RSS Feed http://www.feuerwehr-obenende.de RSS Feed der Feuerwehr Papenburg Obenende de Copyright Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 TYPO3 news-250 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Feuerwehr Papenburg ehrt ihre Jubilare - Ehrenmedaille für scheidenden Bürgermeister http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/feuerwehr-papenburg-ehrt-ihre-jubilare-ehrenmedaille-fuer-scheidenden-buergermeister/ Auch in diesem Jahr konnte das Feuerwehrfest der Papenburger Feuerwehren nicht wie gewohnt stattfinden, die andauernde Coronapandemie machte ein Zusammenkommen für die freiwilligen Einsatzkräfte unmöglich.

Dennoch konnte die Feuerwehrführung auch in diesem Jahr wieder langjährige Mitglieder auszeichnen: In einer kleinen Feierstunde in der Gaststätte Schulte-Lind wurden Uwe Leffers und Ewald della Valle (beide Ortsfeuerwehr Aschendorf) für jeweils 25 Dienstjahre in der Feuerwehr ausgezeichnet. Richard Wiels, Alfons Koppers, Gerhard Berlage, Jürgen Meyer und Hans-Hermann Rodemann (alle Ortsfeuerwehr Obenende) erhielten Auszeichnungen für je 40 Dienstjahre. Heinz Dickebohm (ehemaliger Ortsbrandmeister Ortsfeuerwehr Untenende) wurde für 50 Dienstjahre geehrt. Sie nahmen die Ehrung von Abschnittsbrandmeister Gerd Köbbe (Werlte) entgegen.

"Insgesamt zeichnen wir heute 300 Dienstjahre aus", bemerkte Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) in seiner Ansprache. Jeder der ausgezeichneten Kameraden sei ein Beispiel und Vorbild für die Feuerwehr und ihre Arbeit. Viele der Kameraden hätten in den letzten Jahren auf vielfältige Art und Weise Verantwortung in der Feuerwehr übernommen und die ehrenamtliche Arbeit damit aktiv unterstützt.

Eine besondere Ehrung wurde dem scheidenden Bürgermeister Jan Peter Bechtluft selbst zuteil. Bechtluft, der sein Amt am 01.11. dieses Jahres an seine Nachfolgerin Vanessa Gattung (SPD) abgibt, erhielt die Niedersächsische Feuerwehr-Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes: Bechtluft war 15 Jahre Bürgermeister in Papenburg und vorher bereits als Fachbereichsleiter für die Feuerwehr zuständig. "Durch diese lange Zeit, in der ich die Feuerwehr und ihre Arbeit begleiten durfte, kann ich einschätzen, welche gute und konstruktive Arbeit durch Sie geleistet wird", lobte das Stadtoberhaupt die ehrenamtlichen Einsatzkräfte. "Insbesondere die starke körperliche und seelische Belastung ist mir bei vielen großen Einsätzen immer wieder vor Augen geführt worden", so Bechtluft weiter. "Dass ich nun zum Ende meiner Dienstzeit ausgezeichnet werde, nehme ich auch als Zeichen der guten und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Verwaltung in den letzten 20 Jahren wahr".

Stadtbrandmeister Josef Pieper zählte die Verdienste des Stadtoberhauptes in Bezug auf die Feuerwehr auf: "Unter anderem wurden 11 Fahrzeuge angeschafft, darunter auch eine neue Drehleiter für die Schwerpunktfeuerwehr am Untenende und ein Gerätewagen für die Fachgruppe Wasserrettung am Obenende". Auch die Unterstützung in Bezug auf zahlreiche Baumaßnahmen zählte Pieper auf: "Als letztes wäre hier sicherlich die Parkplatzneugestaltung am Aschendorfer Feuerwehrhaus zu nennen."

Pieper zeigte sich optimistisch, dass auch die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Stadtrat und Stadtverwaltung von vertrauensvoller Art und Weise sein wird. Bechtlufts Ansprache und die anschließende Ehrung wurde von stehenden Ovationen der anwesenden Feuerwehrleute und Gäste begleitet.

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news-249 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Obenender Feuerwehr befreit Katze aus Sickerschacht http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/obenender-feuerwehr-befreit-katze-aus-sickerschacht/ Am späten Dienstagabend rückte die Ortsfeuerwehr Papenburg-Obenende zu einer Tierrettung in die Straße Splitting rechts aus. Die Bewohner eines Mehrparteienhauses nahmen seit einigen Stunden deutlich hörbare Laute einer Katze wahr, konnten das Tier jedoch nicht genau lokalisieren. Man vermutete, dass die Katze in ein Regenfallrohr gestürzt war und sich aus ihrer misslichen Lage nicht selbst befreien konnte.

Die Obenender Feuerwehr demontierte das Fallrohr und konnte mit Hilfe einer Spezialkamera das Tier in etwa fünf Meter Entfernung in einem Sickerschacht lokalisieren. Nach dem Freilegen der Schachtabdeckung in etwa 80 cm Tiefe, konnte die Katze nach gut zwei Stunden unverletzt gerettet werden. Das Jungtier wurde in die Freiheit entlassen.

 

 

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news-248 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Nico Stier besteht Prüfung zum Feuerwehrtaucher http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/nico-stier-besteht-pruefung-zum-feuerwehrtaucher/ Ab sofort verstärkt Nico Stier als geprüfter Feuerwehrtaucher der Stufe 2 die Fachgruppe Wasserrettung der Papenburger Feuerwehr. Am heutigen Sonntagvormittag absolvierte er im Beisein des Feuerwehrlehrtauchers Björn Brand (Feuerwehr Meppen) sowie unserem Leiter der Tauchergruppe Christoph Strohschnieder zuerst die praktische Prüfung am Erste Wiek See. Hier galt es, vom Feuerwehrboot aus abzutauchen und unter Wasser technische Arbeiten durchzuführen. Geprüft wurde zudem der kontrollierte Aufstieg sowie die Rettung eines in Not geratenen Taucher.

Nach dem Praxisteil folgte am Feuerwehrhaus noch die Beantwortung eines Fragenkataloges. Sowohl Theorie als auch die Praxis meisterte Nico mit Bravour.

Herzlichen Glückwunsch , Nico!

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news-247 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Garagenbrand in Papenburg-Obenende gelöscht - Erheblicher Sachschaden http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/garagenbrand-in-papenburg-obenende-geloescht-erheblicher-sachschaden/ In der Fehnstraße in Papenburg haben am Dienstagnachmittag zwei Garagen gebrannt. Das Feuer drohte zunächst auf ein Wohnhaus überzugehen. Dies konnten die Feuerwehren jedoch verhindern.

Gegen 16 Uhr ist die Feuerwehr Papenburg Obenende am Dienstag zu einem Garagenbrand in der Fehnstraße ausgerückt. Dort brannte aus bisher ungeklärter Ursache zunächst nur eine Garage eines Einfamilienhauses. Das Feuer breitete sich jedoch auf die Nachbargarage und einen Holzschuppen aus und drohte auch auf ein Wohnhaus überzugehen.

Da das Garagentor durch die starke Hitzeentwicklung erheblich beschädigt wurde, konnte es nur mithilfe eines Spreizgerätes geöffnet werden, um das Feuer löschen zu können. Es kam vor Ort zu einer starken Rauchentwicklung. Die Anwohner sollten deshalb Türen und Fenster geschlossen halten.

Die Papenburger Feuerwehren Obenende und Untenende sowie Aschendorf hatten das Feuer gegen 17 Uhr jedoch löschen können. Sie waren mit sieben Fahrzeugen, darunter auch die Drehleiter, im Einsatz und bekämpfen das Feuer zudem unter Atemschutzmasken. 40 Einsatzkräfte waren vor Ort.

Der Sachschaden ist laut Michael Schütte, Papenburgs Feuerwehrsprecher, jedoch erheblich. "In einer der Garagen stand ein Pkw, der ist vollkommen ausgebrannt. In der anderen standen zudem viele Fahrräder." Auch an einem der Wohnhäuser sei es zu einer leichten Beschädigung an einem der Fenster gekommen. Ein Übergreifen des Feuers auf die angrenzenden Wohnhäuser konnte jedoch verhindert werden.

Personen kamen laut Feuerwehr bei dem Brandereignis nicht zu Schaden. Allerdings wurde bei den Löscharbeiten ein Feuerwehrmann leicht verletzt, wie die Polizei später mitteilte. Die Höhe des Sachschadens wird auf etwa 60.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-246 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Weniger Dienste, aber mehr Einsätze - Pandemie prägte das Jahr 2020 http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/weniger-dienste-aber-mehr-einsaetze-pandemie-praegte-das-jahr-2020/ Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Papenburg-Obenende ließ Ortsbrandmeister Thorsten Bröring in seinem Jahresbericht nun das vergangene Einsatzjahr Revue passieren. Auch bei der Obenender Wehr machte sich die immer noch andauernde weltweite Pandemielage bemerkbar. Der Dienst- und Ausbildungsbetrieb musste für mehrere Monate auf ein notwendiges Minimum heruntergefahren werden.

Gestiegen stattdessen sind die Einsatzzahlen im vergangenen Jahr. In der Summe 78 Mal rückten die Kameradinnen und Kameraden aus. Die Trockenperiode im Frühjahr 2020 resultierte in einen der größten Moorbrände der vergangenen Jahrzehnte im Stadtgebiet und hielt nicht nur die Obenender tagelang in Atem.

Die Fachgruppe Wasserrettung wurde in 2020 zu neun Einsätzen alarmiert. Erstmals kam dabei auch das neu beschaffte Sonargerät zum Einsatz. Für eine Personensuche in Haren und eine Tiersuche im Erste-Wiek See wurden die derzeit 11 speziell ausgebildeten Kameraden alarmiert.

Die Ortsfeuerwehr Obenende zählt derzeit 56 aktive Mitglieder, darunter 5 Frauen. Der Altersdurchschnitt aller Aktiven lag zum Jahresende bei 37,7 Jahren. Insgesamt wurden 6760 Einsatzstunden geleistet. Hinzu kamen 885 Stunden im Rahmen des Ausbildungs- und Übungsdienstes.

Andre Gedecksnis und Sven Tschackert wurden im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau ernannt. Befördert wurden Franziska Feimann und Sascha Sanders zum Oberfeuerwehrmann/frau, Marten Cornelius, Jan-Richard Wiels und Tobias Meyer zum Hauptfeuerwehrmann, Michael Albers, Frank Berlage, Ralf Kleinhaus und Gerd Berlage zum ersten Hauptfeuerwehrmann, Frank Cornelius und Gary Skiebnewski zum Löschmeister, Christian Terveer und Jens Kötter zum Oberlöschmeister und Stefan Sürken zum Hauptlöschmeister.

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news-245 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Großbrand in Papenburg: Einsatz nach knapp acht Stunden beendet http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/grossbrand-in-papenburg-einsatz-nach-knapp-acht-stunden-beendet/ Am frühen Mittwochmorgen ist es in einer Halle in Papenburg, in der Kunststoff gelagert wird, zu einem Großbrand gekommen. Die Feuerwehr war mit dem Nachlöschen noch bis zum Nachmittag befasst.

Nach ersten Angaben der Polizei ging gegen 5.35 Uhr die Alarmierung bei der Rettungsleitstelle ein. Eine Lagerhalle eines holz- und kunststoffverarbeitenden Betriebes an der Seeschleusenstraße stand in Vollbrand. Die massive Rauchwolke über Papenburg war auch aus rund 15 Kilometern Entfernung noch gut zu erkennen.

In Brand geraten waren nach Auskunft von Michael Schütte, Sprecher der Feuerwehr Papenburg, in der Halle gelagerte Recycling-Kunststoffe. Laut Schütte waren auch gegen 8 Uhr noch rund 160 Einsatzkräfte im Einsatz. Es sei ein regelrechtes Großaufgebot auf dem Firmengelände.

Neben den Papenburger Feuerwehren rückten unter anderem auch Wehren aus dem südlichen Ostfriesland und die Werkfeuerwehr der Meyer Werft mit ihrer Hubrettungsbühne an. Daneben unterstützten die Feuerwehr Surwold mit einer Drehleiter und die Wehren der Stadt Weener mit Atemschutzgeräten.

Bei den weiteren Nachlöscharbeiten kam außerdem das Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) der Feuerwehr Jemgum zum Einsatz: Das Fahrzeug kann ferngesteuert nah an den Brandherd herangebracht werden und kommt auch im Emstunnel auf der Autobahn zum Einsatz.

Gegen 8.30 Uhr hatten die Kameraden das Feuer zwar unter Kontrolle, bis zum Nachmittag waren sie jedoch mit dem Nachlöschen beschäftigt, um ein Wiederaufflammen des Brandes zu verhindern. Mithilfe eines Radladers wurden die letzten Reste des Brandguts aus der Halle gebracht und unter freiem Himmel abgelöscht.

Um kurz nach 14 Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken. Die insgesamt rund 220 Einsatzkräfte wurden von der Versorgungseinheit des Malteser Hilfsdienstes versorgt. Schütte zufolge war der Einsatz für die Feuerwehrleute überaus "kräftezehrend".

Die Höhe des Sachschadens steht laut Polizei derzeit noch nicht fest. Die Beamten haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Wegen der starken Rauchentwicklung sollten Anwohner zunächst Fenster geschlossen halten. Der angrenzende Straßenverkehr sei zunächst nicht beeinträchtigt gewesen. Menschen befanden sich nach Angaben der Polizei nicht auf dem Firmengelände. "Unmittelbar am und im Gebäude sind derzeit keine Personen in Gefahr", sagte ein Polizeisprecher am Morgen.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung, die zeitweise in Richtung Papenburger Innenstadt zog, wurde vorsorglich für das Papenburger Stadtgebiet eine Warnmeldung herausgegeben sowie der Gefahrgutzug des Landkreises Leer (Ostfriesland) alarmiert. Die Fachkräfte nahmen im weiteren Verlauf Messungen im Stadtgebiet vor. Schütte zufolge wurden auch vor allem die Schulen in den Blick genommen. Eine Gefahr für die Bevölkerung durch Schadstoffbelastung wurde nach dem Messen jedoch ausgeschlossen.

Link zum NOZ Online-Artikel

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news-244 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Auto in Papenburger Kanal: Anwohner birgt verunglückte Frau http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/auto-in-papenburger-kanal-anwohner-birgt-verunglueckte-frau/ Eine Frau ist am Samstagmittag in Papenburg mit ihrem Auto an der Straße Splitting rechts in den Kanal geraten. Ein Ersthelfer brachte die 53-Jährige zurück an Land. Sie wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Erkenntnissen der Polizei zufolge war die Frau mit ihrem Nissan im Stadtteil Obenende auf der Straße Splitting rechts in Richtung Surwold unterwegs. Unweit der Einmündung des Burlagewegs verlor sie gegen 13 Uhr vermutlich aufgrund plötzlich auftretender gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet mit ihrem Wagen in den Splittingkanal.

Nach Auskunft der Polizei war ein Anwohner als Ersthelfer zur Stelle. Der 24-Jährige war ins Wasser gesprungen, befreite die bewusstlose Frau aus ihrem Wagen und brachte sie zurück an Land.

Die Freiwillige Feuerwehr Papenburg-Obenende war mit ihrer Gruppe Wasserrettung vor Ort im Einsatz. Laut Einsatzleiter Jürgen Meyer durchsuchte ein Taucher der Gruppe den Unfallwagen nach Dokumenten der verunglückten Frau, unter anderem um so dem Rettungsdienst für die Behandlung wichtige Informationen zu beschaffen.

Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften zum Unglücksort ausgerückt. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf 10.000 Euro. Der Rettungsdienst brachte die Verunglückte in ein Krankenhaus.

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news-243 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 21-jährige Frau landet mit Auto in Papenburg kopfüber im Kanal http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/21-jaehrige-frau-landet-mit-auto-in-papenburg-kopfueber-im-kanal/ In Papenburg ist es am Samstag zu einem Verkehrsunfall gekommen. Dabei ist eine 21-jährige Frau mit ihrem Auto kopfüber in den Kanal gestürzt. Der Unfall ereignete sich um kurz nach 14 Uhr.

Nach Angaben der Polizei war eine 21-jährige Frau aus Surwold mit ihrem Fahrzeug der Marke Peugeot auf der Straße Mittelkanal Links in Papenburg in Richtung Obenende unterwegs. In einer starken Rechtskurve geriet sie bei Regen mit dem Auto ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab.

Die Frau konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, überschlug sich und stürzte mit dem Auto kopfüber in den Kanal. "Ein Mann hat den Unfall beobachtet, ist ins Wasser gesprungen und hat der Frau geholfen, aus dem Auto zu gelangen", sagt ein Sprecher der Polizei in Papenburg auf Nachfrage.

Der 25-jähriger Zeuge half der Fahrerin aus dem Auto, so dass sie lediglich mit einem Schock davonkam. Vorsorglich wurde sie aber in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 5000 Euro geschätzt.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

Anmerkung: Auf dem Rückweg von einer Motorsägenausbildung wurden wir auf den Unfall aufmerksam und haben bis zum Eintreffen der Polizei die Absicherung der Unfallstelle übernommen. Die Fahrerin des PKW war zu diesem Zeitpunkt bereits aus ihrem Fahrzeug befreit worden.

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news-242 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Feuer in Papenburg: Bewohner werden über Balkon gerettet http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/feuer-in-papenburg-bewohner-werden-ueber-balkon-gerettet/ Am Dienstagmorgen ist es in Papenburg zu einem Feuer in einem Mehrparteienhaus gekommen. Alle Ortsfeuerwehren von Papenburg waren im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen. Wie Papenburgs Feuerwehrsprecher Michael Schütte auf Nachfrage erklärte, wurde der Brand in der Gutshofstraße um 6.14 Uhr gemeldet.

In einem Mehrparteienhaus brannte es in der ersten Etage eine Wohnung. Die Bewohner konnten sich teilweise selbst aus der Wohnung retten, zwei Personen wurden vom Rettungsdienst über den Balkon gerettet.

Die Einsatzkräfte konnten aufgrund der starken Rauchentwicklung nur unter schwerem Atemschutz an den Brandherd vorrücken, das Feuer konnte nach rund eineinhalb Stunden gelöscht werden, die Nachlöscharbeiten waren ebenfalls nach rund eineinhalb Stunden beendet. Mithilfe der Drehleiter konnte die Dachhaut geöffnet werden, hier wurden weitere Glutnester abgelöscht.

Im Einsatz waren alle drei Papenburger Ortsfeuerwehren, insgesamt 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Das Gebäude wurde durch die starke Verrauchung zunächst unbewohnbar, in der Brandwohnung entstand hoher Sachschaden.

Zur Brandursache und genauen Schadenshöhe konnte die Feuerwehr am Morgen noch keine Aussage treffen. Die Gutshofstraße wurde wegen des Einsatzes zwischen der Rheiderlandstraße und Vosseberg für mehrere Stunden voll gesperrt.

Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-241 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Feuerwehr probt Eisrettung http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/feuerwehr-probt-eisrettung/ Die Fachgruppe Wasserrettung der Freiwilligen Feuerwehr Papenburg hat am vergangenen Samstag die Rettung einer auf Eis verunglückten Person geprobt.

Veranlasst durch die seit einigen Tagen winterlichen Temperaturen, und die damit einhergehende Eisbildung auf den Gewässern, nutzte man die seltene Gelegenheit, um sich bestmöglich auf das Szenario einer Eisrettung vorzubereiten. Als Übungsgewässer diente der zugefrorene See beim Campingplatz am Papenburger Obenende.

Nachdem zuvor eine Öffnung in die Eisdecke geschaffen worden war, begab sich ein Feuerwehrtaucher als zu rettende Person ins eisig kalte Wasser. Vom Ufer aus begannen währenddesssen die Vorbereitungen zur Rettung.

Mittels eines aufblasbaren Rettungssteges, welcher mit Leinen von Land aus gesichert wurde, begab sich ein weiterer Feuerwehrtaucher zur vermeindlich verunfallten Person. Durch die große Auflagefläche des Steges wurde verhindert, dass die Eisdecke weiter einbrach. Rettungskräfte können sich somit sicher der in das Eis eingebrochenen Person nähern. Retter und Geretteter wurden anschließend von den Einsatzkräften am Ufer über Leinen zurückgezogen.

Als weiteren Übungsteil wurden anschließend mehrere Eistauchgänge unternommen. Für den Fall, dass verunfallte Personen unter die Eisdecke geraten, bliebe nur noch die Möglichkeit einer Rettung mittels Feuerwehrtaucher.

Die Feuerwehr warnt derzeit eindringlich vor dem Betreten von Eisflächen! Auch nach einigen Tagen Dauerfrost sind die Eisdecken mitunter noch nicht tragfähig! Bei Eisunfällen alarmieren Sie umgehend die Rettungskräfte unter der Notrufnummer 112!

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news-240 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Feuer auf dem Museumsschiff "Friederike von Papenburg" gelöscht http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/feuer-auf-dem-museumsschiff-friederike-von-papenburg-geloescht/ Im Herzen von Papenburg hat eines der Wahrzeichen der Stadt das Museumsschiff "Friederike von Papenburg" am Samstagmorgen gebrannt. Wie es dazu kommen konnte, ist noch unklar.

Das Museumsschiff "Friederike von Papenburg", das im Stadtzentrum von Papenburg gegenüber vom Rathaus auf dem Kanal liegt, hat am frühen Samstagmorgen Feuer gefangen. Ein vorbeifahrender Passant entdeckte den Rauch an Bord gegen 7.25 Uhr und alarmierte die Feuerwehr. Zunächst hatte die Polizei von einem Vollbrand auf dem zweimastigen Segelschiff im Stadtzentrum gesprochen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Untenende kam bereits dichter Qualm aus dem Schiff. Da dieses mit Strom und Gas versorgt wird, gab es kurzzeitig eine Explosionsgefahr. Der Städtische Energieversorger klemmte deshalb die Leitungen ab. Nach Polizeiangaben waren durch das Feuer zu keiner Zeit Menschen gefährdet.

Das Feuer sei laut Feuerwehr im vorderen Schiffsbereich unter Deck ausgebrochen. "Im Inneren hatte sich aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer entwickelt, neben den Räumlichkeiten unter Deck stand auch ein Küchenraum im Heck des Schiffes in Flammen", so ein Sprecher der Feuerwehr. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Das unter Deck liegende Trauzimmer auf der "Perle des Schiffahrtsmuseums" stand komplett in Flammen, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

Mehrere Feuerwehren waren am Morgen im Einsatz und konnten das Feuer unter Deck löschen. Neben der Ortsfeuerwehr Untenende waren auch die Einsatzkräfte von den Ortsfeuerwehren Obenende und Aschendorf vor Ort, um den Atemschutzeinsatz zu unterstützen. Die Feuerwehren waren mit 13 Fahrzeugen und 70 Einsatzkräften vor Ort. Der untere Bereich soll durch das Feuer und den Rauch stark beschädigt worden sein. Von Außen seien keine deutlichen Schäden erkennbar, sagte der Polizeisprecher.

Der Brandeinsatz konnte nach rund drei Stunden und entsprechenden Löscharbeiten abgeschlossen werden, so die Feuerwehr. Nach dem Brand führte die Feuerwehr Belüftungsmaßnahmen durch.

Die Stadt Papenburg veröffentlichte am Samstagmittag eine Pressemitteilung über den Feuerwehreinsatz auf dem Museumsschiff. Dort heißt es: "Wir sind geschockt. Das Feuer konnte zwischenzeitlich gelöscht werden. Großer Dank an die Feuerwehren, die vor Ort waren." Derzeit kann das Schiff nicht betreten werden.

Zur Brandursache konnte die Feuerwehr und die Polizei noch keine Aussage treffen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Auch die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden.

Das Museumsschiff "Friederike von Papenburg" ist das Wahrzeichen der Stadt, Deutschlands ältester und längster Fehnkolonie. Das Schiff ist ein Nachbau und liegt im Hauptkanal direkt vor dem Rathaus und ist Teil des schwimmenden Schifffahrts-Museums. Die Schiffstypen des Freilichtmuseums wurden in den 1980er Jahren anhand der Originalpläne von der Lehrwerkstatt der Meyer Werft nachgebaut und per Autokran in die Kanäle gehievt. An Bord befindet sich auch die Nebenstelle der Tourist-Information Papenburg. Auf dem Schiff finden zudem auch standesamtliche Trauungen statt und das Narrenpaar wird traditionell an Bord proklamiert.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-239 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Zwei große Scheunen in Papenburg abgebrannt - Wohnhaus kann gerettet werden http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/zwei-grosse-scheunen-in-papenburg-abgebrannt-wohnhaus-kann-gerettet-werden/ Zwei große Scheunen sind am Mittwochmorgen in Papenburg links des Bethlehem-Kanals abgebrannt. Alle drei Ortsfeuerwehren der Stadt Papenburg inklusive der Drehleiter waren im Einsatz.

Wie ein Sprecher der Feuerwehr Obenende mitteilte, wurden die Einsatzkräfte um 5.20 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte gegen halb sechs stellte sich heraus, dass insgesamt zwei separate Schuppen am Haus Feuer gefangen hatten. Die Grundfläche schätzte der Sprecher auf zehn Mal zehn Meter, der Schuppen war voll gestellt mit Geräten, Fahrzeugen und anderen unterschiedlichsten Dingen.

Die beiden Schuppen-Gebäude brannten zum Teil komplett aus. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Bürger im gesamten Stadtgebiet zeitweise aufgefordert, Türen und Fenster zu schließen und automatische Lüftungsanlagen zu deaktivieren. Grund für die starke Rauchentwicklung war nach Angaben des Feuerwehrsprechers die Dachbedeckung, die aus Asbest-haltigen Platten bestand.

Da ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden unterstützende Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Untenende und Aschendorf hinzugezogen. Außerdem wurde die Drehleiter der Untenender Feuerwehr an den Löscharbeiten beteiligt.

Am Ende waren rund 90 Feuerwehrkräfte sowie Rettungswagen und Polizei an dem Einsatz beteiligt. Das Wohnhaus konnte letztlich gerettet werden. Die Bewohner hatten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können und blieben unverletzt. Ein Feuerwehrmann wurde vorsorglich wegen Kreislaufbeschwerden ins Krankenhaus gebracht.

Gegen 7.30 Uhr lief der Einsatz noch, aber er beschränkte sich auf Nachlösch- und Aufräumarbeiten. Zur Brandursache konnte die Polizei auf Anfrage noch keine Angaben machen.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-238 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Mann nach Autobrand in Papenburger Garage verletzt - Haus unbewohnbar http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/mann-nach-autobrand-in-papenburger-garage-verletzt-haus-unbewohnbar/ In Papenburg ist ein in einer Garage geparktes Auto in Brand geraten. Ein Mann wurde verletzt. Ein angrenzendes Wohnhaus ist vorerst unbewohnbar. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.

Wie die Polizei Papenburg am Samstagabend mitteilte, standen Auto und Garage an der Johannesstraße in Vollbrand. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehren der Stadt Papenburg stellte sich nach Angaben eines Sprechers heraus, dass der in der Garage abgestellte Pkw lichterloh in brannte. Die Flammen waren bereits in einen dahinter liegenden Wintergarten und Schuppen übergegriffen.

Durch die starke Hitzeentwicklung wurden dem Sprecher zufolge außerdem Teile des Wohnhauses in Mitleidenschaft gezogen, weite Teile des Hauses seien zudem durch starken Brandrauch beschädigt worden, sodass das Gebäude vorerst unbewohnbar ist. Der Hausbewohner konnte sich nach Angaben des Feuerwehrsprechers leicht verletzt ins Freie retten, er wurde vom Rettungsdienst versorgt.

Bei der ersten Alarmmeldung hatte es zunächst noch geheißen, dass sich noch Personen im Gebäude befänden. Es war zudem von einer Evakuierung angrenzender Gebäude die Rede, da das Feuer überzugreifen drohe. Ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Wohnhaus habe von den Einsatzkräften verhindert werden können, so der Sprecher.

Im Zuge der Löscharbeiten wurde das ausgebrannte Fahrzeug aus der Garage gezogen, mit einer Wärmebildkamera wurden letzte Kontrollen durchgeführt, der Einsatz konnte nach rund eineinhalb Stunden beendet werden.

Zur Brandursache gab es zunächst keine Angaben, die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Außer Polizei und Feuerwehr waren am Abend auch Rettungskräfte im Einsatz. Zur Ursache des Brandes gab es zunächst keine Angaben.

Die Papenburger Feuerwehr war mit ihren drei Ortsfeuerwehren Untenende, Obenende und Aschendorf angerückt. Insgesamt waren 80 Einsatzkräfte an den Löscharbeiten beteiligt.

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news-237 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Sonarboot im Einsatz - Feuerwehr sucht in Haren nach Vermisstem http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/sonarboot-im-einsatz-feuerwehr-sucht-in-haren-nach-vermisstem/ In Haren wird seit Dienstag ein Mann vermisst. Auf der Suche nach dem Verschwundenen hat die Feuerwehr am Donnerstag ein Sonarboot eingesetzt, das die Ems in Höhe des Ortsteils Raken absucht.

Der vermisste Harener soll am Dienstag zwischen dem frühen Nachmittag und dem frühen Abend sein Haus verlassen haben. Wo er seitdem geblieben ist, ist unklar.

Weil vermutet wird, der Mann könnte am Ende der Uferstraße an der Ems entlang gelaufen sein, hat die Feuerwehr Haren am Donnerstagmittag ein Sonarboot eingesetzt. Es suchte ab 13.45 Uhr zunächst in Höhe der Straße Blaue Donau den Fluss und den dortigen Hafen ab.

Vor Ort waren nach Worten von Einsatzleiter Tim Hermes insgesamt 13 Feuerwehrleute, davon sieben von der Ortsfeuerwehr Haren und sechs von der Sonargruppe der Feuerwehr Papenburg. Diese brachten ein Sonargerät mit, das dann mithilfe eines Boots der Harener Wehr eingesetzt wurde.

Link zum Original-Artikel der Meppener Tagespost

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news-236 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Seit bis zu 50 Jahren im Dienst - Papenburg würdigt Jubilare der Freiwilligen Feuerwehr http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/seit-bis-zu-50-jahren-im-dienst-papenburg-wuerdigt-jubilare-der-freiwilligen-feuerwehr/ In einer kleinen Feierstunde sind die diesjährigen Jubilare der drei Papenburger Ortsfeuerwehren geehrt worden. Sie können zusammen auf fast 500 Dienstjahre zurückblicken.

Da das traditionelle Feuerwehrfest aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen abgesagt werden musste, fanden die Ehrungen im kleinen Kreis statt. Dabei zog Stadtbrandmeister Josef Pieper eine Zwischenbilanz des laufenden Jahres. Nach seinen Worten war der Dienst- und Einsatzbetrieb maßgeblich durch die Einschränkungen infolge der Pandemie geprägt. Dienstabende mussten abgesagt werden, Lehrgänge fielen aus und die Feuerwehr musste im Einsatzbetrieb zahlreiche Hygieneregeln beachten, die mittlerweile "in Fleisch und Blut übergegangen seien", wie Pieper betonte.

Voll des Lobes und beeindruckt vom professionellen Umgang mit der Corona-Situation zeigte sich Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU). Bereits mehr als 200 Einsätze hätten die Papenburger Feuerwehrleute im laufenden Jahr absolviert, Bechtluft rief unter anderem einen Wohnhausbrand am Grader Weg, den mehrtägigen Moorbrand in der Birkenallee und zahlreiche kleinere Einsätze in Erinnerung.

Für jeweils 50 Dienstjahre wurden Anton Lüken (Feuerwehr Obenende) und Hermann Hegemann (Aschendorf) geehrt. Lüken war von 1988 an 16 Jahre lang Ortsbrandmeister der Obenender Feuerwehr, bevor er 2003 Brandschutz-Abschnittsleiter wurde. 2015 wurde Lüken in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet. Lüken ist Träger des Ehrenzeichens des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für hervorragende Verdienste in der Feuerwehrverbandsarbeit.

Ebenfalls im Jahr 1970 trat Hermann Hegemann in die Feuerwehr ein. Der Aschendorfer war viele Jahre Mitglied im Ortskommando der Feuerwehr und engagiert sich noch heute im Vorstand des Fördervereins.

Seit 40 Jahren in der Feuerwehr sind Frank Haneburger, Benno Korte, Wilhelm Albers (alle Aschendorf), Alwin Potthast, Klaus Schepers und Wilhelm Kösters (alle Untenende). Klaus Schepers wurde nach der Gründung der Untenender Jugendfeuerwehr deren erster Jugendfeuerwehrwart, Frank Haneburger ist als Ausbilder maßgeblich an der Durchführung des Fahrsicherheitsprogramms für Feuerwehrleute beteiligt und war lange in der Maschinistenausbildung tätig.

Zudem geehrt wurden für 25-jährige Mitgliedschaft: Ortsbrandmeister Mirco Krange (Aschendorf), Heinz Kroes und stellvertretender Ortsbrandmeister Stefan Sürken (beide Obenende), Thomas Craayvanger, Günther Kämpf und Frank Meyer (alle Untenende).

Neben Stadtbrandmeister Pieper und Brandschutz-Abschnittsleiter Gerd Köbbe (Werlte) zeigte sich auch Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff (Meppen) vom Engagement der geehrten Kameraden beeindruckt. "Nicht nur für die Feuerwehr der Stadt Papenburg, auch für die Feuerwehr im gesamten Emsland habt ihr Euch ins Zeug gelegt", fasste Dyckhoff zusammen. Ob als Abschnittsleiter, Kreisausbilder oder in verantwortungsvoller Rolle als Ortsbrandmeister oder Stellvertreter, die Feuerwehr lebe vom ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder, so der Kreisbrandmeister weiter. Die Jubiläen seien gute Gelegenheiten "Danke" zu sagen, ergänze Köbbe.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-235 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Illegales Rennen? Auto fährt in Papenburg gegen Baum - Zwei Insassen schwer verletzt http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/illegales-rennen-auto-faehrt-in-papenburg-gegen-baum-zwei-insassen-schwer-verletzt/ In Papenburg hat sich am Mittwochabend ein Unfall ereignet, dem wohl ein illegales Autorennen vorangegangen war. Ein 22-Jähriger und eine 17-Jährige wurden dabei schwer verletzt.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall auf der Straße Splitting rechts. Dort kam gegen 21.10 Uhr ein Auto von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Baum und landete in einem Graben. Die Straße war infolge des Unfalls rund zweieinhalb Stunden voll gesperrt.

Die Polizei teilt mit, dass ein 22-Jähriger die Straße aus Surwold in Richtung Papenburg befuhr. Als er mehrere Fahrzeuge mit sehr hoher Geschwindigkeit überholte, kam er nach links von der Fahrbahn ab. Er lenkte gegen und verlor die Kontrolle über sein Auto. Das Fahrzeug schleuderte zurück auf die Straße, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und prallte gegen einen Baum. Der 22-Jährige sowie seine 17-jährige Beifahrerin wurden dabei schwer verletzt.

Mehrere Zeugen hatten laut Polizei zuvor beobachtet, dass sich das verunfallte Auto mit einem weiteren ein Rennen geliefert hatte: Beide Fahrzeuge sollen sich gegenseitig öfters überholt haben. Die Polizei teilt mit, dass sie derzeit Hinweise prüfe, wonach es sich um ein illegales Autorennen gehandelt haben könnte. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Papenburg unter der Rufnummer 04961/9260 zu melden.

Wie Michael Schütte, Sprecher der Papenburger Feuerwehren, am späten Abend weiter mitteilte, ereignete sich der Unfall rund 500 Meter jenseits der Ortsgrenze zum Surwolder Ortsteil Börgermoor.

Durch das Überschlagen des Fahrzeugs wurde Schütte zufolge der Motor aus dem Auto geschleudert. Dieser sei rund 20 Meter vom Wagen entfernt auf der Straße liegen geblieben. Weitere Fahrzeugteile seien im Vorgarten eines nebenstehenden Einfamilienhauses gelandet.

Die Insassen hätten sich mithilfe von Einsatzkräften Freiwilligen Feuerwehr Papenburg-Obenende aus dem Fahrzeug befreien können und wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr half nach der Rettung der Insassen bei der Straßenreinigung und der weiteren Unfallaufnahme durch die Polizei mit Beleuchtung. Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften angerückt.

Die Polizei lobt in diesem Zusammenhang "die äußerst professionelle Arbeit der freiwilligen Feuerwehren aus Oben- und Untenende". Die Einsatzkräfte hätten mit ihrem besonnenen und hoch engagierten Vorgehen zu einem optimalen Einsatzverlauf beigetragen.

Onlineartikel der Ems-Zeitung

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news-234 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Starkregen: Überschwemmungen im Papenburger Krankenhaus http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/starkregen-ueberschwemmungen-im-papenburger-krankenhaus/ Nach tagelanger Hitzewelle und nur wenigen Schauern mit Blitz und Donner hat am Montag wolkenbruchartiger Regen vor allem in Papenburg und Börger für Überschwemmungen gesorgt. Besonders betroffen war das Marien-Hospital in der Fehnstadt.

Thomas Krallmann kann es noch immer nicht richtig fassen. "So etwas habe ich in 20 Berufsjahren hier noch nicht erlebt", sagt der Technische Leiter des Krankenhauses im Gespräch mit unserer Redaktion. Ähnlich äußerte sich der Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie, Dr. Thomas Klapperich, als er sich gegen Mittag ein Bild vom Ausmaß vor Ort macht.

Als der Starkregen über Papenburg am späten Montagvormittag einsetzte und immer heftiger wurde, sei es so gewesen, "als wenn direkt über dem Krankenhaus die Schleusen aufgegangen wären", berichtet Krallmann. Praktisch von allen Seiten sei massiv Wasser in tiefer gelegene Gebäudeteile eingedrungen, darunter die Liegendeinfahrt und die neue Zentrale Notaufnahme. Binnen kürzester Zeit seien zudem die Innenhöfe vollgelaufen. Wie Krallmann weiter ausführt, sind er und seine Mitarbeiter aus Erfahrung für stärkere Regengüsse durchaus gerüstet. "Kampferbrobt", sagt der Technische Leiter. Das bedeutet, dass die hospitaleigenen Pumpen rechtzeitig in Stellung gebracht worden seien. "Dann haben wir aber relativ schnell gemerkt, dass wir es alleine nicht schaffen", berichtet Krallmann. Zwischenzeitlich sei auch im Kesselhaus das Wasser etwa einen halben Meter hoch geströmt.

Im nächsten Schritt wurde die Feuerwehr alarmiert. Daraufhin rückten nicht nur Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Untenende, sondern auch Kameraden vom Obenende sowie aus Aschendorf an. "Sie haben ganz prima gearbeitet", lobt Krallmann. Mit vereinten Kräften - auch etwa 25 Krankenhausmitarbeiter - habe man den Kampf gegen das Wasser aufgenommen. Die Feuerwehr war mit mehreren Tauchpumpen angerückt, mit denen sich größere Wassermengen abpumpen lassen.

Außer der für 7,6 Millionen Euro neu geschaffenen Notaufnahme, die erst seit diesem Frühjahr in Betrieb ist, war Krallmann zufolge die Station 1 sowie der Rehaklinik Parc von hereindringendem Wasser betroffen. Zudem seien vier bis fünf Aufzugschächte vollgelaufen. Auch die ebenfalls tiefer gelegene Rettungswache der Malteser sei betroffen gewesen. Dort habe man sich letztlich aber selbst helfen können, so Krallmann.

Die Feuerwehrleute seien nach einem etwa zweieinhalbstündigen Einsatz wieder abgezogen - aber nicht, ohne dass sie im Hospital verpflegt worden wären. "Sie haben eine kräftige Suppe bekommen", sagt Krallmann. Für ihn und seine Kollegen war der Unwettereinsatz damit aber noch nicht beendet. Unter anderem mussten noch die Schächte trockengelegt werden. Wie der Technische Leiter nach einer ersten Bestandsaufnahme feststellt, seien glücklicherweise keine größeren Schäden entstanden.

Kurios: Während ihres Einsatzes vor Ort erreichte die Feuerwehr ein Brandalarm aus dem Krankenhaus. Dieser entpuppte sich dann aber rasch als ein technischer Fehler.

Aber nicht nur das Marien-Hospital war von dem Unwetter betroffen. Nach Angaben von Papenburgs Feuerwehrsprecher Michael Schütte fielen in kürzester Zeit große Regenmengen, die für zahlreiche vollgelaufene Keller sorgten. Der Schwerpunkt des Starkregens erstreckte sich demnach auf einen Bereich, der zwischen dem Hauptkanal, der Moorstraße und der Kleiststraße liegt. An der Moorstraße standen den Angaben zufolge zudem zahlreiche Kellerräume unter Wasser, "weite Teile der Straße wurden überflutet, die Straßengullis konnten die großen Wassermassen nicht aufnehmen, an der Kleiststraße drohte zudem ein Trafohäuschen unter Wasser zu geraten, ein weiterer vollgelaufener Keller wurden außerdem an der Hans-Böckler-Straße gemeldet", so Schütte weiter.

Insgesamt seien elf Fahrzeuge und 40 Einsatzkräfte der drei Papenburger Feuerwehren ausgerückt.

Auch in der Gemeinde Börger kam es am Montagmittag an mehreren Orten zu Überschwemmungen durch das Unwetter. Etwa die Straße Am Mühlenberg, eine Zubringerstraße zum Gewerbegebiet, wurde auf voller Breite durch Wassermassen versperrt. Auch an der Waldstraße, am Tannenweg und am Kuhlenweg waren die Straßen überflutet und unpassierbar. Die Feuerwehr war insgesamt etwa gut zwei Stunden im Einsatz, um die Fahrbahnen wieder freizumachen

Originalartikel der Ems-Zeitung

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news-233 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Pferd ertrinkt in Papenburger See - Wasserrettung der Feuerwehr im Einsatz http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/pferd-ertrinkt-in-papenburger-see-wasserrettung-der-feuerwehr-im-einsatz/ Am Samstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Papenburg-Obenende um kurz vor 20 Uhr zur Bergung eines Pferdes an einen Spülsee in die Straße Erste Wiek alarmiert. Aus nicht näher bekannten Umständen war kurz zuvor der Reiter eines 20-jährigen Friesen-Pferdes vom Tier abgeworfen worden. Das Pferd ging durch und flüchtete in den etwa 15 Hektar großen See. Dem Reiter gelang es nicht mehr, das Tier ans Ufer zurückzuholen.

Die Wasserrettungseinheit der Papenburger Feuerwehr begann nach Durchzug einer schweren Unwetterfront mit der Lokalisierung des untergegangenen Pferdes. Mit Hilfe eines Sonargerätes, welches zur erweiterten Ausrüstung des Rettungsbootes gehört, gelang es schnell, dass Tier in etwa 8 Meter Tiefe aufzufinden.

Der Einsatz von Feuerwehrtauchern musste mit Einbruch der Dunkelheit  abgebrochen werden. Die Bergung des etwa 600 kg schweren Tierkadavers erfolgte am frühen Sonntagmorgen mit Unterstützung des Eigentümers.

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news-232 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Kalb verendet in brennender Halle in Papenburg - Bis zu 100.000 Euro Schaden durch Feuer http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/kalb-verendet-in-brennender-halle-in-papenburg-bis-zu-100000-euro-schaden-durch-feuer/ Auf bis zu 100.000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden nach dem Brand einer Lagerhalle in Papenburg. In den Flammen kam ein Kalb um. Die Ursache ist weiterhin unklar.

Wie die Polizei am Morgen nach dem Unglück am Donnerstagabend an der Straße "Bethlehem links" im Ortsteil Obenende weiter mitteilte, wurden vorsorglich mehrere Menschen aus dem angrenzenden Wohnhaus evakuiert. Verletzt wurde den Beamten zufolge aber niemand.

In dem etwa 10 mal 20 Meter großen Gebäude, das durch das Feuer komplett zerstört wurde, waren außer Heu und einem Pkw unter anderem auch ein Roller und Brennholz untergebracht. Während der Löscharbeiten war die Straße "Bethlehem links" zeitweise voll gesperrt.

Zur Bekämpfung der Flammen waren alle drei Papenburger Ortsfeuerwehren (Obenende, Untenende und Aschendorf) angerückt. Ihre schweißtreibende Arbeit, die sie bei hochsommerlichen Temperaturen von rund 35 Grad in voller Schutzmontur und teilweise unter Atemschutz verrichteten, wurden nach Angaben eines Sprechers durch dichten Rauch erschwert. Der Qualm hatte sich vor allem durch das brennende Heu gebildet. Löschwasser pumpten die Einsatzkräfte aus dem Bethlehemkanal ab.

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news-231 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Lagerhalle in Papenburg geht in Flammen auf http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/lagerhalle-in-papenburg-geht-in-flammen-auf/ Eine rund 150 Quadratmeter große Halle ist am Donnerstagabend gegen 18:00 Uhr komplett niedergebrannt. Die alarmierte Feuerwehr Papenburg war mit ihren Ortsfeuerwehren Obenende, Untenende und Aschendorf vor Ort.

Da die Brandbekämpfung aufgrund der starken Rauchentwicklung zunächst nur unter Atemschutz durchgeführt werden konnte, gestalteten sich die Löscharbeiten zunächst sehr aufwändig. Auch die hohen Temperaturen von annähernd 35 Grad zehrten an den Kräften der eingesetzten Feuerwehrleute.

In der Halle, die sich hinter einem Wohnhaus befand, lagerten verschiedene Gegenstände, unter anderem eine größere Menge Heu, die für die starke Rauchentwicklung sorgten.

Die Feuerwehr konnte das Feuer nach rund einer Stunde unter Kontrolle bringen, die Löscharbeiten zogen sich noch bis in den späten Abend hinein, insgesamt waren über 60 Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten beschäftigt.

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news-230 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Papenburger Stadtbrandmeister tritt vierte und letzte Dienstzeit an http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/papenburger-stadtbrandmeister-tritt-vierte-und-letzte-dienstzeit-an/ Das wird ihm in Papenburg so schnell keiner nachmachen. Zum vierten Mal ist Josef Pieper in das Ehrenamt des Stadtbrandmeisters berufen worden. Die offizielle Dauer seiner letzten Dienstzeit wird der Aschendorfer allerdings nicht mehr voll ausschöpfen.

Größer kann das Vertrauen nicht sein: Einstimmig wählten die Mitglieder des Stadtrates Pieper zu Beginn der Sitzung am späten Donnerstagnachmittag in der Stadthalle Forum Alte Werft in das Ehrenbeamtenverhältnis, dessen Dauer sechs Jahre beträgt. Dann wäre Pieper 67 Jahre alt und hätte damit das zulässige Höchstalter für Stadtbrandmeister erreicht. So lange will er nach eigenem Bekunden aber nicht mehr auf dem Posten bleiben, bekräftigte der Stadtbrandmeister nach seiner abermaligen und letzten Berufung. Voraussichtlich in drei bis vier Jahren werde er das Amt in jüngere Hände abgeben - zeitgleich mit seinem Abschied aus dem Rathaus in den Ruhestand. Beruflich ist Pieper im Bauamt (Technische Gebäudeverwaltung) tätig.

In einer kurzen Laudatio würdigte Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) die bisherigen Verdienste Piepers als Stadtbrandmeister. Er sei "lange Zeit nicht nur im Ehrenamt, sondern an vorderster Front" aktiv. Schon jetzt sei überdies klar, dass Pieper derjenige sein wird, der das Amt mit Abstand am längsten ausgeübt haben wird. Wie Bechtluft weiter ausführte, sei es dem Aschendorfer "vortrefflich" gelungen, die drei Papenburger Ortsfeuerwehren (Untenende, Obenende, Aschendorf) mit ihren insgesamt rund 170 freiwilligen Einsatzkräften zu einer Stadtfeuerwehr zu machen, ohne dass sie ihr Profil als Ortsfeuerwehr verloren hätten. "Das ist bei Weitem nicht das einzige, aber ein großes Verdienst", betonte Bechtluft. Dass es inzwischen beispielsweise einen gemeinsamen Kameradschaftsabend gebe, sei lange undenkbar gewesen. "Menschen wie Du sind für das Ehrenamt einer Stadt eine riesige Hilfe", rief der Bürgermeister Pieper zu, bevor er ihm die Ernennungsurkunde überreichte.

Ratsvorsitzender Friedhelm Führs (CDU) fügte hinzu, dass Josef Pieper es geschafft habe, der Feuerwehr in der Öffentlichkeit buchstäblich ein Gesicht zu geben. Das verdiene "alle Bewunderung".

Als Pieper 2002 erstmals gewählt wurde, war er der jüngste Stadtbrandmeister in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehren Papenburgs. Pieper selbst hob hervor, dass die Ausübung des Amtes kein Alleingang ist. Dankenswerterweise könne er sich auf die Mitglieder des Stadtkommandos sowie auch die Ortsbrandmeister und ihre jeweiligen Stellvertreter verlassen. Ausdrücklich dankte er überdies der Spitze der Stadtverwaltung sowie dem Leiter des Ordnungsamtes, Matthias Heyen, für die Unterstützung.

Originalartikel der Ems-Zeitung

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news-229 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Wieder Brand auf Schiffsneubau der Meyer Werft in Papenburg http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/wieder-brand-auf-schiffsneubau-der-meyer-werft-in-papenburg/ Auf einem Schiffsneubau auf der Meyer Werft in Papenburg ist am Mittwochmorgen ein Brand ausgebrochen. Mittlerweile ist das Feuer gelöscht. Fünf Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Es ist bereits der zweite Vorfall dieser Art innerhalb weniger Wochen - und deutlich schwerwiegender als der erste.

Einer ersten Mitteilung der Polizei zufolge handelte es sich um ein "offenes Feuer" auf Deck 2 eines neuen Kreuzfahrtschiffes, das zu etwa Dreiviertel fertiggestellt sei. Werft-Sprecher Florian Feimann bestätigte unserer Redaktion, dass es sich hierbei um die im Bau befindliche "Odyssey of the Seas" handelt. Gemeldet worden ist der Brand um 9.13 Uhr.

Laut einer Pressemitteilung der Werft kam es zu einem Deckenbrand der Isolierung mit entsprechender Rauchentwicklung. Das Feuer breitete sich durch den heiß gewordenen Stahl auf zwei umliegende Kabinen aus.

Der Gefahrenbereich wurde evakuiert. Neben der Werkfeuerwehr waren die Feuerwehren der Stadt Papenburg aus Aschendorf, Obenende und Untenende zu dem Brand gerufen worden, ebenso Einsatzkräfte aus dem Landkreis Leer, weil weiteres Schlauchmaterial angefordert wurde. Auch Notärzte hielten sich bereit.

Laut Feimann mussten fünf Personen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht werden. Außerhalb der Fertigungshallen war deutlicher Brandgeruch und leichter Rauch wahrnehmbar.

Michael Schütte, Pressesprecher der Papenburger Feuerwehren, berichtete, die Hitze im Innern der betroffenen Kabinen sei so stark gewesen, dass sich die darüber befindliche Decke nach oben gewölbt habe. Inzwischen sind die Löscharbeiten abgeschlossen. Gegen 15 Uhr konnten die städtischen Feuerwehren nach Schüttes Angaben wieder abrücken. Es laufen noch Belüftungsarbeiten. Die Brandursache ist noch unklar.

Erst vor gut vier Wochen, am 22. Mai 2020, war es zuletzt zu einem Brand auf demselben Schiffsneubau auf der Meyer Werft gekommen. Dabei war in einer Kabine ein Schwelbrand ausgebrochen. Etwa 100 Arbeiter mussten vorsorglich evakuiert werden. Die Schadenssumme soll etwa 40.000 Euro betragen haben. Der aktuelle Brand war nach Schüttes Einschätzung deutlich umfangreicher als der frühere.

Timo Milbrandt, Betriebsleiter der Tochterfirma Meyer Port 4, in die die Werksfeuerwehr kürzlich ausgegliedert wurde, zeigte sich in einer Pressemitteilung froh über die "exzellente" Zusammenarbeit der Werkfeuerwehr mit den Feuerwehren der Region: "Ich bedanke mich bei allen Einsatzkräften für die tatkräftige Unterstützung."

Die Arbeiten an Bord sollen im Laufe des morgigen Tages weitergehen.

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news-228 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Nach technischem Defekt - Feuerwehr holt Passagiere von havariertem Boot in Aschendorf http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/nach-technischem-defekt-feuerwehr-holt-passagiere-von-havariertem-boot-in-aschendorf/ Einsatzkräfte der Papenburger Feuerwehren haben im Bereich der Emsschleuse in Aschendorf zwei Passagiere von einem havarierten Motorboot gerettet.

Wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte, waren die beiden Geretteten aus den Niederlanden bereits am Freitagmorgen wegen eines technischen Defekts mit ihrem Boot liegen geblieben. Im Laufe des Tages sei es den beiden nicht gelungen, das Boot wieder fahrtüchtig zu bekommen.

Die alarmierte Feuerwehr Aschendorf und die Fachgruppe Wasserrettung der Feuerwehr Obenende befreite die Passagiere am Abend mithilfe eines Rettungsbootes aus ihrer misslichen Lage.

Die Bergung des Bootes sei in die Verantwortung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes übergeben worden, so der Feuerwehrsprecher.

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news-227 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Kreativer Dank - Bemalte Kieselsteine für Moorbrand-Löscher in Papenburg http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/kreativer-dank-bemalte-kieselsteine-fuer-moorbrand-loescher-in-papenburg/ Eine solche Form des Dankes haben die Kameraden der Papenburger Feuerwehr wohl noch nie für einen Einsatz erhalten: Mit selbst bemalten Kieselsteinen hat sich Silvia Schepers-Tota bei den Feuerwehrleuten bedankt, die Mitte April den Moorbrand an der Birkenallee im Aschendorfer Obermoor unter Kontrolle brachten.

Stadtbrandmeister Josef Pieper staunte nach Angaben der Feuerwehr nicht schlecht, als er vor einigen Tagen eine etwas ungewöhnliche Anfrage erhielt: Schepers-Tota wollte sich bei den zahlreichen Einsatzkräften bedanken, die vor drei Wochen den Moorbrand löschten. Dabei hatte die Papenburgerin eine originelle Idee: Sie bemalte für jeden Feuerwehrmann einen Kieselstein mit einem Feuerwehrauto und dem Schriftzug "Danke". Auch für die weiteren Einsatzkräfte der Malteser, vom Deutschen Roten Kreuz, der Polizei und dem THW bemalte sie Kieselsteine. Zudem wurden auch die Landwirte bedacht, die bei der Löschwasserversorgung unterstützten.

"Ich war einfach beeindruckt von der Schnelligkeit und Professionalität, mit der die Feuerwehrleute zu Werke gegangen sind", wird die Künstlerin in der Mitteilung der Feuerwehr zitiert. Bei dem Moorbrand, der die Einsatzkräfte mehrere Tage beschäftigt hatte, waren teilweise auch angrenzende Häuser von den Flammen bedroht, sodass die Anwohner evakuiert werden mussten. Zudem hatten starke Winde immer wieder vereinzelte Glutnester neu entfacht.

Während einer Dienstbesprechung der Feuerwehrführung zum Moorbrand übergab Schepers-Tota nun ihre Kunstwerke, die an alle Beteiligten weiterverteilt werden. Rund 90 Steine habe sie bemalt, so Schepers-Tota, die auch in der Gruppe "Emslandkiesel" aktiv ist. Seit mehreren Monaten bemalen die Emsländer fleißig Kieselsteine und platzieren sie an öffentlichen Orten, um anderen Menschen ein Freude zu machen. Wer einen findet, kann den Stein mit nach Hause nehmen oder ihn an einem anderen Ort wieder "auskieseln". Viele Finder machen ein Foto vom Fund und laden es mit Angaben zum Fundort in der Facebook-Gruppe "Emslandkiesel" hoch, die inzwischen mehr als 5200 Mitglieder zählt. So erfährt der Künstler des Kiesels, ob sein Stein gefunden wurde.

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news-226 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Lagerhalle mit Restmüll brennt im Papenburger Hafen - Rund 100 Kräfte im Einsatz http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/lagerhalle-mit-restmuell-brennt-im-papenburger-hafen-rund-100-kraefte-im-einsatz/ Auf dem Betriebsgelände der Entsorgungsfirma Augustin im Nordhafen der Stadt Papenburg ist am Mittwochmittag ein Feuer ausgebrochen. Für die Löscharbeiten wurden zusätzliche Einsatzkräfte aus Ostfriesland angefordert. Gegen 13.30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert.

Eine etwa 1000 Quadratmeter große Lagerhalle mit gemischtem Abfall stand zu diesem Zeitpunkt in Vollbrand. Eine Gefährdung für Menschen oder angrenzende Gebäude bestand nicht. Auch Fahrzeuge befanden sich nicht in der Halle.

Wegen der großen Rauchentwicklung habe man sich dafür entschieden, die Bevölkerung über Rundfunkdurchsagen dazu aufzufordern, Fenster und Türen geschlossen zu halten, teilte Michael Schütte, Sprecher der Feuerwehren in der Stadt Papenburg, am Brandort auf Anfrage unserer Redaktion mit. Bei Nordwind sei der Luft in Richtung Papenburger Stadtgebiet gezogen. Eine Messung der Luft auf giftige Stoffe sei aber nicht notwendig gewesen. Wegen des Rauchs konnten die Einsatzkräfte ausschließlich unter Atemschutz tätig werden, daher wurden weitere Atemschutzträger aus der Gemeinde Westoverledingen angefordert.

Probleme bereitete zunächst die Versorgung mit Löschwasser, denn das Betriebsgelände liegt am Ende einer Stichstraße noch hinter dem Biomassekraftwerk, die sogenannte Stichleitung verfüge über weniger Wasserdruck als beispielsweise eine Ringleitung, erklärte Schütte. Daher musste Wasser aus dem mehrere Hundert Meter entfernten Hafenbecken über Tanklöschfahrzeuge zur brennenden Halle gebracht werden.

Gemeinsam gelang es den rund 100 Kameraden, das Feuer binnen einer Stunde weitgehend zu löschen. Zwar entstand Sachschaden an der Halle, beispielsweise an den seitlichen Fensterelementen, die Halle selbst konnte aber vor der vollständigen Zerstörung gerettet werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den späten Nachmittag hinein. Mit einem Radlader der Firma Augustin wurde der brennende Müll auf den Hof vor der Halle gezogen, um ihn dort endgültig abzulöschen.

Ein Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes zog sich leichte Verletzungen zu, teilte die Feuerwehr am Nachmittag mit. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben der Polizei ist das Feuer bei Verladearbeiten in der Werkshalle entstanden. Durch die Flammen wurden die Halle und mehrere Betriebsfahrzeuge beschädigt. Die Feuerwehr Papenburg konnte den Brand löschen. Die Gesamtschadenshöhe ist noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt. Die Ursache des Feuers ist nach Angaben des Feuerwehrsprechers und der Polizei derzeit unklar. Eine Selbstentzündung sei nicht auszuschließen.

Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-225 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Moorbrand in Papenburg endgültig gelöscht - Moorverwaltung behält Lage im Blick http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/moorbrand-in-papenburg-endgueltig-geloescht-moorverwaltung-behaelt-lage-im-blick/ Der Brand im Aschendorfer Obermoor ist endgültig gelöscht. "Wir haben die Einsatzstelle an die Moorverwaltung übergeben", sagte Stadtbrandmeister Josef Pieper am Dienstagnachmittag auf Anfrage. Am Vormittag waren etwa 20 Kräfte und je ein Tanklöschfahrzeug aus allen drei Wehren im Stadtgebiet noch einmal vor Ort. Auch der Bauhof der Stadt Papenburg war wie am Montag im Einsatz.

Zwar qualmt es an viele kleinen Stellen auf dem Areal noch ein wenig, es wurde auch vereinzelt gelöscht, aber nicht mehr großflächig. Mitarbeiter der Moorverwaltung werden die Lage nun im Blick behalten. Sie verfügen über Moorraupen, Quads oder geländegängige Lkw und sind in der Lage, kleinere Wassermengen auszubringen. "Sofern sie der Meinung sind, die Feuerwehr muss noch einmal unterstützen, können sie sich natürlich jederzeit melden", sagte Lambert Brand, Sprecher der Kreisfeuerwehr Emsland, auf Anfrage.

Am Wochenende hatten nahezu 300 Feuerwehrleute aus allen Teilen des Emslandes den Brand in dem Naturschutzgebiet im südlichen Stadtgebiet bekämpft. Unterstützt wurden sie zeitweise vom THW, den Maltesern und der Polizei. Auch Drohnen und ein Flugzeug kamen zum Einsatz, außerdem halfen zahlreiche Landwirte mit riesigen Güllefässern, in denen Wasser transportiert wurde. 15 Anwohner mussten am Samstagabend ihre Häuser verlassen.

Am Montag loderten die Brände an verschiedenen Stellen wieder auf, sodass die Feuerwehr Papenburg erneut mit rund 70 Kräften und 21 Fahrzeugen ausrücken musste. Zugute kam der Feuerwehr dabei der hohe Wasserstand in dem Moor. Dadurch konnte sich das Feuer größtenteils nicht in tiefere Erdschichten ausbreiten.

Weiter unklar ist die Ursache des Feuers. "Wir haben bisher keine Hinweise auf ein Fremdverschulden", sagte Dennis Dickebohm, Sprecher der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, auf Anfrage. Die Ermittlungen laufen weiter, gestalten sich aber aus verschiedenen Gründen sehr schwierig. Gut möglich sei daher, dass die Ursache auch ungeklärt bleibt, so Dickebohm.

Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-224 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Starke Winde lodern Moorbrand in Papenburg wieder auf - Lob für Landwirte http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/starke-winde-lodern-moorbrand-in-papenburg-wieder-auf-lob-fuer-landwirte/ Ein nervenaufreibendes Wochenende haben die Wehren aus dem Emsland und den umliegenden Landkreisen hinter sich - der Brand im Naturschutzgebiet Aschendorfer Obermoor in Papenburg ist gelöscht. Doch vollends gebannt ist die Gefahr nicht. Starke Winde lassen Glutnester wieder auflodern. Ein Lob gibt es für die Landwirte.

Die vereinzelten Glutnester auf dem gesamten rund 80 bis 100 Hektar großen betroffenen Gebiet, werden an diversen Stellen vom Wind immer wieder neu entfacht. So wurde am Montagnachmittag die gesamte Papenburger Stadtfeuerwehr mit den Ortswehren vom Unten- und Obenende sowie aus Aschendorf alarmiert. 21 Fahrzeuge und rund 70 Einsatzkräfte rückten aus, um die neu entfachten Feuer unter Kontrolle zu bringen. Ein Teil von ihnen wird als Brandwache auch noch bis in den Abend und womöglich auch in der Nacht noch vor Ort bleiben, weil der Wind erst einmal nicht abflauen wird.

In der Nacht zu Montag hatte die Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd mit 50 Kameraden Brandwache gehalten und das Gelände regelmäßig kontrolliert. Am Vormittag konnten alle auswärtigen Kräfte nach Hause geschickt werden, wie Kreisfeuerwehr-Sprecher Lambert Brand berichtet. "Es gab in der Nacht keine besonderen Vorkommnisse."Seither behielt die Feuerwehr der Stadt Papenburg mit einer kleinen Zahl von Einsatzkräften bis auf Weiteres das Moor im Blick. Allerdings war noch auf dem gesamten Gelände Material, darunter mehrere Kilometer an Schläuchen, verteilt. Beim Herausfahren halfen Mitarbeiter des städtischen Bauhofs.

Seit Sonntagabend sind auch alle evakuierten Anwohner der Birkenallee wieder zurück in ihren Häusern, darunter auch Christian Landau mit seiner Frau, den zwei Kindern und den Katzen und Hunden. Die beiden Pferde sollen allerdings vorerst noch im Stall ihres Hufschmieds in Tunxdorf bleiben, wo sie am Samstagabend noch kurzfristig untergebracht wurden, wie Landau im Gespräch mit unserer Redaktion erzählt.

"Da warten wir erstmal ein bisschen ab." Auch die in der Eile der Evakuierung zusammengepackten Gegenstände wie Fotos und der Computer mit weiteren Erinnerungen in Form von Fotos darauf, seien vorerst noch im Auto geblieben, "falls wir noch einmal evakuiert werden müssen". Im Haus selbst habe es noch stark nach Rauch gerochen. "Wir sind aber alle froh, wieder zuhause zu sein", zeigt er sich erleichtert.

Den Einsatzkräften brachten er und seine Nachbarn noch Kaffee und Kuchen zur Stärkung. In ihrer Abwesenheit hatten sie ihre Haustür-Schlüssel im Schloss für die Feuerwehrleute stecken lassen, damit diese eine Möglichkeit haben, während ihres Einsatzes im Moor zur Toilette zu gehen. "Das ist das Mindeste,was man machen konnte", betont Landau. All den Helfern sei er überaus dankbar, denn das Feuer sei "haarscharf" an seinem Haus vorbeigegangen: "Die haben ganze Arbeit geleistet."

Auch Stadtbrandmeister und Gesamteinsatzleiter Josef Pieper sowie Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff sprachen den Hunderten Einsatzkräften ihren Dank aus. Durch den massiven Einsatz sei es gelungen, das Feuer in den Griff zu kriegen. Gerade in Zeiten des Coronavirus sei das nicht selbstverständlich gewesen.

"Der Brand hat gezeigt, wie risikoreich die Lage in Wald und Flur aktuell ist", merkt Kreisfeuerwehr-Sprecher Lambert Brand an. Denn wegen der akuten Trockenheit bestehe auch für andere Flächen die Gefahr, dass aufgrund von Fahrlässigkeit Feuer ausbreche. Deshalb warnt die Feuerwehr davor, auf freiem Gelände beispielsweise mit offenem Feuer zu hantieren, zu rauchen oder heiße Fahrzeugkatalysatoren mit trockenen Grasflächen in Kontakt kommen zu lassen, und bittet darum, besonders aufzupassen. Bei jedem Brand solle darüber hinaus schnellstmöglich die Feuerwehr alarmiert werden, um starke Ausbreitung zu verhindern.

Auch an die Landwirte richten die Einsatzkräfte eine Bitte: Nicht benötigte Güllefässer sollen mit Wasser gefüllt in Bereitstellung gehalten werden. "Die Bauern waren mit ihren Tanks bei diesem Einsatz eine wertvolle Hilfe. Sie begünstigen damit die Wasserversorgung und tragen dazu bei, dass die Löscherfolge so gut sind", betont Brand. Pieper sprach am Montagnachmittag noch einmal explizit den Landwirten, die in den vergangenen Tagen fast rund um die Uhr mit ihren großen Güllefässern den Einsatz unterstützten, ein großes Dankeschön aus.

"Ohne deren Hilfe sähe es zum jetzigen Zeitpunkt hier wohl ganz anders aus. Das war eine große Unterstützung, auf Tanks mit bis zu 40.000 Liter zurückgreifen zu können", sagte Pieper. Die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr fassen in der Regel 4000 oder 5000 Liter, sodass ein Landwirt mit einer Fahrt etwa zehn Touren eines Feuerwehrfahrzeugs ersparte. "Obendrein kommen die Bauern mit ihren großen Reifen an Traktor und Auflieger viel tiefer ins Moor als wir", sagte Pieper. Die Landwirte, die mit einer eigenen App untereinander kommunizierten, hätten ihren Einsatz ganz eigenständig koordiniert.

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news-223 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Feuerwehr bringt Moorbrand in Papenburg unter Kontrolle - Anwohner müssen Häuser zwischenzeitlich verlassen http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/feuerwehr-bringt-moorbrand-in-papenburg-unter-kontrolle-anwohner-muessen-haeuser-zwischenzeitlich-verlassen/ In Papenburg läuft seit Samstagnachmittag ein Großeinsatz der Feuerwehren, um einen Moorbrand zu löschen. Teilweise sind auch angrenzende Häuser von den Flammen bedroht, sodass die Anwohner evakuiert werden mussten. Einer von ihnen schildert seine Erlebnisse.

Es ist etwa 16.30 Uhr am Samstag, als Christian Landau hinter seinem Grundstück an der Birkenallee in Papenburg Rauchschwaden aufsteigen sieht. In der Nachbarschaftsgruppe bei WhatsApp werden noch Späßchen gemacht, der heimische Feuerkorb brenne wohl etwas stärker als sonst. Doch schnell wird den Anwohnern klar, dass die Lage ernster ist.

"Der Rauch wurde immer dunkler", erzählt Landau. Kurz darauf steht auch schon die Polizei vor seiner Tür. 15 Häuser müssen sofort evakuiert werden - das Naturschutzgebiet Aschendorfer Obermoor steht in Flammen, der Brand nur etwa 100 Meter von Landhaus Grundstück entfernt.

"Für Schreck war gar keine Zeit", sagt er. Denn schnell musste nicht nur seine vierköpfige Familie, sondern auch seine Pferde in Sicherheit gebracht werden. Freunde holten die Hunde und Katzen ab, Verwandte kümmerten sich um die beiden drei und 13 Jahre alten Kindern. "Wir haben dann noch Fotos und den Computer, wo auch Fotos drauf sind, eingepackt - eben das, was nicht ersetzbar ist", berichtet Landau. Den Schlüssel ließ er für die Einsatzkräfte in der Haustür stecken. Untergekommen ist die Familie schließlich bei den Schwiegereltern. Auch die anderen Anwohner sind während der Evakuierung zu Verwandten und Bekannten gefahren. Das Angebot der Stadt, im Dorfgemeinschaftshaus in Aschendorfer Moor unterzukommen, sei nicht genutzt worden, so Ordnungsamtsleiter Matthias Heyen.

Unterdessen kämpften zwischenzeitlich rund 280 Einsatzkräfte der Kreisfeuerwehrbereitschaften sowie der Ortswehren Untenende, Obenende und Aschendorf mit den Flammen. Insgesamt 80 bis 100 Hektar des Moores sind von dem Brand betroffen. Rettungsdienst, das Technische Hilfswerk und der Malteser Hilfsdienst unterstützten die Feuerwehrleute vor Ort. Zusätzlich wurden fünf Fahrzeuge der Ortswehren aus dem Gebiet Aschendorf-Hümmling gerufen.

Um den Papenburger Einsatzkräften nach fast ununterbrochenem Einsatz eine Verschnaufpause zu gönnen, rückten auch ostfriesische Kameraden an. Landwirte halfen mit Wasser aus ihren Gülletanks aus. Einer von ihnen konnte die Leitung seiner Beregnungsanlage an Bassins vor Ort anschließen. Damit sich das Feuer nicht weiter ausbreitet, wurde eine sogenannte Riegelstellung zwischen dem Sandweg und der Gutshofstraße eingerichtet.

Noch am Samstagabend wurde die Evakuierung aufgehoben. Gegen 22 Uhr lösten die Kreisfeuerwehren Nord und Süd die Kollegen ab und sollten nur noch Feuerwache halten. Ein aktives Löschen war zunächst über Nacht nicht mehr vorgesehen, da erwartet wurde, dass der Brand von alleine ausläuft. Doch in der Nacht breitete sich das Feuer wegen des aufkommenden und wechselnden Windes aus, sodass auch wieder eine Gefahr für die angrenzenden Häuser bestand.

"In der Nacht wurde es sehr chaotisch. Deshalb waren wir froh, dass wir noch ausreichend Kräfte hier hatten und das Feuer wieder unter Kontrolle gebracht werden konnte", so Kreisfeuerwehr-Sprecher Lambert Brand. Am Sonntagvormittag dann die Entwarnung: Es gibt kein offenes Feuer mehr. Sorgen bereitete den Kameraden jedoch der für den Nachmittag vorhergesagte Wind, der die Glutnester wieder aufflammen lassen könnte. Von oben behielt der Flugdienst der Landesfeuerwehr das Gebiet im Blick. Auch eine Drohne der Feuerwehr Sögel überprüfte, wie sich das Feuer weiterentwickelt.

Die Geräte der Stunde seien aber vor allem Quads, berichtete Brand. Damit kämen die Feuerwehrleute in schwer erreichbare Bereiche, um so die Schläuche dorthin zu transportieren. Zusätzlich kam eine Löschraupe der Bundeswehr zum Einsatz, die bereits beim Moorbrand auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle in Meppen im September 2018 beim Löschen half. "Mit den breiten Ketten sackt sie nicht ein, sodass sie auch auf Gelände kommt, wo unsere Leute nicht hin können", so Brand.

Eine Pistenraupe der staatlichen Moorverwaltung, der das Gebiet zum Großteil neben der Stadt Papenburg und Privateigentümern gehört, schlug Schneisen in das Gelände, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Gleichzeitig beseitigte die Feuerwehr mit Kettensägen einige Bäume.

Der Bürgermeister der Stadt Papenburg, Jan Peter Bechtluft, war sowohl am Samstag als auch am Sonntag vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen. "Es ist bemerkenswert, wie die Einsatzkräfte wie Zahnräder ineinander greifen und die Lage in den Griff kriegen", betonte er. Ihnen und auch den vielen Landwirten, die mit ihren Gülletanks ausgeholfen hatten, sprach er seinen Dank aus.

Ab etwa 21 Uhr löste die Bereitschaft die Einsatzkräfte wieder ab, um über Nacht Brandwache zu halten. "Montag früh wird dann entscheiden, wie es weiter geht", erklärte der Kreisfeuerwehr-Sprecher. Das weitere Vorgehen sei vor allem von der Windprognose abhängig.

Die Birkenallee ist bis auf Weiteres zwischen Betlehem und Gutshofstraße gesperrt. Allerdings verirrten sich am Sonntag immer wieder Fahrradfahrer und Spaziergänger in die Straße und behinderten teilweise die Wege für die Einsatzfahrzeuge.

Die Ursache des Feuers ist noch unklar, die Ermittlungen dauern an. Doch nicht nur das Feuer beschäftigte die Einsatzkräfte. Denn die Coronavirus-Pandemie beinflusst auch die Arbeit der Feuerwehrleute. "Wir haben uns vorgenommen, voll einsatzbereit zu bleiben", betonte Brand. Bei so vielen Leuten sei es schwer, die vorgeschriebenen Abstände einzuhalten. Das Hauptproblem seien dabei die Einsatzfahrzeuge. "Wir gehen schon dazu über, in den Fahrzeugen Masken zu tragen." Material ebenso wie Desinfektionsmittel sei ausreichend vorhanden.

Beim Stichwort Moorbrand denken nicht nur Emsländer an den Großeinsatz im September 2018. Damals hatte das Feuer auf dem WTD-Gelände in Meppen 1224 Hektar befallen. Nachdem ein Militärhubschrauber auf dem Gelände Raketen auf ein Ziel im Moor abgefeuert hatte, geriet die Tinner Dose in Brand und das Emsland bundesweit in die Schlagzeilen. Denn das Feuer ließ sich erst nach fünf Wochen durch den Einsatz von weit mehr als 1700 Helfern von Feuerwehr, THW und Bundeswehr löschen. Auch in der Esterweger Dose gab es 2019 einen größeren Brand. Die Dürren der letzten Jahre erhöhen immer öfter die Wahrscheinlichkeit von zunehmenden Flächenbränden, auch dieser April ist bereits wieder sehr warm und trocken verlaufen. Seit 1969 ist das Aschendorfer Obermoor nach jahrelangem Kampf als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Link zum Online-Artikel der Ems-Zeitung

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news-222 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Bewohner nach Evakuierung wieder zurück im Pflegeheim in Papenburg http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/bewohner-nach-evakuierung-wieder-zurueck-im-pflegeheim-in-papenburg/ Großalarm in Papenburg: Am Mittwochmorgen ist es zu einem Feuer in einem Zimmer eines Pflegeheimes gekommen. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten alle 82 Bewohner evakuiert werden. Auf dem Weg an den Einsatzort wurde ein Arzt auf der B 70 in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt.

Wie die Polizei mitteilt, stand gegen 6.15 Uhr plötzlich das Bett eines Patienten im Erdgeschoss eines Pflegeheims am Vosseberg in Brand. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Doch die Rauchentwicklung war so stark, dass ein Mensch, vermutlich die Stationsleitung, eine Rauchvergiftung erlitt und die Feuerwehr gemeinsam mit der Polizei entschied, das Gebäude mit all seinen Bewohnern zu evakuieren.

Die insgesamt mehr als 80 Bewohner wurden mit Bussen und mehreren Rollstuhl- und Liegendtransporten von den Maltesern in die Sporthalle an der Heinrich-von-Kleist-Schule sowie ins Marien-Hospital gefahren. Etwa 150 Einsatzkräfte waren beziehungsweise sind vor Ort.

Nach Angaben der Polizei ist die Brandursache bislang unklar. Den Angaben zufolge war das betroffene Zimmer zum Zeitpunkt des Feuers leer. Die Evakuierung aller 82 Bewohner sei veranlasst worden, nachdem die Feuerwehr einen stark überhöhten CO2-Wert im gesamten Gebäude festgestellt hatte. Die Polizei ermittelt.

Auf dem Weg nach Papenburg wurde ein Arzt auf der B 70 in Meppen in einen Verkehrsunfall verwickelt, bei dem zwei Menschen schwere Verletzungen erlitten. Nach Angaben der Polizei war der Mediziner in einem zivilen Pkw samt eingeschaltetem Blaulicht unterwegs. Als er ein Fahrzeug überholt habe, habe der entgegenkommende Verkehr abgebremst und sei an den Straßenrand gefahren. Dabei prallten laut Polizei vier Fahrzeuge aufeinander. Zwei Menschen im Alter von 20 und 21 Jahren wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Unfallbeteiligten kamen den Angaben zufolge mit leichten Verletzungen davon. Die Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt.

Mit rot-weißem Flatterband ist ein Abschnitt der Straße "Am Vosseberg" seit dem Morgen abgesperrt. In einer langen Reihe stehen Feuerwehrautos und Rettungswagen. Blaulichter zucken unentwegt. Die Rettungswagen richten einen Pendelverkehr zwischen dem Pflegeheim und dem Marien-Hospital beziehungsweise zwischen der Sporthalle an der Heinrich-von-Kleist-Oberschule ein. Mit einem Bus wird der Großteil der Bewohner abgeholt. Die übrigen, die auf einen Rollstuhl angewiesen oder bettlägerig sind, müssen gesammelt in einem Raum auf die Transporter vom Malteser Hilfsdienst und vom Roten Kreuz warten, die im Takt angefahren kommen. Immer wieder treffen Angehörige der Bewohner am Heim ein, werden jedoch von den Einsatzkräften zum eingerichteten Evakuierungszentrum an der Schule geschickt. Elf der Bewohner werden dagegen ins Krankenhaus gebracht, heißt es vom Hospital auf Anfrage. "Durch die interne Hausalarmkette wurde sowohl pflegerisches als auch ärztliches Personal mobilisiert und aufgestockt", sagte eine Sprecherin.

In der Sporthalle schlagen die Einsatzkräfte eine Notunterkunft auf. Für wie lange, ist vorerst unklar. Schulleiterin Marita Niehoff bietet spontan jede erdenkliche Hilfe an. Um 7.20 Uhr erreicht sie die Anfrage, ob sie die Sporthalle zur Verfügung stellen könne. Sie zögert keine Sekunde, wie die Schulleiterin im Gespräch mit unserer Redaktion sagt. "Das war für mich selbstverständlich."

Auf dem Parkplatz vor der Halle steht ein Reisebus. Weitere Heimbewohner werden mit Rettungswagen herangefahren. Einer nach dem anderen wird in die Sporthalle geführt - manche im Rollstuhl, andere zu Fuß, teils in Hausschuhen und Morgenmantel und in Decken gehüllt. Unterwegs sprechen ihnen die Helfer gut zu und beruhigend auf sie ein. Die Rede ist von einem "Schreck am Morgen" nach dem Brand und das Bedauern über den notgedrungenen Verzicht auf den morgendlichen Kaffee. Zwischenzeitlich schafft ein Feuerwehrmann Stühle mit Armlehnen aus der Schule heran.

Die Einsatzkräfte gehen mit der unerwarteten Situation augenscheinlich routiniert um. Ruhig, besonnen, zielgerichtet. Hand in Hand arbeiten Feuerwehrleute und Rettungskräfte vom Deutschen Roten Kreuz und Maltesern zusammen. "Das Zusammenspiel war hervorragend, sonst wäre das auch nicht so reibungslos abgelaufen", lobt Einsatzleiter und Stadtbrandmeister Josef Pieper. Mit den Maltesern zusammen übe die Feuerwehr häufig Notsituationen. "Wir haben auch solche Szenen schon durchgespielt. Das sitzt in Fleisch und Blut", so Pieper weiter. Etwa 40 Einsatzkräfte kümmern sich vor Ort um die Bewohner in der Turnhalle. Feldbetten, Tische und Stühle sind für sie aufgestellt. Die Lage in der Halle ist überaus ruhig und entspannt. Die Evakuierten werden mit Kaffee und Brötchen versorgt, unterhalten sich miteinander. Auch Notfallseelsorger sind vor Ort. Zu dritt kümmern sich Angelina Gerdes, Pastor Andreas Bröcher und Pastor Gerrit Weusthof um die Heimbewohner, sprechen ihnen ruhig zu, sorgen sich darum, dass Füße und Oberkörper warm sind, helfen beim Essen. "Die kleinen und praktischen Dinge eben", fasst Bröcher im Gespräch mit unserer Redaktion zusammen. "Einige haben sich noch wichtige Dinge aus dem Heim mitgenommen", erzählt er. Eine ältere Dame habe sich noch ihr Fotoalbum geschnappt. "Das war für sie hilfreich, dass man sich das mit ihr angucken und darüber reden konnte." Von der Arbeit der Einsatzkräfte zeigt sich später auch eine Angehörige, deren Mutter in dem Pflegeheim wohnt, berührt, als sie sich bei unserer Redaktion meldet. "Ich bin so unheimlich dankbar", sagt sie. "Das ist nicht selbstverständlich, wie sie in so einer Krisensituation Ruhe bewahrt und sich um die Alten gekümmert haben."

Dass für die Oberschüler zumindest für diesen Tag kein Sport in der Halle und dort auch keine Nachmittagsaktivitäten aus dem Ganztagsschulbetrieb stattfinden können, sei kein Problem, sagt Niehoff. Die Lehrer seien flexibel. Davon unabhängig sei die Aufregung an der Schule am Morgen groß gewesen. Viele Eltern hätten sich besorgt gezeigt, als sie vor Unterrichtsbeginn die zahlreichen Einsatzfahrzeuge gesehen hätten.

Während die Bewohner umsorgt werden, kümmert sich die Feuerwehr darum, Messungen im Heim durchzuführen, um dann zu entscheiden, ob Teile des Gebäudes wieder freigegeben werden können oder erst gereinigt werden müssen. Gegen 11 Uhr dann die Freigabe: Die Bewohner dürfen wieder zurück. Lediglich der Bereich der Demenzkranken bleibe gesperrt, weil er verrußt und verraucht sei, berichtet Pieper. Die Heimleitung organisiere jedoch andere Zimmer im Wohnheim für die betroffenen Bewohner.

Nach und nach werden die Evakuierten von den Einsatzkräften aus der Turnhalle zu den Transportern gebracht. Einzeln begleiten sie sie zum Eingang der Halle, wo Helfer an einem Tisch handschriftlich dokumentieren, wer das Notfalllager wieder verlässt. Anschließend werden die Heimbewohner, je nachdem ob zu Fuß oder per Rollstuhl unterwegs, auf die einzelnen Wagen, die in einer Reihe vor der Sporthalle stehen, zugeteilt und zurück ins Heim gebracht. Andere werden von ihren Angehörigen abgeholt. Um 12.30 Uhr ist die Turnhalle schließlich wieder leer, zumindest personell. Doch bevor die Einsatzkräfte Tische, Stühle und Liegen wieder zusammenpacken müssen, dürfen sie sich in der Mensa der Oberschule stärken. Schulleiterin Niehoff bietet die Verpflegung für die 40 Leute an: "Das, was wir tun können, tun wir", betont sie.

Das mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund acht Millionen Euro errichtete Pflegeheim für bis zu 88 Bewohner ist im Herbst 2017 eröffnet worden. Auf dem etwa 7000 Quadratmeter großen Gelände in direkter Nachbarschaft der DRK-Kita am Vosseberg stand einst das Papenburger Berufsbekleidungswerk, das bis 1982 existierte. Nach jahrzehntelangem Leerstand wurde der Komplex 2016 abgerissen. Das Pflegeheim errichtete der Investor Volker Schomaker aus Dörpen. Betrieben wird es von der Münchner Curanum AG.

Link zum Original-Artikel der Ems-Zeitung

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news-221 Sa, 27 Nov 2021 05:59:58 +0100 Sechs Neuzugänge im letzten Jahr http://www.feuerwehr-obenende.de/news/artikel/sechs-neuzugaenge-im-letzten-jahr/ Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Papenburg-Obenende ließ Ortsbrandmeister Thorsten Bröring in seinem Jahresbericht nun das vergangene Einsatzjahr Revue passieren.

In der Summe 61 Mal riefen die Funkmeldeempfänger zum Einsatz. Die lange Trockenperiode im Sommer letztens Jahres bescherte auch den Kameraden vom Obenende neben dem "üblichen" Einsatzalltag den ein oder anderen Einsatz in Form von Flächen- oder Waldbränden. Auch beim Moorbrand in der Esterweger Dose rückten zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Obenende aus. Der Fachzug Wasserrettung wurde im zurückliegenden Jahr zu sechs Einsätzen alarmiert.

Der Begriff "Feuerkrebs" (Lungenerkrankung, die in Zusammenhang mit Tätigkeit in der Feuerwehr gebracht wird), welcher aktuell ein großes Thema in den Feuerwehren ist, führte auch am Obenende zu ersten Maßnahmen. Kreisbrandmeister Dyckhoff lobte in diesem Zuge die schnelle Umsetzung dieser Maßnahmen. Zu diesen zählt u.a. die Installation der neuen Abgasanlage für das Gerätehaus, sowie die Anschaffung von Trainingsanzügen, die nach den Einsätzen noch vor Ort angezogen werden, damit die mit Rauchgas verschmutzte Kleidung nicht zu gesundheitlichen Schäden führen und gereinigt werden kann.

Die Ortsfeuerwehr Obenende zählt derzeit 56 aktive Mitglieder, darunter 5 Frauen. Der Altersdurchschnitt aller Aktiven lag zum Jahresende bei 37,2 Jahren. Insgesamt wurden 5.980 Einsatzstunden geleistet. Hinzu kamen 1.536 Stunden im Rahmen des Ausbildungs- und Übungsdienstes.

Pascal Hermes, Steffen Cornelius, Nicklas Fehrmann, Nathalie Fehrmann, David Sonntag und Steffen Kleinhaus wurden im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau ernannt.

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