten, um anderen Menschen ein Freude zu machen. Wer einen findet, kann den Stein mit nach Hause nehmen oder ihn an einem anderen Ort wieder "auskieseln". Viele Finder machen ein Foto vom Fund und laden es mit Angaben zum Fundort in der Facebook-Gruppe "Emslandkiesel" hoch, die inzwischen mehr als 5200 Mitglieder zählt. So erfährt der Künstler des Kiesels, ob sein Stein gefunden wurde.

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news-226 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Lagerhalle mit Restmüll brennt im Papenburger Hafen - Rund 100 Kräfte im Einsatz http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/lagerhalle-mit-restmuell-brennt-im-papenburger-hafen-rund-100-kraefte-im-einsatz/ Auf dem Betriebsgelände der Entsorgungsfirma Augustin im Nordhafen der Stadt Papenburg ist am Mittwochmittag ein Feuer ausgebrochen. Für die Löscharbeiten wurden zusätzliche Einsatzkräfte aus Ostfriesland angefordert. Gegen 13.30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert.

Eine etwa 1000 Quadratmeter große Lagerhalle mit gemischtem Abfall stand zu diesem Zeitpunkt in Vollbrand. Eine Gefährdung für Menschen oder angrenzende Gebäude bestand nicht. Auch Fahrzeuge befanden sich nicht in der Halle.

Wegen der großen Rauchentwicklung habe man sich dafür entschieden, die Bevölkerung über Rundfunkdurchsagen dazu aufzufordern, Fenster und Türen geschlossen zu halten, teilte Michael Schütte, Sprecher der Feuerwehren in der Stadt Papenburg, am Brandort auf Anfrage unserer Redaktion mit. Bei Nordwind sei der Luft in Richtung Papenburger Stadtgebiet gezogen. Eine Messung der Luft auf giftige Stoffe sei aber nicht notwendig gewesen. Wegen des Rauchs konnten die Einsatzkräfte ausschließlich unter Atemschutz tätig werden, daher wurden weitere Atemschutzträger aus der Gemeinde Westoverledingen angefordert.

Probleme bereitete zunächst die Versorgung mit Löschwasser, denn das Betriebsgelände liegt am Ende einer Stichstraße noch hinter dem Biomassekraftwerk, die sogenannte Stichleitung verfüge über weniger Wasserdruck als beispielsweise eine Ringleitung, erklärte Schütte. Daher musste Wasser aus dem mehrere Hundert Meter entfernten Hafenbecken über Tanklöschfahrzeuge zur brennenden Halle gebracht werden.

Gemeinsam gelang es den rund 100 Kameraden, das Feuer binnen einer Stunde weitgehend zu löschen. Zwar entstand Sachschaden an der Halle, beispielsweise an den seitlichen Fensterelementen, die Halle selbst konnte aber vor der vollständigen Zerstörung gerettet werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den späten Nachmittag hinein. Mit einem Radlader der Firma Augustin wurde der brennende Müll auf den Hof vor der Halle gezogen, um ihn dort endgültig abzulöschen.

Ein Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes zog sich leichte Verletzungen zu, teilte die Feuerwehr am Nachmittag mit. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben der Polizei ist das Feuer bei Verladearbeiten in der Werkshalle entstanden. Durch die Flammen wurden die Halle und mehrere Betriebsfahrzeuge beschädigt. Die Feuerwehr Papenburg konnte den Brand löschen. Die Gesamtschadenshöhe ist noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt. Die Ursache des Feuers ist nach Angaben des Feuerwehrsprechers und der Polizei derzeit unklar. Eine Selbstentzündung sei nicht auszuschließen.

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news-225 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Moorbrand in Papenburg endgültig gelöscht - Moorverwaltung behält Lage im Blick http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/moorbrand-in-papenburg-endgueltig-geloescht-moorverwaltung-behaelt-lage-im-blick/ Der Brand im Aschendorfer Obermoor ist endgültig gelöscht. "Wir haben die Einsatzstelle an die Moorverwaltung übergeben", sagte Stadtbrandmeister Josef Pieper am Dienstagnachmittag auf Anfrage. Am Vormittag waren etwa 20 Kräfte und je ein Tanklöschfahrzeug aus allen drei Wehren im Stadtgebiet noch einmal vor Ort. Auch der Bauhof der Stadt Papenburg war wie am Montag im Einsatz.

Zwar qualmt es an viele kleinen Stellen auf dem Areal noch ein wenig, es wurde auch vereinzelt gelöscht, aber nicht mehr großflächig. Mitarbeiter der Moorverwaltung werden die Lage nun im Blick behalten. Sie verfügen über Moorraupen, Quads oder geländegängige Lkw und sind in der Lage, kleinere Wassermengen auszubringen. "Sofern sie der Meinung sind, die Feuerwehr muss noch einmal unterstützen, können sie sich natürlich jederzeit melden", sagte Lambert Brand, Sprecher der Kreisfeuerwehr Emsland, auf Anfrage.

Am Wochenende hatten nahezu 300 Feuerwehrleute aus allen Teilen des Emslandes den Brand in dem Naturschutzgebiet im südlichen Stadtgebiet bekämpft. Unterstützt wurden sie zeitweise vom THW, den Maltesern und der Polizei. Auch Drohnen und ein Flugzeug kamen zum Einsatz, außerdem halfen zahlreiche Landwirte mit riesigen Güllefässern, in denen Wasser transportiert wurde. 15 Anwohner mussten am Samstagabend ihre Häuser verlassen.

Am Montag loderten die Brände an verschiedenen Stellen wieder auf, sodass die Feuerwehr Papenburg erneut mit rund 70 Kräften und 21 Fahrzeugen ausrücken musste. Zugute kam der Feuerwehr dabei der hohe Wasserstand in dem Moor. Dadurch konnte sich das Feuer größtenteils nicht in tiefere Erdschichten ausbreiten.

Weiter unklar ist die Ursache des Feuers. "Wir haben bisher keine Hinweise auf ein Fremdverschulden", sagte Dennis Dickebohm, Sprecher der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, auf Anfrage. Die Ermittlungen laufen weiter, gestalten sich aber aus verschiedenen Gründen sehr schwierig. Gut möglich sei daher, dass die Ursache auch ungeklärt bleibt, so Dickebohm.

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news-224 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Starke Winde lodern Moorbrand in Papenburg wieder auf - Lob für Landwirte http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/starke-winde-lodern-moorbrand-in-papenburg-wieder-auf-lob-fuer-landwirte/ Ein nervenaufreibendes Wochenende haben die Wehren aus dem Emsland und den umliegenden Landkreisen hinter sich - der Brand im Naturschutzgebiet Aschendorfer Obermoor in Papenburg ist gelöscht. Doch vollends gebannt ist die Gefahr nicht. Starke Winde lassen Glutnester wieder auflodern. Ein Lob gibt es für die Landwirte.

Die vereinzelten Glutnester auf dem gesamten rund 80 bis 100 Hektar großen betroffenen Gebiet, werden an diversen Stellen vom Wind immer wieder neu entfacht. So wurde am Montagnachmittag die gesamte Papenburger Stadtfeuerwehr mit den Ortswehren vom Unten- und Obenende sowie aus Aschendorf alarmiert. 21 Fahrzeuge und rund 70 Einsatzkräfte rückten aus, um die neu entfachten Feuer unter Kontrolle zu bringen. Ein Teil von ihnen wird als Brandwache auch noch bis in den Abend und womöglich auch in der Nacht noch vor Ort bleiben, weil der Wind erst einmal nicht abflauen wird.

In der Nacht zu Montag hatte die Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd mit 50 Kameraden Brandwache gehalten und das Gelände regelmäßig kontrolliert. Am Vormittag konnten alle auswärtigen Kräfte nach Hause geschickt werden, wie Kreisfeuerwehr-Sprecher Lambert Brand berichtet. "Es gab in der Nacht keine besonderen Vorkommnisse."Seither behielt die Feuerwehr der Stadt Papenburg mit einer kleinen Zahl von Einsatzkräften bis auf Weiteres das Moor im Blick. Allerdings war noch auf dem gesamten Gelände Material, darunter mehrere Kilometer an Schläuchen, verteilt. Beim Herausfahren halfen Mitarbeiter des städtischen Bauhofs.

Seit Sonntagabend sind auch alle evakuierten Anwohner der Birkenallee wieder zurück in ihren Häusern, darunter auch Christian Landau mit seiner Frau, den zwei Kindern und den Katzen und Hunden. Die beiden Pferde sollen allerdings vorerst noch im Stall ihres Hufschmieds in Tunxdorf bleiben, wo sie am Samstagabend noch kurzfristig untergebracht wurden, wie Landau im Gespräch mit unserer Redaktion erzählt.

"Da warten wir erstmal ein bisschen ab." Auch die in der Eile der Evakuierung zusammengepackten Gegenstände wie Fotos und der Computer mit weiteren Erinnerungen in Form von Fotos darauf, seien vorerst noch im Auto geblieben, "falls wir noch einmal evakuiert werden müssen". Im Haus selbst habe es noch stark nach Rauch gerochen. "Wir sind aber alle froh, wieder zuhause zu sein", zeigt er sich erleichtert.

Den Einsatzkräften brachten er und seine Nachbarn noch Kaffee und Kuchen zur Stärkung. In ihrer Abwesenheit hatten sie ihre Haustür-Schlüssel im Schloss für die Feuerwehrleute stecken lassen, damit diese eine Möglichkeit haben, während ihres Einsatzes im Moor zur Toilette zu gehen. "Das ist das Mindeste,was man machen konnte", betont Landau. All den Helfern sei er überaus dankbar, denn das Feuer sei "haarscharf" an seinem Haus vorbeigegangen: "Die haben ganze Arbeit geleistet."

Auch Stadtbrandmeister und Gesamteinsatzleiter Josef Pieper sowie Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff sprachen den Hunderten Einsatzkräften ihren Dank aus. Durch den massiven Einsatz sei es gelungen, das Feuer in den Griff zu kriegen. Gerade in Zeiten des Coronavirus sei das nicht selbstverständlich gewesen.

"Der Brand hat gezeigt, wie risikoreich die Lage in Wald und Flur aktuell ist", merkt Kreisfeuerwehr-Sprecher Lambert Brand an. Denn wegen der akuten Trockenheit bestehe auch für andere Flächen die Gefahr, dass aufgrund von Fahrlässigkeit Feuer ausbreche. Deshalb warnt die Feuerwehr davor, auf freiem Gelände beispielsweise mit offenem Feuer zu hantieren, zu rauchen oder heiße Fahrzeugkatalysatoren mit trockenen Grasflächen in Kontakt kommen zu lassen, und bittet darum, besonders aufzupassen. Bei jedem Brand solle darüber hinaus schnellstmöglich die Feuerwehr alarmiert werden, um starke Ausbreitung zu verhindern.

Auch an die Landwirte richten die Einsatzkräfte eine Bitte: Nicht benötigte Güllefässer sollen mit Wasser gefüllt in Bereitstellung gehalten werden. "Die Bauern waren mit ihren Tanks bei diesem Einsatz eine wertvolle Hilfe. Sie begünstigen damit die Wasserversorgung und tragen dazu bei, dass die Löscherfolge so gut sind", betont Brand. Pieper sprach am Montagnachmittag noch einmal explizit den Landwirten, die in den vergangenen Tagen fast rund um die Uhr mit ihren großen Güllefässern den Einsatz unterstützten, ein großes Dankeschön aus.

"Ohne deren Hilfe sähe es zum jetzigen Zeitpunkt hier wohl ganz anders aus. Das war eine große Unterstützung, auf Tanks mit bis zu 40.000 Liter zurückgreifen zu können", sagte Pieper. Die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr fassen in der Regel 4000 oder 5000 Liter, sodass ein Landwirt mit einer Fahrt etwa zehn Touren eines Feuerwehrfahrzeugs ersparte. "Obendrein kommen die Bauern mit ihren großen Reifen an Traktor und Auflieger viel tiefer ins Moor als wir", sagte Pieper. Die Landwirte, die mit einer eigenen App untereinander kommunizierten, hätten ihren Einsatz ganz eigenständig koordiniert.

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news-223 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Feuerwehr bringt Moorbrand in Papenburg unter Kontrolle - Anwohner müssen Häuser zwischenzeitlich verlassen http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/feuerwehr-bringt-moorbrand-in-papenburg-unter-kontrolle-anwohner-muessen-haeuser-zwischenzeitlich-verlassen/ In Papenburg läuft seit Samstagnachmittag ein Großeinsatz der Feuerwehren, um einen Moorbrand zu löschen. Teilweise sind auch angrenzende Häuser von den Flammen bedroht, sodass die Anwohner evakuiert werden mussten. Einer von ihnen schildert seine Erlebnisse.

Es ist etwa 16.30 Uhr am Samstag, als Christian Landau hinter seinem Grundstück an der Birkenallee in Papenburg Rauchschwaden aufsteigen sieht. In der Nachbarschaftsgruppe bei WhatsApp werden noch Späßchen gemacht, der heimische Feuerkorb brenne wohl etwas stärker als sonst. Doch schnell wird den Anwohnern klar, dass die Lage ernster ist.

"Der Rauch wurde immer dunkler", erzählt Landau. Kurz darauf steht auch schon die Polizei vor seiner Tür. 15 Häuser müssen sofort evakuiert werden - das Naturschutzgebiet Aschendorfer Obermoor steht in Flammen, der Brand nur etwa 100 Meter von Landhaus Grundstück entfernt.

"Für Schreck war gar keine Zeit", sagt er. Denn schnell musste nicht nur seine vierköpfige Familie, sondern auch seine Pferde in Sicherheit gebracht werden. Freunde holten die Hunde und Katzen ab, Verwandte kümmerten sich um die beiden drei und 13 Jahre alten Kindern. "Wir haben dann noch Fotos und den Computer, wo auch Fotos drauf sind, eingepackt - eben das, was nicht ersetzbar ist", berichtet Landau. Den Schlüssel ließ er für die Einsatzkräfte in der Haustür stecken. Untergekommen ist die Familie schließlich bei den Schwiegereltern. Auch die anderen Anwohner sind während der Evakuierung zu Verwandten und Bekannten gefahren. Das Angebot der Stadt, im Dorfgemeinschaftshaus in Aschendorfer Moor unterzukommen, sei nicht genutzt worden, so Ordnungsamtsleiter Matthias Heyen.

Unterdessen kämpften zwischenzeitlich rund 280 Einsatzkräfte der Kreisfeuerwehrbereitschaften sowie der Ortswehren Untenende, Obenende und Aschendorf mit den Flammen. Insgesamt 80 bis 100 Hektar des Moores sind von dem Brand betroffen. Rettungsdienst, das Technische Hilfswerk und der Malteser Hilfsdienst unterstützten die Feuerwehrleute vor Ort. Zusätzlich wurden fünf Fahrzeuge der Ortswehren aus dem Gebiet Aschendorf-Hümmling gerufen.

Um den Papenburger Einsatzkräften nach fast ununterbrochenem Einsatz eine Verschnaufpause zu gönnen, rückten auch ostfriesische Kameraden an. Landwirte halfen mit Wasser aus ihren Gülletanks aus. Einer von ihnen konnte die Leitung seiner Beregnungsanlage an Bassins vor Ort anschließen. Damit sich das Feuer nicht weiter ausbreitet, wurde eine sogenannte Riegelstellung zwischen dem Sandweg und der Gutshofstraße eingerichtet.

Noch am Samstagabend wurde die Evakuierung aufgehoben. Gegen 22 Uhr lösten die Kreisfeuerwehren Nord und Süd die Kollegen ab und sollten nur noch Feuerwache halten. Ein aktives Löschen war zunächst über Nacht nicht mehr vorgesehen, da erwartet wurde, dass der Brand von alleine ausläuft. Doch in der Nacht breitete sich das Feuer wegen des aufkommenden und wechselnden Windes aus, sodass auch wieder eine Gefahr für die angrenzenden Häuser bestand.

"In der Nacht wurde es sehr chaotisch. Deshalb waren wir froh, dass wir noch ausreichend Kräfte hier hatten und das Feuer wieder unter Kontrolle gebracht werden konnte", so Kreisfeuerwehr-Sprecher Lambert Brand. Am Sonntagvormittag dann die Entwarnung: Es gibt kein offenes Feuer mehr. Sorgen bereitete den Kameraden jedoch der für den Nachmittag vorhergesagte Wind, der die Glutnester wieder aufflammen lassen könnte. Von oben behielt der Flugdienst der Landesfeuerwehr das Gebiet im Blick. Auch eine Drohne der Feuerwehr Sögel überprüfte, wie sich das Feuer weiterentwickelt.

Die Geräte der Stunde seien aber vor allem Quads, berichtete Brand. Damit kämen die Feuerwehrleute in schwer erreichbare Bereiche, um so die Schläuche dorthin zu transportieren. Zusätzlich kam eine Löschraupe der Bundeswehr zum Einsatz, die bereits beim Moorbrand auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle in Meppen im September 2018 beim Löschen half. "Mit den breiten Ketten sackt sie nicht ein, sodass sie auch auf Gelände kommt, wo unsere Leute nicht hin können", so Brand.

Eine Pistenraupe der staatlichen Moorverwaltung, der das Gebiet zum Großteil neben der Stadt Papenburg und Privateigentümern gehört, schlug Schneisen in das Gelände, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Gleichzeitig beseitigte die Feuerwehr mit Kettensägen einige Bäume.

Der Bürgermeister der Stadt Papenburg, Jan Peter Bechtluft, war sowohl am Samstag als auch am Sonntag vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen. "Es ist bemerkenswert, wie die Einsatzkräfte wie Zahnräder ineinander greifen und die Lage in den Griff kriegen", betonte er. Ihnen und auch den vielen Landwirten, die mit ihren Gülletanks ausgeholfen hatten, sprach er seinen Dank aus.

Ab etwa 21 Uhr löste die Bereitschaft die Einsatzkräfte wieder ab, um über Nacht Brandwache zu halten. "Montag früh wird dann entscheiden, wie es weiter geht", erklärte der Kreisfeuerwehr-Sprecher. Das weitere Vorgehen sei vor allem von der Windprognose abhängig.

Die Birkenallee ist bis auf Weiteres zwischen Betlehem und Gutshofstraße gesperrt. Allerdings verirrten sich am Sonntag immer wieder Fahrradfahrer und Spaziergänger in die Straße und behinderten teilweise die Wege für die Einsatzfahrzeuge.

Die Ursache des Feuers ist noch unklar, die Ermittlungen dauern an. Doch nicht nur das Feuer beschäftigte die Einsatzkräfte. Denn die Coronavirus-Pandemie beinflusst auch die Arbeit der Feuerwehrleute. "Wir haben uns vorgenommen, voll einsatzbereit zu bleiben", betonte Brand. Bei so vielen Leuten sei es schwer, die vorgeschriebenen Abstände einzuhalten. Das Hauptproblem seien dabei die Einsatzfahrzeuge. "Wir gehen schon dazu über, in den Fahrzeugen Masken zu tragen." Material ebenso wie Desinfektionsmittel sei ausreichend vorhanden.

Beim Stichwort Moorbrand denken nicht nur Emsländer an den Großeinsatz im September 2018. Damals hatte das Feuer auf dem WTD-Gelände in Meppen 1224 Hektar befallen. Nachdem ein Militärhubschrauber auf dem Gelände Raketen auf ein Ziel im Moor abgefeuert hatte, geriet die Tinner Dose in Brand und das Emsland bundesweit in die Schlagzeilen. Denn das Feuer ließ sich erst nach fünf Wochen durch den Einsatz von weit mehr als 1700 Helfern von Feuerwehr, THW und Bundeswehr löschen. Auch in der Esterweger Dose gab es 2019 einen größeren Brand. Die Dürren der letzten Jahre erhöhen immer öfter die Wahrscheinlichkeit von zunehmenden Flächenbränden, auch dieser April ist bereits wieder sehr warm und trocken verlaufen. Seit 1969 ist das Aschendorfer Obermoor nach jahrelangem Kampf als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

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news-222 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Bewohner nach Evakuierung wieder zurück im Pflegeheim in Papenburg http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/bewohner-nach-evakuierung-wieder-zurueck-im-pflegeheim-in-papenburg/ Großalarm in Papenburg: Am Mittwochmorgen ist es zu einem Feuer in einem Zimmer eines Pflegeheimes gekommen. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten alle 82 Bewohner evakuiert werden. Auf dem Weg an den Einsatzort wurde ein Arzt auf der B 70 in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt.

Wie die Polizei mitteilt, stand gegen 6.15 Uhr plötzlich das Bett eines Patienten im Erdgeschoss eines Pflegeheims am Vosseberg in Brand. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Doch die Rauchentwicklung war so stark, dass ein Mensch, vermutlich die Stationsleitung, eine Rauchvergiftung erlitt und die Feuerwehr gemeinsam mit der Polizei entschied, das Gebäude mit all seinen Bewohnern zu evakuieren.

Die insgesamt mehr als 80 Bewohner wurden mit Bussen und mehreren Rollstuhl- und Liegendtransporten von den Maltesern in die Sporthalle an der Heinrich-von-Kleist-Schule sowie ins Marien-Hospital gefahren. Etwa 150 Einsatzkräfte waren beziehungsweise sind vor Ort.

Nach Angaben der Polizei ist die Brandursache bislang unklar. Den Angaben zufolge war das betroffene Zimmer zum Zeitpunkt des Feuers leer. Die Evakuierung aller 82 Bewohner sei veranlasst worden, nachdem die Feuerwehr einen stark überhöhten CO2-Wert im gesamten Gebäude festgestellt hatte. Die Polizei ermittelt.

Auf dem Weg nach Papenburg wurde ein Arzt auf der B 70 in Meppen in einen Verkehrsunfall verwickelt, bei dem zwei Menschen schwere Verletzungen erlitten. Nach Angaben der Polizei war der Mediziner in einem zivilen Pkw samt eingeschaltetem Blaulicht unterwegs. Als er ein Fahrzeug überholt habe, habe der entgegenkommende Verkehr abgebremst und sei an den Straßenrand gefahren. Dabei prallten laut Polizei vier Fahrzeuge aufeinander. Zwei Menschen im Alter von 20 und 21 Jahren wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Unfallbeteiligten kamen den Angaben zufolge mit leichten Verletzungen davon. Die Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt.

Mit rot-weißem Flatterband ist ein Abschnitt der Straße "Am Vosseberg" seit dem Morgen abgesperrt. In einer langen Reihe stehen Feuerwehrautos und Rettungswagen. Blaulichter zucken unentwegt. Die Rettungswagen richten einen Pendelverkehr zwischen dem Pflegeheim und dem Marien-Hospital beziehungsweise zwischen der Sporthalle an der Heinrich-von-Kleist-Oberschule ein. Mit einem Bus wird der Großteil der Bewohner abgeholt. Die übrigen, die auf einen Rollstuhl angewiesen oder bettlägerig sind, müssen gesammelt in einem Raum auf die Transporter vom Malteser Hilfsdienst und vom Roten Kreuz warten, die im Takt angefahren kommen. Immer wieder treffen Angehörige der Bewohner am Heim ein, werden jedoch von den Einsatzkräften zum eingerichteten Evakuierungszentrum an der Schule geschickt. Elf der Bewohner werden dagegen ins Krankenhaus gebracht, heißt es vom Hospital auf Anfrage. "Durch die interne Hausalarmkette wurde sowohl pflegerisches als auch ärztliches Personal mobilisiert und aufgestockt", sagte eine Sprecherin.

In der Sporthalle schlagen die Einsatzkräfte eine Notunterkunft auf. Für wie lange, ist vorerst unklar. Schulleiterin Marita Niehoff bietet spontan jede erdenkliche Hilfe an. Um 7.20 Uhr erreicht sie die Anfrage, ob sie die Sporthalle zur Verfügung stellen könne. Sie zögert keine Sekunde, wie die Schulleiterin im Gespräch mit unserer Redaktion sagt. "Das war für mich selbstverständlich."

Auf dem Parkplatz vor der Halle steht ein Reisebus. Weitere Heimbewohner werden mit Rettungswagen herangefahren. Einer nach dem anderen wird in die Sporthalle geführt - manche im Rollstuhl, andere zu Fuß, teils in Hausschuhen und Morgenmantel und in Decken gehüllt. Unterwegs sprechen ihnen die Helfer gut zu und beruhigend auf sie ein. Die Rede ist von einem "Schreck am Morgen" nach dem Brand und das Bedauern über den notgedrungenen Verzicht auf den morgendlichen Kaffee. Zwischenzeitlich schafft ein Feuerwehrmann Stühle mit Armlehnen aus der Schule heran.

Die Einsatzkräfte gehen mit der unerwarteten Situation augenscheinlich routiniert um. Ruhig, besonnen, zielgerichtet. Hand in Hand arbeiten Feuerwehrleute und Rettungskräfte vom Deutschen Roten Kreuz und Maltesern zusammen. "Das Zusammenspiel war hervorragend, sonst wäre das auch nicht so reibungslos abgelaufen", lobt Einsatzleiter und Stadtbrandmeister Josef Pieper. Mit den Maltesern zusammen übe die Feuerwehr häufig Notsituationen. "Wir haben auch solche Szenen schon durchgespielt. Das sitzt in Fleisch und Blut", so Pieper weiter. Etwa 40 Einsatzkräfte kümmern sich vor Ort um die Bewohner in der Turnhalle. Feldbetten, Tische und Stühle sind für sie aufgestellt. Die Lage in der Halle ist überaus ruhig und entspannt. Die Evakuierten werden mit Kaffee und Brötchen versorgt, unterhalten sich miteinander. Auch Notfallseelsorger sind vor Ort. Zu dritt kümmern sich Angelina Gerdes, Pastor Andreas Bröcher und Pastor Gerrit Weusthof um die Heimbewohner, sprechen ihnen ruhig zu, sorgen sich darum, dass Füße und Oberkörper warm sind, helfen beim Essen. "Die kleinen und praktischen Dinge eben", fasst Bröcher im Gespräch mit unserer Redaktion zusammen. "Einige haben sich noch wichtige Dinge aus dem Heim mitgenommen", erzählt er. Eine ältere Dame habe sich noch ihr Fotoalbum geschnappt. "Das war für sie hilfreich, dass man sich das mit ihr angucken und darüber reden konnte." Von der Arbeit der Einsatzkräfte zeigt sich später auch eine Angehörige, deren Mutter in dem Pflegeheim wohnt, berührt, als sie sich bei unserer Redaktion meldet. "Ich bin so unheimlich dankbar", sagt sie. "Das ist nicht selbstverständlich, wie sie in so einer Krisensituation Ruhe bewahrt und sich um die Alten gekümmert haben."

Dass für die Oberschüler zumindest für diesen Tag kein Sport in der Halle und dort auch keine Nachmittagsaktivitäten aus dem Ganztagsschulbetrieb stattfinden können, sei kein Problem, sagt Niehoff. Die Lehrer seien flexibel. Davon unabhängig sei die Aufregung an der Schule am Morgen groß gewesen. Viele Eltern hätten sich besorgt gezeigt, als sie vor Unterrichtsbeginn die zahlreichen Einsatzfahrzeuge gesehen hätten.

Während die Bewohner umsorgt werden, kümmert sich die Feuerwehr darum, Messungen im Heim durchzuführen, um dann zu entscheiden, ob Teile des Gebäudes wieder freigegeben werden können oder erst gereinigt werden müssen. Gegen 11 Uhr dann die Freigabe: Die Bewohner dürfen wieder zurück. Lediglich der Bereich der Demenzkranken bleibe gesperrt, weil er verrußt und verraucht sei, berichtet Pieper. Die Heimleitung organisiere jedoch andere Zimmer im Wohnheim für die betroffenen Bewohner.

Nach und nach werden die Evakuierten von den Einsatzkräften aus der Turnhalle zu den Transportern gebracht. Einzeln begleiten sie sie zum Eingang der Halle, wo Helfer an einem Tisch handschriftlich dokumentieren, wer das Notfalllager wieder verlässt. Anschließend werden die Heimbewohner, je nachdem ob zu Fuß oder per Rollstuhl unterwegs, auf die einzelnen Wagen, die in einer Reihe vor der Sporthalle stehen, zugeteilt und zurück ins Heim gebracht. Andere werden von ihren Angehörigen abgeholt. Um 12.30 Uhr ist die Turnhalle schließlich wieder leer, zumindest personell. Doch bevor die Einsatzkräfte Tische, Stühle und Liegen wieder zusammenpacken müssen, dürfen sie sich in der Mensa der Oberschule stärken. Schulleiterin Niehoff bietet die Verpflegung für die 40 Leute an: "Das, was wir tun können, tun wir", betont sie.

Das mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund acht Millionen Euro errichtete Pflegeheim für bis zu 88 Bewohner ist im Herbst 2017 eröffnet worden. Auf dem etwa 7000 Quadratmeter großen Gelände in direkter Nachbarschaft der DRK-Kita am Vosseberg stand einst das Papenburger Berufsbekleidungswerk, das bis 1982 existierte. Nach jahrzehntelangem Leerstand wurde der Komplex 2016 abgerissen. Das Pflegeheim errichtete der Investor Volker Schomaker aus Dörpen. Betrieben wird es von der Münchner Curanum AG.

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news-221 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Sechs Neuzugänge im letzten Jahr http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/sechs-neuzugaenge-im-letzten-jahr/ Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Papenburg-Obenende ließ Ortsbrandmeister Thorsten Bröring in seinem Jahresbericht nun das vergangene Einsatzjahr Revue passieren.

In der Summe 61 Mal riefen die Funkmeldeempfänger zum Einsatz. Die lange Trockenperiode im Sommer letztens Jahres bescherte auch den Kameraden vom Obenende neben dem "üblichen" Einsatzalltag den ein oder anderen Einsatz in Form von Flächen- oder Waldbränden. Auch beim Moorbrand in der Esterweger Dose rückten zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Obenende aus. Der Fachzug Wasserrettung wurde im zurückliegenden Jahr zu sechs Einsätzen alarmiert.

Der Begriff "Feuerkrebs" (Lungenerkrankung, die in Zusammenhang mit Tätigkeit in der Feuerwehr gebracht wird), welcher aktuell ein großes Thema in den Feuerwehren ist, führte auch am Obenende zu ersten Maßnahmen. Kreisbrandmeister Dyckhoff lobte in diesem Zuge die schnelle Umsetzung dieser Maßnahmen. Zu diesen zählt u.a. die Installation der neuen Abgasanlage für das Gerätehaus, sowie die Anschaffung von Trainingsanzügen, die nach den Einsätzen noch vor Ort angezogen werden, damit die mit Rauchgas verschmutzte Kleidung nicht zu gesundheitlichen Schäden führen und gereinigt werden kann.

Die Ortsfeuerwehr Obenende zählt derzeit 56 aktive Mitglieder, darunter 5 Frauen. Der Altersdurchschnitt aller Aktiven lag zum Jahresende bei 37,2 Jahren. Insgesamt wurden 5.980 Einsatzstunden geleistet. Hinzu kamen 1.536 Stunden im Rahmen des Ausbildungs- und Übungsdienstes.

Pascal Hermes, Steffen Cornelius, Nicklas Fehrmann, Nathalie Fehrmann, David Sonntag und Steffen Kleinhaus wurden im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau ernannt.

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news-220 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Ersthelfer retten Familie über Bulli-Dach aus brennendem Haus in Papenburg http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/ersthelfer-retten-familie-ueber-bulli-dach-aus-brennendem-haus-in-papenburg/ In Papenburg ist am frühen Montagmorgen ein Wohn- und Geschäftshaus am Grader Weg in Brand geraten. Eine fünfköpfige Familie, unter ihnen ein zwei Monate alter Säugling, konnten im letzten Moment dank des Eingreifens engagierter Ersthelfer aus dem Gebäude gerettet werden. Zu den Helfern gehörte auch Hund Balou.

Dramatische Szenen spielten sich um kurz nach 6 Uhr am Grader Weg in Papenburg ab. Innerhalb weniger Minuten muss das Wohn- und Geschäftshaus, in dessen Ladenlokal eine Änderungsschneiderei betrieben wird, in voller Ausdehnung gebrannt haben.

"Alles ging rasend schnell", berichtet Focko Peters, der im Haus gleich gegenüber wohnt. Sein Hund Balou, ein Mischling, hatte mehrfach gebellt und dadurch ihn und seine Verlobte Ines Kowalczyk auf das brennende Haus gegenüber aufmerksam gemacht. Der 41-Jährige zog das Nötigste an, schlüpfte ohne Socken in seine Schuhe und eilte nach Draußen. Dort sah er, wie im Obergeschoss die Nachbarn, ein Ehepaar, mit einem Säugling auf dem Arm am Fenster standen und nach Hilfe riefen. "Dichter schwarzer Rauch drang aus dem Haus, aus dem Ladenlokal kamen Flammen, die bereits die Dachrinne erreicht hatten", erklärt der Papenburger.

Ein 34-jähriger Radfahrer, der zufällig am Haus vorbei gekommen war, hatte bereits versucht, in das Haus zu gelangen und die Anwohner aus dem Obergeschoss zu retten. Das misslang, er musste wieder zurück auf die Straße, weil der Rauch bereits zu dicht war und den Weg durchs Treppenhaus versperrte. Der Ersthelfer klingelte an den beiden angrenzenden Häusern, um die Bewohner zu warnen.

Nachbar Focko Peters wiederum eilte zu seinem Nachbarn nebenan, Marvin Griep. Der war ebenfalls bereits auf das Feuer auf der gegenüberliegenden Seite aufmerksam geworden. Griep besitzt einen VW Bulli. Er startete das Fahrzeug und fuhr es bis vor das brennende Haus. Focko Peters und Mario Griep kletterten auf das Dach des Bullis, von dort auf das Vordach und retteten so das Ehepaar samt Säugling aus dem Obergeschoss - gerade noch rechtzeitig, wie sich herausstellte. "Nur wenige Augenblicke später zerplatzten die Fenster im Erdgeschoss und ein riesiger Feuerball schoss heraus", berichtet Focko Peters. Eine sogenannte Durchzündung von Rauchgas.

"Wenn die Ersthelfer nicht gewesen wären, hätten wir vermutlich schwerstverletzte oder sogar tote Personen aus dem Haus bergen müssen. Das hätte heute hier sehr viel schlimmer enden können", sagte Stadtbrandmeister Josef Pieper, der den Nachbarn, dem Radfahrer und natürlich Hund Balou ein großes Lob aussprach. "Ich denke, alle haben eine Dankesmedaille verdient", sagte Piepers. Allen Ersthelfern, zu denen auch zwei Polizisten gehörten, die noch vor der Feuerwehr am Einsatzort waren, bescheinigte Pieper ein "umsichtiges Handeln".

Der Mieter des Hauses und Vater des Säuglings, ein 40-Jähriger, erlitt genauso wie seine 35 Jahre alte Frau nur leichte Verletzungen, weil sie Rauch eingeatmet hatten. Das gilt auch für den zwei Monate alten Säugling und die beiden weiteren Kinder, ein zehn Jahre alter Junge und ein sieben Jahre altes Mädchen. Die beiden älteren Kinder hatten im Erdgeschoss des Gebäudes, rechts neben dem Ladenlokal, ihre Zimmer und wurden vermutlich durch das Klingeln des Radfahrers auf den Brand aufmerksam. Sie konnten jedenfalls das Haus aus eigener Kraft verlassen.

Der Vater erlitt zwar noch leichtere Brandverletzungen, weil er versucht hatte, durchs Treppenhaus zu gelangen, diese stellten sich aber nicht als schwerwiegend heraus, berichtete Stadtbrandmeister Pieper. Alle fünf Familienmitglieder kamen zur Beobachtung ins Papenburger Krankenhaus. Der 35 Jahre alte Radfahrer, der kurzzeitig das brennende Gebäude betreten hatte, erlitt ebenfalls eine leichte Rauchgasvergiftung, konnte aber nach einer Untersuchung das Krankenhaus wieder verlassen. Nicht mehr im Haus waren etwa zwölf Monteure, die im links angrenzenden Gebäudetrakt leben.

Alle drei Feuerwehren der Stadt Papenburg, Obenende, Untenende und Aschendorf, waren mit etwa 60 Kräften und acht Fahrzeugen im Einsatz. Sie gingen mit Atemschutz und über die Drehleiter gegen den Brand vor. Außerdem wurden sämtliche Räume des Hauses noch einmal durchsucht, um sicherzustellen, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befinden. Das war nicht der Fall.

Nach etwa einer Stunde war das Feuer gelöscht, die Nachlöscharbeiten zogen sich aber bis nach 10 Uhr hin. "Wir müssen sämtliche Zwischendecken öffnen", berichtete Stadtbrandmeister Pieper. Mehrere Anwohner unterstützten die Einsatzkräfte, zu denen auch der Malteser Hilfsdienst gehörte, mit Kaffee und anderen Heißgetränken.

Der Grader Weg musste für die Lösch- und Aufräumarbeiten zwischen Dieckhausstraße und Am Vosseberg bis etwa 11 Uhr voll gesperrt werden. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es aber nicht. Was genau zu dem Feuer geführt hat und wie hoch der Schaden ist, ist im Moment noch unklar. Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Entstanden sein muss das Feuer im Bereich der Schneiderei, heißt es in einer ersten Einschätzung von Brandsachverständigen der Polizei.

Innerhalb weniger Stunden haben sich am Montagvormittag im sozialen Netzwerk Facebook engagierte Papenburger organisiert, um Sachspenden für die Familie zu sammeln. "Die Familie hat nix mehr", heißt es in einer Nachricht in der Gruppe "Papenburg, gestern und heute", die mehr als 12.000 Mitglieder hat. Gebraucht werde zum Beispiel Kleidung für die Kinder (Mädchen-Größe 62/68 und 134, Jungen-Größe 140, Erwachsenen-Kleidung S und M), Bettwäsche, Handtücher, Spielzeug und so weiter, heißt es. Eine Sammelstelle wurde im Imbiss Meyers Tannen, Meyers Tannen 59, eingerichtet.

Link zum NOZ-Artikel

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news-219 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Papenburger Feuerwehr für Moorbrand-Einsatz ausgezeichnet http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/papenburger-feuerwehr-fuer-moorbrand-einsatz-ausgezeichnet/ Die drei Ortsfeuerwehren der Stadt Papenburg haben gemeinsam am Samstagabend ihr Kameradschaftsfest gefeiert. Die Neuauflage bei bester Stimmung im Saal des Hotels Hilling am Obenende begann mit der Ehrung von vier und die Beförderung von 19 Mitgliedern.

Ortsbrandmeister Georg Kruth von der gastgebenden Ortsfeuerwehr Untenende konnte außer den Feuerwehrmännern und -frauen auch zahlreiche Gäste begrüßen. Darunter waren Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, der stellvertretende Abschnittsleiter EL-Nord Hans-Bernd Ahlers sowie Papenburgs stellvertretenden Bürgermeister Heiner Butke (CDU). Dieser lobte die ständige Einsatzbereitschaft und dankte auch den Partnern der Feuerwehrleute: "Deren Bereitschaft, die Feuerwehrarbeit zu unterstützen, ist alles andere als selbstverständlich."

Butke bekräftigte die Entscheidung der politischen Gremien, den Mitgliedern der Feuerwehr Vorrang bei der Vergabe von Bauplätzen zu gewähren. Dem sichtlich überraschten Stadtkommando überreichte der stellvertretende Bürgermeister eine vom niedersächsischen Minister Boris Pistorius (SPD) unterzeichnete Urkunde als Dankeschön "für den außergewöhnlichen Einsatz bei der Bekämpfung des Moorbrandes auf der Wehrtechnischen Dienststelle 91 im Herbst 2018", wie es auf dem Schriftstück steht.

Stadtbrandmeister Josef Pieper bezeichnete das Fest als inzwischen festen Bestandteil im Veranstaltungskalender der Wehr. "Und das freut mich sehr", so der Aschendorfer. Der Zusammenhalt der Wehren sei auch 2019 weiter gewachsen. "Das kann man an den 216 Einsätzen sehen, die wir gemeinsam bewältigt haben", sagte Pieper. Vor allem habe man den Zusammenhalt in den herausfordernden Momenten, von denen es auch in diesem Jahre wieder einige gegeben habe, bemerkt. Als Beispiele nannte er die Großbrände auf dem Gelände des Unternehmens Holzrecycling Papenburg im Nordhafen, in der Poststraße und im sogenannten Schepersturm, wie auch bei der Großübung aller Feuerwehren bei der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Aschendorf.

In diesem Jahr ist es Pieper zufolge der Feuerwehr Papenburg wieder bei Kernaufgaben gelungen, seine Qualität bei der Sicherheit und dem Schutz der Papenburger unter Beweis zu stellen. "Wir haben auch 2019 gezeigt, dass wir für unsere Bürger da sind. Ob nun bei Unwettereinsätzen, schweren Verkehrsunfällen, Bränden oder Taucheinsätzen - auf die freiwillige Feuerwehr kann man sich in Papenburg zu 100 Prozent verlassen." Dabei rücke die Wehr immer mit der gleichen Ernsthaftigkeit und Professionalität aus, "ob es nun um einen Großbrand geht, oder um einen Fehlalarm einer Brandmeldeanlage."Dieses werde im Übrigen auch von den Bürgern und der Stadt selbst so erkannt: "So erhalten wir auch aus dem Rathaus die Unterstützung bei den Aufgaben, die vor uns liegen", sagte Pieper.

Nach den Worten des Stadtbrandmeisters handelt es sich um die gemeinsame Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplanes, die Einstellung eines hauptamtlichen Gerätewartes in 2020 und "wenn alles klappt, können wir bereits in Kürze einen neuen Gerätewagen Logistik in Empfang nehmen." Darüber hinaus stehe die Ausschreibung eines neuen Tanklöschfahrzeuges (TLF) vom Typ 3000 Wald für die Ortswehr Aschendorf auf dem Programm, ebenso wie eine gemeinsame Fahrt zur Interschutz nach Hannover und die Schwarz-Weiß-Trennung bei der PSA an. "Das war ein Thema, das in diesem Jahr im Mittelpunkt stand, vor allem beim Brand im Nordhafen.

Auch bei anderen Einsätzen ist die Kooperation mit den Feuerwehren in Ostfriesland und dem übrigen Kreisgebiet gut. Ich bin sehr froh, dass wir hier eine gute Zusammenarbeit haben", so der Aschendorfer weiter. "Deshalb darf ich heute auch den Kameradinnen und Kameraden der Nachbarwehren ein großes Dankeschön aussprechen - ebenso wie der Stadt, die durch Rat und Verwaltung uns in unserer ehrenamtlichen Arbeit unterstützt und ausrüstet."

Beim Blick in den mit rund 225 Personen gefüllten Saal sagte Pieper weiter: "Das größte Dankeschön und die größte Anerkennung gilt heute Abend aber natürlich Euch! Ohne euch und euren Einsatz bräuchten wir uns über diese vielen spannenden Themen, die ich aufgezählt habe, gar keine Gedanken machen." Ergänzend hieß es: "Denn ihr seid das Herz und die Seele der Papenburger Feuerwehr. Mit eurem Engagement setzt ihr euch für die Bürger ein und helft in jeder Notlage. Das kann man nicht oft genug würdigen und auch nicht oft betonen - denn ihr macht das alles freiwillig."

Genauso dankte Pieper den Familien und Partnern der Retter. "Ohne die Unterstützung im engsten Kreise ist so ein forderndes Ehrenamt gar nicht zu machen. Euch allen also ein herzliches, tief empfundenes Dankeschön. Dieser Abend ist für Euch alle gedacht und darum wollen wir gemeinsam feiern, nicht nur als Belohnung für das Geleistete, sondern auch als Wertschätzung für die gesamte Feuerwehr in Papenburg."

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-218 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 Feuerwehr muss brennende Filteranlage in Papenburg löschen http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/feuerwehr-muss-brennende-filteranlage-in-papenburg-loeschen/ Eine heiß gelaufene Filteranlage für Metallspäne hat am Montagmittag zu einem größeren Feuerwehreinsatz im Gewerbegebiet Flachsmeerstraße in Papenburg geführt. Mitarbeiter der Firma ESK (Ems Stahl- und Konstruktionsbau), die inzwischen die Hallen der früheren Schmitz Stahl- und Konstruktionsbau GmbH bezogen haben, hatten Alarm geschlagen, weil aus der Anlage in einer kleineren Halle der Firma an der Segelmacherstraße im Gewerbegebiet Flachsmeerstraße dichter Rauch drang.

"Wir haben sofort die Feuerwehren Aschendorf und Obenende mit alarmiert, um genügend Atemschutzträger vor Ort zu haben", sagte Michael Schütte, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Untenende, auf Anfrage am Einsatzort. Offene Flammen seien nicht zu sehen gewesen, vielmehr handelte es sich um einen Schwelbrand der insgesamt acht Filtereinsätze und von Staub, sagte Schütte.

Die Anlage wurde geöffnet, um die runden Filter in einen Metallcontainer zu legen. Dieser wurde dann vor das Hallentor gebracht, um dort die heißen Filter endgültig abzulöschen. Ursache für den Schwelbrand dürfte ein technischer Defekt gewesen sein, erklärte Schütte.

Gegen 13.30 Uhr konnte ein Großteil der Einsatzkräfte, die Schütte auf rund 45 schätzte, abrücken. Zu größeren Beeinträchtigungen des Verkehrs oder der Arbeitsabläufe in der Firma kam es nicht. In den benachbarten größeren Hallen des Unternehmens wurde weitgehend normal weitergearbeitet, lediglich einige wenige Arbeiter verfolgten das Treiben der Feuerwehr in der Nachbarschaft.

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news-217 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 18-Jähriger stirbt bei Badeunfall in der Ems - Taucher finden jungen Mann in Steinbild http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/18-jaehriger-stirbt-bei-badeunfall-in-der-ems-taucher-finden-jungen-mann-in-steinbild/ Ein 18-Jähriger ist am Sonntagnachmittag in Steinbild bei einem Badeunfall in der Ems ertrunken. Ein Großaufgebot an Hilfskräften war vor Ort.

Wie ein Sprecher der Feuerwehr auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, wollte der junge Mann gegen 16 Uhr durch die Ems schwimmen. Der junge Flüchtling aus Afghanistan war in Begleitung mehrerer Freunde. Nachdem er den Fluss von der Kirchstraße in Steinbild aus betreten und durchschwommen hatte, wollte er wieder zurück ans Ufer schwimmen. Dabei sei der junge Mann untergegangen, wie Passanten, die in einem Boot vorbeikamen, berichteten. Diese seien auch sofort ins Wasser gesprungen, hätten den 18-Jährigen aber nicht finden können, so die Feuerwehr.

Feuerwehr und DLRG waren mit drei Sonarbooten auf der Ems und fanden den jungen Mann gegen 18.30 Uhr leblos auf dem Grund der Ems in etwa 5,60 Metern Tiefe. Auch Taucher der Feuerwehren Papenburg Obenende, Meppen und Haren waren vor Ort und suchen die Ems ab.

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news-216 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 18 Verletzte aus verrauchter KJPP gerettet http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/18-verletzte-aus-verrauchter-kjpp-gerettet/ Es raucht und qualmt am Samstag, 25. Mai, auf Station 23 in der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik (KJPP) Aschendorf des Marien Hospitals Papenburg Aschendorf. 18 Personen sind vermisst.

Gegen 9.30 Uhr löst ein Rauchmelder der Station aus. Die Rettungsleitstelle wird alarmiert, die Einsatzkräfte der Feuerwehr Aschendorf treffen als Erstes ein. Schnell wird klar, es handelt sich bei dem Szenario um eine Stadtübung mit dem Schwerpunkt Massenanfall von Verletzten.

Am Samstag fand die Stadtübung der Feuerwehren bei der Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik (KJPP) Aschendorf statt. Einige Personen stehen auf dem Balkon und können nicht zurück ins verqualmte Gebäude. Andere Verletzte haben sich ein Stockwerk höher gerettet, der Fluchtweg ist abgeschnitten. Diese Personen gilt es ausfindig zu machen, zu evakuieren und zu retten. Mehrere Atemschutzgeräteträger sind unterwegs. Hinzu kommt ein Atemschutzfall eines Feuerwehrmanns, der ebenfalls gerettet werden muss.

Unter anderem wurden die Hubrettungsbühne der Werkfeuerwehr der Meyer Werft und die Drehleiter der Feuerwehr Papenburg-Untenende sowie der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Emsland eingesetzt. Die Schnelleinsatzgruppe des Malteser Hilfsdienstes hatte zur Erstversorgung vor dem Gebäude eine Verletztensammelstelle eingerichtet.

Insgesamt waren rund 120 Einsatzkräfte aus den Wehren Aschendorf, Untenende, Obenende, die Werkfeuerwehr der Meyer Werft, die Technische Einsatzleitung des Landkreises Emsland und der Malteser Hilfsdienst im Einsatz. Auch ein Teil des Krisenstabs des Marien Hospitals kam zusammen.

Insgesamt dauerte die Übung rund 90 Minuten. "Für mich ist der Einsatz sehr gut organisiert und stringent abgelaufen", sagte Erster Stadtrat der Stadt Papenburg, Hermann Wessels, bei einer gemeinsamen Erbsensuppe, die vom Marien Hospital zur Verfügung gestellt wurde. Er dankte allen Einsatzkräften für ihr Engagement und ihre Einsatzbereitschaft auch im Namen von Bürgermeister Jan Peter Bechtluft.

Mirco Krange, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Aschendorf, hatte im Vorfeld die Übung ausgearbeitet. Das Hauptziel: die Zusammenarbeit und Koordination der Feuerwehren, mit dem Malteser Hilfsdienst sowie der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Emsland bei einem Massenanfall von Verletzten erproben. Daneben sollte der Einsatz mit Atemschutzgeräten geschult werden. "Wir sind mit der Übung sehr zufrieden. Die Abläufe haben im Großen und Ganzen reibungslos funktioniert", sagte Krange.

"Die KJPP ist flächendeckend mit einer Brandmeldeanlage ausgestattet und auf dem neuesten Stand der Technik. Die Rahmenbedingungen sind gut", teilte der Technische Leiter des Marien Hospitals, Thomas Krallmann, mit. Im Vorfeld hatte es umfangreiche Absprachen mit dem Krankenhaus und der Feuerwehr gegeben. Alle Beteiligten waren sich am Ende einig: Die Zusammenarbeit hat einwandfrei funktioniert. "Wir sind beeindruckt von der Professionalität der Truppe", so Krallmann.

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news-215 Sa, 15 Mai 2021 06:37:57 +0200 500.000 Euro Schaden nach Feuer in Wohn- und Geschäftshaus http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/500000-euro-schaden-nach-feuer-in-wohn-und-geschaeftshaus/ Auf etwa 500.000 Euro schätzt die Polizei den Schaden nach dem Feuer in einem Wohn- und Geschäftshaus in Aschendorf. Das Gebäude ist nach dem Brand am Samstagnachmittag vorerst unbewohnbar. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Was das Feuer ausgelöst hat, ist nach Angaben der Beamten auch einen Tag nach dem Brand, der einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungskräften und Polizei ausgelöst hat, noch unklar. Fest steht den Ermittlern zufolge bislang lediglich, dass das Feuer im Obergeschoss des Gebäudes ausbrach und sich über den gesamten Dachstuhl ausbreitete, der dadurch teilweise einstürzte.

Alle Bewohner, die zum Zeitpunkt des Brandes zuhause waren, konnten sich rechtzeitig ins Freie bringen. Mithilfe der Stadt Papenburg wurden sie in Ersatzunterkünften untergebracht. Das Gebäude mit sechs Wohnungen sowie Geschäftsräumen, darunter einer Allgemeinarztpraxis, ist laut Polizei vorerst unbewohnbar.

Schon von weitem ist eine dichte Rauchsäule zu sehen, die am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr über der Aschendorfer Ortsmitte aufsteigt. In dem Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke Poststraße/Molkereistraße ist ein Feuer ausgebrochen. "Vermutlich auf dem Balkon einer der Wohnungen im Obergeschoss", sagt der stellvertretende Ortsbrandmeister Thorsten Bögemann. Von dort aus hätten die Flammen auf das Gebäude übergegriffen.

Um 16.35 Uhr werden die Einsatzkräfte alarmiert. Als sie eintreffen, schlagen sichtbar Flammen aus dem Dachstuhl. Die Feuerwehrleute starten teils unter Atemschutz Löschangriffe von mehreren Seiten. Für die Aschendorfer Feuerwehr dürfte es eine der kürzesten Anfahrten ihrer Einsatzgeschichte sein. Das Gebäude steht direkt neben dem Feuerwehrhaus. Einen Teil der Löscharbeiten absolvieren sie von dessen Dach aus.

Schaulustigen, die von allen Seiten an den Brandherd strömen, schlägt zum Teil die Hitze aus dem Haus entgegen. Einige zücken ihre Mobiltelefone und machen Fotos.

Zur Unterstützung der Aschendorfer Feuerwehr rücken die Kameraden vom Unten- und Obenende an. Wegen der Größe des Gebäudes stößt später die Feuerwehr Dörpen mit einer zweiten Drehleiter hinzu. Auch Polizei und Rettungskräfte sind vor Ort. Letztere brauchen offenbar aber nicht einzugreifen.

Wie Bögemann berichtet, konnten alle Bewohner, die zum Zeitpunkt des Brandausbruchs zuhause waren, das Gebäude rechtzeitig verlassen. Die Allgemeinarztpraxis hat geschlossen. "Trotzdem haben wir das Gebäude zunächst nach weiteren Personen durchsucht. Das hat oberste Priorität", erklärt der stellvertretende Ortsbrandmeister. Nach derzeitigem Stand sei niemand verletzt, so Bögemann.

Ortsbrandmeister Mirco Krange leitet den Einsatz der schätzungsweise bis zu 90 Feuerwehrleute. Zwischenzeitlich quillt immer wieder dunkler Rauch aus dem Gebäude. Augenscheinlich fressen sich die Flammen durch das Obergeschoss. Gelegentlich ist ein lautes Knacken zu hören. Dachpfannen purzeln zu Boden und geben den Blick auf verkohltes Gerippe des Dachstuhls frei. Um besser an den Brandherd zu gelangen, bringen zwei Feuerwehrleute aus dem Korb der Drehleiter heraus Teile des Giebels gezielt zum Einsturz.

Ein Polizeibeamter ärgert sich derweil sichtlich über die Schaulustigen. "Gaffen ist teuer. Wer hier nichts zu suchen hat, zahlt!", rüffelt er einige. Daraufhin trollt sich ein Teil der Gaffer. Ein Mitarbeiter des Energieversorgers EWE schaltet die Strom- und Gaszufuhr ab. Erschöpft und mit zum Teil hochrotem Kopf hocken sich mehrere Feuerwehrleute auf den Bürgersteig. Wasserflaschen machen die Runde. Der Besitzer eines nahe gelegenen Restaurants schleppt eine Kiste mit Cola und Wasser heran. Die Getränke finden dankbare Abnehmer.

Der Ordnungsamtsleiter der Stadt Papenburg, Matthias Heyen, macht sich ein Bild von der Lage. Es müssen Übergangsunterkünfte für die Bewohner organisiert werden. Zwischenzeitlich dürfte nahezu das gesamte Gebäude von Löschwasser durchtränkt sein. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes sperren das Gebäude am Abend ringsherum ab. Die Polizei beschlagnahmt den Einsatzort.

Derweil setzt sich der Schaulustigen-Tourismus am Sonntag fort. Mehrere Radfahrer umkurven das Gebäude und richten neugierige Blicke gen Dachstuhl. Noch immer hängt der Geruch von Brandrauch in der Luft.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

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